2009-01-21 Einsatz: Wohnhausbrand in Langerwehe

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Langerwehe
Ortsteil: Langerwehe
Ortsbeschreibung: Hülsenbergstraße
Datum:

21.Januar 2009 23:00

Statistik
Einheiten:
  • Wehrleitung
  • LZ West
    • LG Langerwehe
    • LG Luchem
    • LG Heistern
  • LZ Ost
    • LG Schlich
    • LG Obergeich
    • LG Jüngersdorf
  • Feuerwehr Stadt Düren
    • LG Derichsweiler
    • LG Gürzenich
  • FTZ
  • Rettungsdienst
  • DRK
  • THW
Fahrzeuge:

Feuerwehr Langerwehe

FTZ

Feuerwehr Düren

DRK

THW

Einsatzdauer:

7 Stunden

Quellen
Haupt-Quelle


Pressemitteilung Feuerwehr Langerwehe

Am gestrigen Abend (21.01.09.) wurde der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst des Kreises Düren über den Notruf 112 ein Wohnungsbrand in der Hülsenbergstraße in Langerwehe gemeldet.

Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung der Feuerwehr Langerwehe alarmierte der Disponent um 23:02 Uhr die Wehrführung, den Löschzug West (Löschgruppen Langerwehe, Luchem und Heistern), die Löschgruppe Schlich, den Feuerwehr-Arzt, sowie die Drehleiter und den Atemschutzcontainer des feuerschutztechnischen Zentrums des Kreises Düren in Stockheim. Ferner wurde das DRK zum Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehr-Kräfte alarmiert. Als der Leiter der Feuerwehr als erstes an der Einsatzstelle eintraf brannte das Erdgeschoss des Gebäudes bereits in weiten Teilen, ebenso wie der Dachstuhl des Hauses.

Die Bewohnerin hatte zu diesem Zeitpunkt schon eigenständig des Gebäude verlassen. Sie wurde später vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung dem Krankenhaus zugeführt.

Auf Grund der Lage veranlasste der Einsatzleiter umgehend die Alarmierung aller Löschgruppen der Feuerwehr Langerwehe, sowie einer zweiten Drehleiter. Unverzüglich wurde ein umfassender Löschangriff von innen und außen sowie über beide Drehleitern eingeleitet. Daher konnte eine Ausbreitung auf die Nachbarhäuser verhindert werden. Das Brandobjekt ist allerdings unbewohnbar.

Die drei Hunde der Bewohnerin überlebten das Feuer leider nicht. Sie wurden nach Abschluss der Löscharbeiten gefunden.

Im weiteren Verlauf kam dann noch der Einsatzleitwagen des Kreises Düren zum Einsatz. Die Löschgruppen Derichsweiler und Gürzenich der Feuerwehr Düren wurden ebenfalls vorsorglich alarmiert, um auf jeden Fall ausreichend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben. Diese wurden aber nicht mehr eingesetzt.

Im Einsatz waren insgesamt 150 Einsatzkräfte (130 Feuerwehr, 10 THW, 10 DRK). Für die letzten Einsatzkräfte war der Einsatz am Mittwoch Morgen gegen 06:00 Uhr beendet.

Zur Brandursache schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung vom 22.01.09: „Nach den heute durchgeführten Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats an der Brandstelle, war es mit großer Sicherheit ein vermutlich durch eine Kerze entzündeter Weihnachtsbaum, von dem am späten Mittwochabend ein Wohnhausbrand ausgelöst wurde.“

Polizeibericht

Langerwehe (ots) - Nach den heute durchgeführten Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats an der Brandstelle, war es mit großer Sicherheit ein vermutlich durch eine Kerze entzündeter Weihnachtsbaum, von dem am späten Mittwochabend ein Wohnhausbrand ausgelöst wurde.

Gegen 23.00 Uhr hatte sich die Bewohnerin des Hauses in der Hülsenbergstraße über den Notruf bei der Feuerwehr gemeldet und den Brand ihres Weihnachtsbaumes mitgeteilt. Da das Feuer sich schnell in dem eineinhalbgeschossigen Haus ausgebreitet hatte, musste die Feuerwehr zwei Drehleitern einsetzen, um ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser zu verhindern und das Brandobjekt abzulöschen.

Die 71 Jahre alte Geschädigte wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, das sie vermutlich am heutigen Nachmittag wieder verlassen kann. Mindestens zwei ihrer Hunde wurden aber nach polizeilichen Feststellungen durch den Brand getötet. Der eingetretene Sachschaden dürfte bei etwa 150.000 Euro liegen.

Kreispolizeibehörde Düren Aachener Str. 28, 52349 Düren

Tel: 0 24 21/949-1100

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