2013-03-23 Einsatz: Küchenbrand in Vossenack

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Hürtgenwald
Ortsteil: Vossenack
Ortsbeschreibung: Dürenharth
Datum:

23.März 2013 11:55

Statistik
Einheiten:
Fahrzeuge:
Einsatzdauer:

ca. 1,25 Stunden

Quellen
Haupt-Quelle

Bericht Zugführer

Weitere Quelle

Polizeibericht


Informationen zum Einsatzablauf

Am Samstag, dem 23.03.2013, wurde die Feuerwehr Hürtgenwald gegen 12 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Vossenack alarmiert. Gemeldet war ein Küchenbrand in der Straße „Dürenharth“. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wird beim Stichwort „BD2“ im sogenannten Zeitmuster (07:00-17:00 Uhr) ein Vollalarm für die FF Hürtgenwald gegeben, um vor allem montags-freitags genügend Einsatzkräfte zu stellen.

Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges und entsprechender Erkundung durch den Einheitsführer stellte sich heraus, dass in der Küche im Erdgeschoss, im rückwärtigen Bereich einer Doppelhaushälfte, ein sich fortentwickelnder Brand entfacht hatte.

Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht mehr im Haus. Sie wurden vom mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienst betreut.

Als erste Maßnahme wurde ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz über einen Hintereingang des Hauses vorgetragen, hier führte ein kleiner Flur direkt zur Küche und damit zum Brandherd.

Ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz und mit einem weiteren C-Rohr wurde nun am Vordereingang bereitgestellt, um bei einer eventuellen Eskalation der Lage schnell eingreifen zu können. Jedoch war der Brand durch die effektiven Löschmaßnahmen des rückwärtigen Trupps schnell unter Kontrolle, so dass ein Eingreifen des vorderen Trupps nicht mehr nötig war.

Zur Entrauchung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Das Kellergeschoss sowie das 1. Obergeschoss wurde durch weitere Trupps auf eine Brandausbreitung kontrolliert. Der betroffene Küchenbereich wurde mittels Wärmebildkamera überprüft. Hier stellte sich heraus, dass es oberhalb der mit Holz vertäfelten Decke weitere Glutnester gab. Die Vertäfelung wurde in den betroffenen Bereichen entfernt und die Glutnester abgelöscht. Somit konnte ca. nach 45 Minuten definitiv „Feuer aus“ gemeldet werden.

Das Haus war nicht weiter bewohnbar, da sich der Rauch bis ins 1. Obergeschoss ausgebreitet hatte und große Teile der Einrichtung mit Ruß geschwärzt waren. Die genaue Brandursache konnte noch nicht festgestellt werden. Das Gebäude wurde von der Polizei, für weitere Ermittlungen, beschlagnahmt. Der Einsatz endete gegen 13:15 Uhr.

Polizeibericht

POL-DN: Starke Rauchentwicklung

52393 Hürtgenwald (ots) - Derzeit unbewohnbar ist ein Haus in Vossenack. Dort kam es nach einem Brand zu einer starken Rauchentwicklung.

Am Samstagmittag, gegen 12.00 Uhr befeuerte eine 48-jährige Frau aus Vossenack ihren Holzofen. Vermutlich aufgrund starker Erhitzung setze sich ein nahe gelegener Küchenschrank in Brand. Die Hausbewohner versuchte zunächst selbständig den Brand zu löschen. Aufgrund starker Rauchentwicklung musste die Frau ihr Vorhaben jedoch rasch abbrechen und das Eintreffen der Feuerwehr abwarten. Diese konnte den Brand sehr schnell löschen, so dass hoher Schaden abgewandt werden konnte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ist das Haus jedoch vorübergehend nicht bewohnbar, so dass sich die Frau ausquartieren musste.

Rückfragen bitte an:

Polizei Düren

Pressestelle

Telefon: 02421-949 1100

Fax: 02421-949 1199


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