2008-01-10 Einsatz: Brand mit Todesfolge in Hausen

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Heimbach
Ortsteil: Hausen
Ortsbeschreibung: Raiffeisenplatz (Campingplatz)
Datum:

10.Januar 2009 23:30

Statistik
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Einsatzdauer:

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Quellen
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Informationen zum Einsatzablauf

Polizeibericht

Heimbach (ots) - Am späten Samstagabend verstarb auf einem Campingplatz bei Hausen ein 55 Jahre alter Mann aus Duisburg bei einem Brand.

Gegen 23.30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienste zu einer Campinganlage an der Hausener Straße (Raiffeisenplatz) entsandt. Dort waren ein Wohnwagenanhänger und das daran angebaute Vorzelt völlig niedergebrannt. Für den 55-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät. Sein Leichnam wurde später unmittelbar vom Brandort geborgen.

Die 50-jährige Ehefrau des Brandopfers, die von dem Feuer im Wohnwagen überrascht wurde, hatte sich noch ohne Brandverletzungen offenbar durch ein Fenster aus dem Wohnanhänger geflüchtet, musste aber mit einem Schock durch einen RTW in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Frage, wie das Feuer entstehen konnte, ob dabei eventuell eine Gasflasche eine Rolle spielte und ob ein Defekt oder unsachgemäßer Umgang möglicherweise zu dem tragischen Ereignis beigetragen haben könnten, ist derzeit noch völlig unklar. Auch, wenn es derzeit keinerlei unmittelbare Hinweise auf ein vorsätzliches in Brand setzen gibt, hat die Polizei den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat vor Ort bereits aufgenommen.

Die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet.

Nachbericht der Polizei

Heimbach (ots) - Nach dem Brand auf einem Campingplatz bei Hausen, bei dem am späten Samstagabend ein 55 Jahre alter Camper aus Duisburg ums Leben gekommen war (siehe dazu auch Pressemeldung vom 11. Januar 2009), hat die Polizei zusammen mit einem Brandsachverständigen jetzt die mögliche Ursache benannt.

Nach einer langen und intensiven Untersuchung des Brandortes am Montag steht nun die primäre Ursache für das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit fest. Es ist davon auszugehen, dass ein Defekt in einer elektrischen Verbindung zwischen einem Lichtschalter und einer Deckenlampe den Vorbau des Wohnanhängers entzündet hat. Das Vorzelt, in dem sich der 55-Jährige aufgehalten hatte, und der Wohnwagen waren in der Folge völlig niedergebrannt.

Die zur Brandzeit im Wohnwagen aufhältige Ehefrau des Verstorbenen hatte sich noch durch ein Fenster rechtzeitig ins Freie flüchten können.

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