2010-07-10 Einsatz: 6000 m² Feldbrand und brennende Ballenpresse bei Nideggen-Berg

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Nideggen
Ortsteil: Berg
Ortsbeschreibung: K 48
Datum:

10.Juli 2010 13:00

Beteiligte Kommunen
  • Nideggen
  • Heimbach
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Pressebericht

Informationen zum Einsatzablauf

Um 13:00 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zur Einsatzstelle gerufen, an der sie um 12:00 bereits tätig war. Nach vermeidlicher Reparatur der Ballenpresse brannte nun die Ballenpresse selbst, ca. 6000qm Stoppelfeld und Stroh sowie Strohballen auf dem Feld. Aufgrund der großen Trockenheit und des leichten Windes auf der Bergkuppe, lief das Feuer mit rasender Geschwindigkeit auf das Waldgebiet und auf noch nicht abgeerntete Getreidefelder zu. Da es an dieser Stelle keine Hydranten gibt, wurden die beiden TLF der Feuerwehr Heimbach und der Wassercontainer des FTZ nachalarmiert. Um eine Wasserversorgung aufbauen zu können wurde der Schlauchcontainer eingesetzt. Eine Wasserversorgung über eine Strecke von ca. 1000m wurde aufgebaut. Bei Temperaturen von 40° wurde frühzeitig Marscherleichterung für die Einsatzkräfte befohlen. Trotzdem hatten einige Kameraden Probleme, so dass vorsichtshalber ein RTW alarmiert wurde. Ein Kamerad wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Im letzten Moment konnte ein Übergreifen der Flammen auf Wald und Felder verhindert werden. Probleme machten fehlende Funkgeräte im 2m Bereich. So konnte von der Einsatzstelle z.B. nicht die Wasserentnahmestelle angesprochen werden. Da innerhalb kürzester Zeit sämtliche Einheiten der Feuerwehr Nideggen lange eingebunden waren, hätte ein weiterer Brand bei der herrschenden Trockenheit, zu Problemen geführt. Bis 18:00 Uhr war eine Brandwache vor Ort. Trotzdem wurde die Feuerwehr um 19:52 Uhr und um 23:24 Uhr nochmals alarmiert, weil Glutnester aufgefackert waren.

Pressebericht

In der Zeitung findet man einen Bericht

(red), 11.07.2010, 16:44
Brennendes Stoppelfeld hält Feuerwehr im Atem
Nideggen. Es war ein Einsatz, wie selbst die Feuerwehr ihn nicht alle Tage erlebt: Sämtliche Kräfte der Feuerwehr Nideggen und zwei Gruppen der Feuerwehr Heimbach wurden mehr oder weniger an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. mehr...



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