die Hinweise bitte lesen; neuer Einsatz || neuer Termin || neues Fahrzeug
2010-02-28 Einsatz: Besuch des Orkantiefs Xynthia im Kreis Düren
Aus KFV
Unwettereinsätze im Kreisgebiet am 28.2.2010
Stand: 28.02.2010, 17.00 Uhr
Kreis Düren - Der Deutsche Wetterdienst informierte bereits am Freitagnachmittag über das Eintreffen des Orkantiefs Xynthia mit einer "amtlichen Vorwarnung über eine Unwetterwarnung". Im Laufe des Samstags wurde diese Unwetterwarnung konkretisiert und für Sonntagmittag mit dem Eintreffen von "orkanartigen Böen" gewarnt.
Zum ersten Sturmeinsatz im Kreis Düren wurde am Sonntag (28.02.2010) gegen 10.50 Uhr wegen eines umgestürzten Baum auf der L 12 bei Niederzier-Krauthausen alarmiert. Es folgte um 11.10 Uhr die zweite Alarmierung, weil eine Platte an der Kirche in Langerwehe abzustürzen drohte. Genau ab 12 Uhr folgten dann die Alarmierungen zu Sturmeinsätzen zunächst im viertelstunden Abstand und ab ca. 13.15 Uhr laufend.
Nach dem fünften Sturmeinsatz in kurzer Folge für die FF Düren wurde dort die ELW-/Zentralenbereitschaft alarmiert, um die Einsatzzentrale auf der Feuerwache zu besetzen. Von dort aus wurden dann die Einsätze im Stadtgebiet Düren über einen separaten 4m-Band Sprechfunkkanal koordiniert.
Bis ca. 17 Uhr fielen im Kreis Düren 186 Sturmeinsätze an. Davon 30 im Stadtgebiet Düren, 30 in Jülich und 22 in Langerwehe. In Aldenhoven kam es zu einem größeren Stromausfall, da Bäume eine Hochspannungsleitung beschädigt hatten. In Düren stürzte ebenfalls ein Baum auf eine Hochspannungsanlage, wobei jedoch eine Stromausfall zunächst vermieden werden konnte. Im Südkreis (Gemeinde Hürtgenwald, Städte Heimbach und Nideggen) wurden einige Straßen, die durch Waldgebiete führen, wegen umgestürzter Bäume gesperrt, da die Räumarbeiten für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen wären. Leicht verletzt wurden zwei Personen, die wegen eines umgestürzten Baumes in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden.
Bis 17 Uhr waren in allen betroffenen Kommunen die örtlichen Einsatzzentralen eingerichtet und besetzt. Die Nutzung von weiteren Funkkanälen führte dazu, dass der z.T. überlastete Feuerwehr-Stammfunkkanal im Kreis Düren wieder verzögerungsfrei nutzbar wurde.
R. Esser, Pressesprecher FF Düren und KFV Düren e.V.
