2009-04-26 Einsatz: Personenrettung in Nideggen

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Technische Hilfe
Gemeinde: Nideggen
Ortsteil: Nideggen
Datum:

26.April 2009 10:53

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Informationen zum Einsatzablauf

Ein Kletterer war abgestürzt, aufgrund seiner schweren Verletzungen und des unwegsamen Geländes wurde er, nachdem er durch den Rettungsdienst stabilisiert worden war, mit Hilfe des SAR Hubschraubers aus dem Wald gewinscht, und in eine Spezialklinik gebracht.

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Der Luftretter seilt sich ab
Der Luftretter seilt sich ab
Transportvorbereitung

Polizeibericht:

Kletterer vom Felsen abgestürzt

Nideggen (ots) - Mit schweren Verletzungen musste am Sonntagmittag ein 26 Jahre alter Niederländer in stationäre Behandlung verbracht werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bonn geflogen. Nach den bisherigen Feststellungen war der Verletzte kurz vor 11.00 Uhr mit seinem 22 Jahre alten Bruder und einem 23-jährigen Bekannten, die ebenfalls in den Niederlanden wohnhaft sind, auf einen Felsen im Bereich des Felsenrundganges gestiegen. Als er den Buntsandsteinfelsen, der erst im oberen Bereich mit Kletterhaken versehen ist, bis in eine Höhe von etwa fünf oder sechs Meter erklommen hatte, muss er von einem Felsvorsprung rückwärts in die Tiefe gestürzt sein. Bevor er mit dem Rücken auf dem Boden aufprallte, schlug er noch mit dem behelmten Kopf gegen den Stamm eines Eichenbaumes. Die Rettung und Bergung des bewusstlosen 26-Jährigen gestaltete sich in dem unwegsamen Gelände als besonders schwierig. Es musste ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden, der den Mann nach dessen Stabilisierung durch den Rettungsdienst und begleitet von einem Luftretter mit einer Seilwinde nach oben ziehen konnte, um ihn schließlich in eine Spezialklinik transportieren zu können. Neben dem Notarzt und einer RTW-Besatzung war auch die Feuerwehr Nideggen an der Rettungsaktion beteiligt. Nach Angaben des Kletterfelsenbeauftragten der Stadt Nideggen muss es sich bei dem bestiegenen Felsen um den "Hinkelstein 2" gehandelt haben, der ausdrücklich zum Klettern freigegeben ist. Die Ermittlungen der Polizei zur Klärung der Unglücksursache dauern an.

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