2009-06-06 Langerwehe: Übung am Ulhaustunnel - Brand eines Zuges der Euregiobahn

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Übung
Gemeinde: Langerwehe
Ortsteil: Langerwehe
Datum:

06.Juni 2009 09:30

Statistik
Fahrzeuge:
  • FF Langerwehe
  • FF Inden
  • FF Düren (ELW 2)
  • FTZ-Stockheim
  • DRK
  • MHD
  • DLRG
  • Polizei
Einsatzdauer:

2,5 Std.

Quellen
Haupt-Quelle

Homepage Feuerwehr Langerwehe

Informationen zum Übungsablauf

Es war die größte Übung der Feuerwehr Langerwehe in den letzten 10 Jahren. Die Feuerwehr Langerwehe probte in Zusammenarbeit mit der EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH und der DB Regio NRW GmbH den Ernstfall im Ulhaustunnel der Neubaustrecke der euregiobahn zwischen Weisweiler und Langerwehe. Der Rettungsdienst der Kreises Düren nutzte die Gelegenheit, sein Konzept für den Massenanfall von Verletzten zu üben. Ebenfalls war die Kreispolizeibehörde Düren in die Übung eingebunden.

Heute Morgen um 09:30 Uhr wurde der fiktive Alarm ausgelöst. Im rund 300 m langen Tunnel der euregiobahn in Langerwehe war es zu einem Brand in einem Zug gekommen. Eine unklare Anzahl von Fahrgästen befand sich zu diesem Zeitpunkt im Zug. Schnell füllte sich der Bereich um den Tunnel mit Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen. Der Einsatzleitwagen des Kreises Düren ging in Stellung. Dichte Rauchschwaden zogen aus dem Tunnelportal Richtung Langerwehe. Hier trafen die Einsatzkräfte auch bereits auf die ersten Verletzten, welche sich noch selbstständig aus dem brennenden Zug im Tunnel retten konnten. Weitere Verletzte wurden im Verlauf der Übung von der Feuerwehr unter Atemschutz aus dem verrauchten Tunnel bzw. aus dem brennenden Zug gerettet. Insgesamt waren am Ende 19 Verletzte zu verzeichnen.

An der Übung beteiligt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. In allen Bereichen konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

Neben vielen geladenen Gästen aus Langerwehe und dem Kreis Düren, besuchte auch der Innenminister des Landes NRW, Herr Dr. Ingo Wolf, die Übung. Er lobte ausdrücklich das Engagement der Helfer, von denen der weitaus größte Teil ehrenamtlich tätig ist.

Pressebericht

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