2013-11-21 Einsatz: Tote bei Wohnungsbrand in Langerwehe

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Brand
Gemeinde: Langerwehe
Ortsteil: Langerwehe
Ortsbeschreibung: Nikolausberg
Datum:

21.November 2013

Quellen
Haupt-Quelle

Polizeibericht

Informationen zum Einsatzablauf

Polizeibericht 1

POL-DN: Schwelbrand forderte Todesopfer

Langerwehe (ots) - Eine 59 Jahre alte Frau ist in der Nacht zum Donnerstag in ihrer Wohnung ums Leben gekommen. Sie wurde offensichtlich das Opfer eines Schwelbrands, der aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen war.

Gegen Mitternacht hatten andere Bewohner des Doppelhauses in der Straße "Nikolausberg" Brandgeruch wahrgenommen und bei der anschließenden Nachschau bemerkt, dass Rauch aus der Wohnung im Obergeschoss aufstieg. Da sich die darin wohnende Mieterin und ihr Hund nicht meldeten, alarmierten die Zeugen Feuerwehr und Polizei.

Beim Eintreffen des ersten Streifenwagens der Polizei am Brandort, hatte die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Dichter Rauch drang zu dieser Zeit durch die Fenster im Obergeschoss und durch die Dachziegel nach draußen. Wenig später wurde die 59-Jährige von Feuerwehrleuten tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Auch ihr Haustier war offensichtlich durch die Rauchintoxikation verendet.

Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und mit den Ermittlungen nach der Brandursache begonnen. Nach Feststellungen der Feuerwehr dürfte der Brandausgangspunkt in der Küche der Wohnung gelegen haben.

Rückfragen bitte an:

Polizei Düren

Pressestelle

Telefon: 02421 949-1100

Fax: 02421 949-1199

Polizeibericht 2

POL-DN: Brand entwickelte sich im Mülleimer

Langerwehe (ots) - Die Brandursache für den Schwelbrand in einem Wohnhaus in der Nacht zum Donnerstag, bei dem eine 59 Jahre alte Frau zu Tode kam, ist aus Sicht der Polizei geklärt. Es ist davon auszugehen, dass die Bewohnerin der in Brand geratenen Wohnung fahrlässig oder unachtsam mit der Entsorgung von Hausmüll oder Zigarettenasche umgegangen sein muss.

Die von den Brandermittlern der Polizei am Vormittag geführten Ermittlungen führten schnell zu einem Mülleimer, der in der Küche der Wohnung in der Nähe einer Küchenzeile abgestellt war. Die Beamten haben sichere Erkenntnisse dafür gefunden, dass hier der Brandausgangspunkt gewesen ist. Außerdem liegen Hinweise dafür vor, dass es zu einer länger andauernden Schwelbrandphase mit starker Rauchentwicklung gekommen ist, die offensichtlich vom Brandopfer nicht rechtzeitig bemerkt wurde.

Die Beschlagnahme des Brandorts wurde wieder aufgehoben.

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