Truppmann Modul 1 und 2 am Standort ausgebildet

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Bau einer Bockleiter für die Schachtrettung

Die feuerwehrtechnische Grundausbildung umfasst ein Volumen von 320 Stunden, aufgeteilt in 4 Module à 80 Stunden. Um diesen großen Umfang in einem zeitlich überschaubaren Rahmen absolvieren zu können, wird in vielen Kommunen der Grundlehrgang teilweise oder komplett an Samstagen durchgeführt. Aufgrund von Selbstständigkeit, Tätigkeit im Vertrieb oder beispielsweise einer beruflichen Weiterbildung zum Techniker ist es vielen Kameraden über Jahre hinweg nicht möglich gewesen mehrere Samstage hintereinander für die Grundausbildung zu investieren. So entstand die Idee innerhalb der Löschgruppe Krauthausen diese Ausbildung zeitgleich zum regulären Übungs- und Pflegedienst am Dienstagabend durchzuführen. Vom Februar bis Oktober drückten 4 Kameraden die Schulbank, während der Rest der Mannschaft entweder alleine übte, bei der praktischen Ausbildung unterstütze oder seine theoretischen Kenntnisse auffrischte. Neben rechtlichen Grundlagen ging es um Themen wie Fahrzeug- und Gerätekunde, die Gefahren der Einsatzstelle oder Grundtätigkeiten Retten. Bei der praktischen Ausbildung standen unter anderem die Vornahme von tragbaren Leitern und Sprungpolstern, Rettung aus Höhen und Tiefen, das Selbstretten und Erste Hilfe auf dem Programm.

Selbstretten mit dem Feuerwehrsicherheitsgurt

Nachdem im Juni das erste Viertel der Grundausbildung, das Modul 1, mit einer theoretischen Prüfung erfolgreich von allen 4 Teilnehmer abgeschlossen wurde, stand nun Mitte Oktober die theoretische und praktische Prüfung zum Modul 2 an. Auch diese wurden von allen bestanden, so dass nun die Beförderung vom „Feuerwehrmannanwärter“ zum „Feuerwehrmann“ ausgesprochen werden kann.

Nach Abschluss der Lehrgangs waren sich alle einig, dass diese Art der Lehrgangsorganisation eine gelungene und praktikable Alternative für alle Feuerwehrkameraden, die an Wochenenden verhindern sind, darstellt. Aus diesem Grund steht bereits die Überlegung an auch das Modul 3 und 4 der Grundausbildung im Jahr 2010 am Standort durchzuführen.

Unterbauen einer Steckleiter an engen Stellen

Der Dank seitens der Löschgruppenführung gilt der Wehrleitung, den Kameraden innerhalb der Gruppe, die die Ausbildung tatkräftig unterstützt haben, und nicht zuletzt den 4 Lehrgangsteilnehmer (Helmut Eismar, Thomas Esser, Christian Reisen und Ruben Schuy), die eine Menge Engagement und Lernbereitschaft mitgebracht haben.

Das Abschlussfoto (von links): GBI Herbert Cremer, UBM Jan Sieben, HBM Wilfried Rothkranz, Thomas Esser, Ruben Schuy, Helmut Eismar, Christian Reisen, BM Stefan Herzog
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