2015-07-17 Einsatz: Hund im PKW eingeschlossen in Schmidt

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Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Ölspur
Gemeinde: Nideggen
Ortsteil: Schmidt
Datum:

17.Juli 2015 19:17

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Homepage Feuerwehr Nideggen

Informationen zum Einsatzablauf

Auf dem Parkplatz am Rursee war ein Hund in einem PKW eingeschlossen. Bei Temperaturen um 30° lebensgefährlich für das Tier. Bevor die Feuerwehr tätig wurde tauchte der Eigentümer auf und ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.

Die Feuerwehr Nideggen weist darauf hin, dass schon wenige Minuten ab zirka 20 Grad Celsius in einem verschlossenen Auto in praller Sonne reichen, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d. h. die Körpertemperatur, steigt an, die Tiere „verkochen“ förmlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.


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