2007-10-15 Einsatz: Scheunenbrand Schmidt

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Nideggen
Ortsteil: Schmidt
Datum:

15.Oktober 2007 22:58

Statistik
Einheiten:

60 FM (SB) und THW

Fahrzeuge:
Einsatzdauer:

9 Stunden und 44 Minuten

Quellen
Haupt-Quelle

Homepage Feuerwehr Nideggen

Weitere Quelle

Rurweb


Informationen zum Einsatzablauf

Am Montag, dem 16.10.2007, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Nideggen um 22:58 Uhr zu einem Scheunenbrand nach Nideggen-Schmidt alarmiert.

Bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung brannte das Objekt in voller Ausdehnung. Direkt an das Brandobjekt angebaut befand sich ein Wohnhaus, welches unmittelbar gefährdet war. Die beiden Gebäude waren in Fachwerk errichtet. Trotz einer baulichen Verbindung durch eine Öffnung in der Giebelwand des Wohnhauses, konnte ein übergreifen des Brandes auf das Gebäude verhindert werden. Lediglich einige Sparren der Dachkonstruktion und gelagerte Gegenstände im Spitzboden wurden entzündet. Zur Brandbekämpfung wurden 4 C-Rohre im Außengriff, ein C-Rohr über die DL und ein weiteres C-Rohr im Innenangriff vorgenommen. Ein vorgenommenes B-Rohr musste wegen der problematischen Wasserversorgung wieder zurückgenommen werden. Um 23:47 Uhr konnte Feuer in Gewalt gemeldet werden. Da der Giebel des Wohnhauses aufgrund der Brandzehrung an den Fachwerkbalken und am Mauerwerk einsturzgefährdet schien, wurde das THW OV Hürtgenwald alarmiert. Das THW stützte die Giebelwand ab. Ein Einsturz der Giebelwand hätten aufgrund der Bausubstanz einen Totalverlust des Wohnhauses zur Folge gehabt. Die Sicherung des Gebäudes zog sich bis 06:37 Uhr hin. Um 08:42 Uhr rückte die Feuerwehr von der Einsatzstelle ab. Im Laufe des Dienstags wurde die Löschgruppe Schmidt um 15:50 Uhr erneut alarmiert, weil sich einige Glutnester erneut entwickelt hatten. An der Einsatzstelle stand zusätzlich ein RTW des MHD Düren in Bereitstellung.

Polizeibericht:

Nideggen (ots) - In der Nacht zum Dienstag hielt ein Feuer in der Ortschaft Schmidt die Rettungsdienste in Atem. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Kurz vor 23.00 Uhr war aus noch völlig ungeklärter Ursache eine alte Scheune in der Grünstraße in Brand geraten. Dabei war das Feuer auch auf den Dachgiebel des angebauten Wohnhauses übergegangen, in dem eine 86 Jahre alte Frau die einzige Bewohnerin war. Die im Nachbarhaus wohnenden Verwandten waren auf das in hellen Flammen stehende Scheunengebäude aufmerksam geworden und hatten die bereits schlafende Seniorin noch rechtzeitig aus dem gefährdeten Wohnhaus gerettet. Die eingesetzte Feuerwehr konnte verhindern, dass das mit betroffene Wohnhaus abbrannte. Die Höhe des insgesamt entstandenen Gebäudeschadens durch den Niederbrand der Scheune und die Beschädigungen am Haupthaus dürfte ersten Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Euro betragen. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Ursache des Feuers bereits aufgenommen. Derzeit muss davon ausgegangen, dass ein technischer Schaden in der Elektroinstallation den Brand ausgelöst hat. (ots Originaltext: Polizei Düren)

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