Rauchsimulationshaus für Feuerwehr Nideggen

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Egon Nießen mit seinem Rauchsimulationshaus

Bereits seit vielen Jahren führt die Feuerwehr der Stadt Nideggen erfolgreich an Schulen und Kindergärten Brandschutzerziehung durch, aber es gab noch etwas zu verbessern. Um den Kindern und Jugendlichen die Ausbreitung des gefährlichen Brandrauchs verdeutlichen zu können fehlte bislang ein Rauchsimulationshaus. Es handelt sich eigentlich um eine Art Puppenhaus für Feuerwehrleute. Hier kann durch Rauchgeneratoren aus dem Modellbaubereich gezeigt werden, wie der Rauch sich aus den Zimmern in den Treppenraum ausbreitet, welche Rolle offene und verschlossene Türen dabei spielen und welche Vorteile die Anschaffung von Rauchmeldern mit sich bringen. So ein Haus kann man auch kaufen – Kostenpunkt je nach Ausführung: 1000 - 2000 Euro !

Übergabe an Karl Heinz Latz
Bei der Brandschutzerziehung in der Hauptschule sprach Brandschutzerzieher Karl Heinz Latz den Techniklehrer Egon Nießen an: Kann man so etwas nicht im Technikunterricht bauen? Egon Nießen sagte zu und machte sich ans Werk, schnell war klar was das Haus können muss. Jedoch nach einiger Zeit war Egon Nießen klar, mit einer solch komplexen Aufgabe sind die Schüler schnell überfordert. So baute er als technikbegeisterter Mensch das Haus in den Ferien (!) selbst.
Rauchsimulationshaus

Neben zwei Rauchgeneratoren, die einzel schaltbar sind, verfügt das Haus über von außen zu bedienende Türen sowie die Möglichkeit, das Treppenhaus mittels eines Ventilators zu belüften. Auch können mehrere Lüfter eingesetzt werden. Das macht das Konstrukt nicht nur für die Brandschutzerziehung wertvoll, sondern auch für die Ausbildung der Feuerwehrleute, man kann die Belüftung und Entrauchung von Gebäuden demonstrieren. Bei der Übergabe des Brandhauses an die Feuerwehr waren Bürgermeister Willi Hönscheid sowie der Leiter des Ordnungsamtes Dieter Weber und der Schulleiter Heinrich Simons und seine Stellvertreterin Christa Stahl neben einigen Vertretern von Tageszeitung und Radio anwesend.


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