Feuerwehr im Kreis Düren: Fast zwei Prozent der Bevölkerung ist ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert

Feuerwehr im Kreis Düren: Fast zwei Prozent der Bevölkerung ist ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert

Kinderfeuerwehren in immer mehr Kommunen

Erfreulich ist auch, dass erstmalig Kinder bei der Feuerwehr in speziellen Kinderfeuerwehren dabei sein können. Im Kreis Düren gibt es bereits in fünf Kommunen mit entsprechend pädagogisch betreuten Feuerwehr-Kindergruppen. In der Summe gehören diesen Gruppen knapp 70 Kinder an.

Starke Ehrenamtsorganisation

Zusammen mit den Ehrenabteilungen der Feuerwehr (881 Mitglieder) und einem Feuerwehr-Musikzug mit 16 Mitgliedern gibt es aktuell 4.567 Mitglieder bei der Feuerwehr im Kreis Düren, die im Kreisfeuerwehrverband zusammengeschlossen sind.
Damit gehört die Freiwillige Feuerwehr zu den größten Ehrenamtsorganisationen.

Werkfeuerwehren helfen mit

Unterstützt wird die Freiwillige Feuerwehr im Kreis Düren durch insgesamt vier Werksfeuerwehren von Unternehmen oder dem Forschungszentrum Jülich. Hier sind zurzeit 224 Feuerwehrleute aktiv.

„In den vergangenen fünf Jahren konnten wir in fast allen Bereichen einen relativ stabilen Mitglieder-Bestand feststellen. Allerdings wachsen auch Einsatzzahlen und -aufgaben – insbesondere für die aktiven Einsatzabteilungen - für die Freiwilligen Feuerwehren, sodass wir in allen kommunalen Feuerwehren gerne noch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder und Jugendliche aufnehmen, die sich für die Mitarbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr interessieren“, berichtet Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar.

 

Informationen zur Mitgliedschaft in einer Feuerwehr und eine Übersicht finden Interessierte online unter https://www.freiwillige-feuerwehr.nrw/ - dann weiter in die Rubrik „Feuerwehr finden“

 

KFV-DN auf Tour

KFV-DN auf Tour

Heute auf "Stippvisite" beim THW - 40 Jahre Spezialisten für Bergungsaufgaben

Viele Feuerwehrleute kennen vor allem die Räumeinheit des THW Nörvenich mit ihrem Bergungsräumgerät, welches auch bei Großbränden zur Unterstützung eingesetzt wird.
Heute hat der Nörvenicher Ortsverband sein 40-jähriges Jubiläum gefeiert.
Grund genug am Nörvenicher Stützpunkt einmal vorbei zu schauen, an dem neben der Fachgruppe Räumen auch zwei Bergungseinheiten stationiert sind. Hier ein paar Bilder für Euch. Interessant ist auch die neue Technik des Ortsverbandes, wie z.B. das „Flamm-neue“ 50 KV Aggregat mit Lichtmast oder der neue "MLW 4" (HEROS Nörvenich 24/34) mit mobilem Rollcontainersystem.


PB, AK Presse & Medienarbeit des KFV DN

Leistungsnachweis 2018

Leistungsnachweis 2018

Wir brauchen Eure Hilfe!

Heute kurz eine Anfrage an Euch und vor allem an alle Kameradinnen und Kameraden ab F3-Ausbildung.
Am kommenden Freitag findet der erste Termin für den Leistungsnachweis am FTZ statt. Hier suchen wir noch dringend einige Wertungsrichter, die uns bei der Durchführung unterstützen.

Habt Ihr am Freitag etwas Zeit und Interesse? Dann sendet kurzfristig eine Info an uns – wir würden uns sehr freuen.

leistungsnachweis@kfv-dueren.de

Für Eure Unterstützung schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Feuerwehrverband warnt vor Vegetationsbränden bei hohen Temperaturen

Wichtige Sicherheitstipps zum Schutz der trockenen Natur

 Trockene Vegetation und hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten und etwa Getreidefelder komplett vernichten“, warnt Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar.


Der Kreisfeuerwehrverband gibt vor dem Hintergrund der aktuellen Witterungssituation vier Tipps wichtige zum Vermeiden von Bränden:

 

  1. Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
  2. Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
  3. Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.
  4. Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Multitool Quad

Die Feuerwehr Nideggen ist zurzeit die einzige kommunale Feuerwehr im Kreis Düren, die ein eigenes Quad für den Brandschutz einsetzt.

Multitool Quad
In der vergangenen Woche fand am Nideggener Felsenrundgang ein Pressetermin des Kreisfeuerwehrverbandes statt, bei dem wir vor Ort Medienvertreter über das Brandschutzkonzept im Nationalpark informierten - nicht zuletzt vor der bedrohlichen Witterungssituation. Mehr als die Hälfte aller Einsätze, zu denen die Feuerwehr kreisweit in den vergangenen Wochen ausrücken mussten, sind Feld-, Wald- und Vegetationsbrände – Tendenz weiter anhalten und sogar steigend.

 

Das Nideggener Quad ist bei der Waldbrandbekämpfung ein echtes Multitool – nicht nur zur Erkundung der Waldbrandlage, sondern auch zum Gerätetransport.

Die Nideggener Wehr setzt das Quad auch beispielsweise zum Transport von Notarzt und Rettungsassistenten zur Unfallstelle ein - ausgestattet mit einem Anhänger, um damit auch größere Mengen Materialien aber auch verletzte Personen zu transportieren. Eine pfiffige Lösung – der Anhänger dient gleichzeitig als Transportmedium hinter einem MTF, beispielsweise bei der überörtlichen Hilfe. Zusammen mit dem KEF vom FTZ stehen damit zwei wendige Fahrzeuge für den Waldbrandeinsatz zur Verfügung.

Die Nideggener Wehr hat in den zurückliegenden Jahren auch konsequent auf Allrad-betriebene Fahrzeuge gesetzt – jüngstes Beispiel der KDOW.

Vor dem Hintergrund der Einsatzregionen rund um Nideggen eine sinnvolle Entscheidung.

 

Erster Fotoworkshop des KFV DN

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Erster Fotoworkshop des KFV DN

Was gehört zu einem guten Foto für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Fotoworkshops, veranstaltet durch den Kreisfeuerwehrverband Düren. Ende August trafen sich interessierte Öffentlichkeitsarbeiter der Feuerwehren aus dem Kreis Düren sowie Führungskräfte zu diesem für die Feuerwehrarbeit eher ungewöhnlichen Ausbildungsthema. Zunächst standen die Regeln für den Bildaufbau im Mittelpunkt. Anschließend galt es, das gehörte in Bildszenen umzusetzen. Hier ein paar Schnappschüsse für euch. Aufgrund des hohen Interesses überlegen wir zurzeit, ob die Seminarreihe ggf. mit weiteren Themen aus der Öffentlichkeitsarbeit fortgesetzt wird. Vielen Dank an alle Teilnehmer.

ALEXA4 Feuerwehr Pilotprojekt „Smartspeaker“

neue Wege in der Brandschutzaufklärung?

ALEXA4 Feuerwehr Pilotprojekt „Smartspeaker“

Heute die erste Info zu einem neuen Pilotprojekt des Kreisfeuerwehrverbandes Düren in Sachen Öffentlichkeitsarbeit: „Alexa4Feuerwehr“ steht für Pilotprojekt, mit dem wir neue Wege der Brandschutzaufklärung testen wollen.

Wir gehen davon aus, dass so genannte „Smartspeaker“ immer beliebter werden. Mit dem Projekt soll u.a. getestet werden, ob dieser neue Medienkanal für die Infoarbeit der Feuerwehr genutzt werden kann.
Neben einem eigenen Alexa Kanal (für Amazon Echo) gibt es auch eine Seite mit Feuerwehrtipps, die sich gezielt an die Bevölkerung im Kreis Düren richtet.
Beide sind schon online.
In den nächsten Wochen starten wir eine Kampagne zur Bekanntmachung des Infoangebotes, beispielsweise über die Presse und ihre regionalen Medien. Wie gesagt – es ist ein Pilotprojekt. Es gibt noch viele offenen Fragen, aber wir wollen es in der Praxis testen.

Landtagsabgeordnete informierten sich beim Leistungsnachweis

Landtagsabgeordnete informierten sich beim Leistungsnachweis

Gleich zwei Landtagsabgeordnete fanden kürzlich den Weg zur Feuerwehr: Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten, beide Mitglieder des NRW-Landtages, nutzten bei der Abnahme des NRW Leistungsnachweises die Möglichkeit, sich vor Ort über die Entwicklung der Feuerwehren im Kreis Düren, ihre Herausforderungen und natürlich auch den Leistungsstand zu informieren. Bei einem Rundgang durch das FTZ stand vor allem auch die Station des Leistungsnachweises auf dem Programm, bei dem die Landtagsabgeordneten die eine oder andere Aufgabenstellung des Leistungsnachweises annahmen – etwa bei der Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Fazit: Der Dialog zwischen Politik und regionaler Feuerwehr sollte weiter intensiviert werden. Hier ein paar Bilder von dem nicht alltäglichen Besuch beim KFV.

 

 

Brandschutztipp September 2018

Brandschutztipp September 2018

Eine der häufigsten Unfallursachen bei kleinen Kindern sind Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten wie Tee, Kaffee oder heißes Wasser. Die hohen Unfallzahlen zeigen, wie wichtig ein Prävention ist. Besonders gefährdet sind Kinder unter 5 Jahren, die ihre Umwelt entdecken, sich aufrichten, um Dinge zu erreichen und diese dann herunterziehen. Wichtig zur Prävention: Die Reichweite eines Kleinkindes erhöht sich mit jedem Tag! 

 

Besonders in der kalten Jahreszeit steigt die Zahl der Verbrühungsunfälle. Das Inhalieren über einer Schüssel mit heißem Wasser oder die heiße Tasse Tee sind nur Beispiele der zahlreichen Unfallgefahren.

 

Heiße Flüssigkeiten schädigen bereits ab 52 Grad Celcius  die Kinderhaut. Und kaum jemand weiß, dass schon eine Tasse Tee ausreicht, um bis zu 30 % der Haut eines Kleinkindes zu verbrühen.

Brandschutztipp Oktober 2018

Brandschutztipp Oktober 2018

Viele Menschen unterliegen dem Irrtum, dass Feuer und Brandrauch sie frühzeitig aus dem Schlaf wecken würde und dass, wenn das Feuer sich langsam ausbreitet, man durchaus genug Zeit hat, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Erfahrung der Feuerwehr zeigt allerdings ein anderes, trauriges Bild: Zwei Drittel der Brände ereignen sich am Tag, ein Drittel in der Nacht. Bei der Zahl der Brandtoten ist dies allerdings genau umgekehrt. Zwei Drittel der Opfer sind nachts zu beklagen, ein Drittel wird indessen am Tag vom Feuer getötet. Ein Rauchmelder ist deshalb nicht nur Pflicht, sondern eine überlebenswichtige Technologie, die in keinem Haushalt fehlen sollte. 


Bei einem Brand kommt es wirklich auf jede Sekunde an. Vor allem nachts, wenn die Sinnesorgane, wie der Geruchssinn, nicht aktiv sind, entsteht selbst bei einem Kleinstbrand in kürzester Zeit eine erhebliche Lebensgefahr. Viel gefährlicher als das Feuer ist eine Rauchgasvergiftung. Nur wer Rauchwarnmelder installiert, wird rechtzeitig geweckt. Nur so besteht die Möglichkeit, die Wohnung frühzeitig zu verlassen und andere zu warnen.

Fast zwei Prozent der Bevölkerung ist ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert

In den 15 Kommunen des Kreises Düren gibt es aktuell knapp 2.800 freiwillige Feuerwehrleute im aktiven Einsatzdienst, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Gemeinsam mit der Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie den Ehrenabteilungen und Mitgliedern bei Werkfeuerwehren sind es fast 4.800 Menschen. Dies entspricht - bei einer Einwohnerzahl im Kreis Düren von mehr als  265.000 -  einem Verhältnis von etwa zwei Prozent der Bevölkerung, die sich bei der Feuerwehr engagieren. 

Unter den knapp 2.800 aktiven Feuerwehrleuten sind mittlerweile auch mehr als 200 Feuerwehrfrauen zu finden – mit steigender Tendenz in den vergangenen Jahren 

Zudem gibt es im Kreis Düren aktuell 848 Jugendliche, die der Jugendfeuerwehr angehören. Jede Stadt bzw. Gemeinde unterhält mindestens eine Jugendgruppe. 

 

Kinderfeuerwehren in immer mehr Kommunen
Erfreulich ist auch, dass erstmalig Kinder bei der Feuerwehr in speziellen Kinderfeuerwehren dabei sein können. Im Kreis Düren gibt es bereits in fünf Kommunen mit entsprechend pädagogisch betreuten Feuerwehr-Kindergruppen. In der Summe gehören diesen Gruppen knapp 70 Kinder an. 


Starke Ehrenamtsorganisation
Zusammen mit den Ehrenabteilungen der Feuerwehr (881 Mitglieder) und einem Feuerwehr-Musikzug mit 16 Mitgliedern gibt es aktuell 4.567 Mitglieder bei der Feuerwehr im Kreis Düren, die im Kreisfeuerwehrverband zusammengeschlossen sind. 
Damit gehört die Freiwillige Feuerwehr zu den größten Ehrenamtsorganisationen. 

 

Werkfeuerwehren helfen mit
Unterstützt wird die Freiwillige Feuerwehr im Kreis Düren durch insgesamt vier Werksfeuerwehren von Unternehmen oder dem Forschungszentrum Jülich. Hier sind zurzeit 224 Feuerwehrleute aktiv.

„In den vergangenen fünf Jahren konnten wir in fast allen Bereichen einen relativ stabilen Mitglieder-Bestand feststellen. Allerdings wachsen auch Einsatzzahlen und -aufgaben – insbesondere für die aktiven Einsatzabteilungen - für die Freiwilligen Feuerwehren, sodass wir in allen kommunalen Feuerwehren gerne noch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder und Jugendliche aufnehmen, die sich für die Mitarbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr interessieren“, berichtet Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar. 

Informationen zur Mitgliedschaft in einer Feuerwehr und eine Übersicht finden Interessierte online unter https://www.freiwillige-feuerwehr.nrw/ - dann weiter in die Rubrik „Feuerwehr finden“
 

Brandschutztipp November 2018

Brandschutztipp November 2018

Habe ich auch die Herdplatte ausgeschaltet? Eine Frage, die sich wohl jeder schon einmal beim Schließen der Haustür gestellt hat – und dies nicht ohne Grund.

Der brandgefährlichste Raum im häuslichen Umfeld ist die Küche. Einer aktuellen Info des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) zufolge, entstehen knapp 40 % aller Brände in der Küche und etwa die Hälfte aller Küchenbrände hat ihren Ursprung auf dem Herd.

Nur ein verschwindend geringer Anteil der vom IFS untersuchten Brände, die im direkten Umfeld des Herdes ihren Ursprung nahmen, beruhten auf einem technischen Defekt des Herdes (1 %).

Nahezu alle Herdbrände entstehen durch menschliches Fehlverhalten. Etwa ein Drittel der Herdbrände entsteht dadurch, dass Kochgut auf den Herd gestellt und eine entsprechende Herdplatte bestimmungsgemäß eingeschaltet wird. Der Benutzer wird abgelenkt, verliert die Herdplatte eine Weile aus den Augen – so entstehen die brandgefährlichen Situationen.

Es entstehen Feuer allerdings auch durch eine versehentlich eingeschaltete Herdplatte - wenn sich gleichzeitig auf dem Herd brennbare Materialien befinden, beispielsweise ein Handtuch.

Die Feuerwehr empfiehlt deshalb die wirksamste und gleichzeitig einfachste Maßnahme, um Brände zu vermeiden. Niemals Gegenstände auf dem Herd abstellen.

Zum Thema gibt es einen interessanten neuen Brandschutztipp – der ab sofort unter www.sicherheitserziehung.de/Mediathek.html zur Verfügung steht.

Schon ein kleines Feuer in der Küche greift häufig sehr schnell um sich und dehnt sich dann rasant auf die gesamte Einrichtung aus.

Neue TMB im Einsatz

Neue TMB im Einsatz

Als Ersatz für die kürzlich in einen Unfall verwickelte TMB des Kreises Düren, steht ab sofort ein vergleichbares Hubettungsfahrzeug am FTZ zur Verfügung.

Es handelt sich hierbei um eine TMB 32 von Rosenbauer. Die TMB besitzt eine Rettungshöhe von 32 Meter, einen Rettungskorb für 500 Kilo Beladungsnutzlast sowie eine flexible Krankentrage-Halterung bis 250 Kilo.

Für die Brandbekämpfung besitzt sie einen fernbedienbaren Monitor mit 2.000 Liter Löschleistung pro Minute.

Die TMB hat ein Fahrgestell von Mercedes Benz (Econic 1833 L) mit 300 PS Motorleistung und Euro 6 Vollautomatik mit einer Luftfederung. Der dreiteilig teleskopierbare Hauptarm hat eine Lastöse am untersten Teil des Hauptarmes mit einer Hebelast von 2.200 Kilo. Im oberen Teil beträgt diese noch 1.200 Kilo.

Es handelt sich dabei um ein Vorführfahrzeug von Rosenbauer, welches zunächst bis Januar 2019 im Dienst des Kreises Düren sein wird.

Feuerwehren im Kreis Düren sind gut aufgestellt

Feuerwehren im Kreis Düren sind gut aufgestellt

"Die Feuerwehren im Kreis Düren sind trotz steigender Einsatzzahlen und wachsender Aufgaben gut aufgestellt - und dies nicht zuletzt aufgrund des herausragenden Engagements der Feuerwehrleute", urteilt Kreisdezernent Peter Kaptain bei der Eröffnung des Jahresabschlusstreffens. Traditionell treffen sich die Leiter und Führungskräfte der unterschiedlichen Einheiten sowie die Kreisausbilder immer Ende November auf Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes zum Jahresabschlusstreffen, bei dem in diesem Jahr auch erstmalig Bezirksbrandmeister Heinz Peter Brandenberg dabei war. Kreisdezernent Kaptain erläuterte, dass das erweiterte Team um Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar jetzt gut eingearbeitet sein und effizient die Feuerwehren weiterentwickele. 
 
Einen Dank sprach der Kreisdezernent auch den 35 ehrenamtlichen Kreisausbildern für die geleistete Arbeit aus. Mehr als 80 Fortbildungsseminare und Lehrgänge wurden bisher am FTZ abgehalten.
Insgesamt nahmen mehr als 570 Feuerwehrleute an den Ausbildungsveranstaltungen teil. Dafür waren mehr als 1.890 Ausbilderstunden notwendig. 
 
Außerdem brachte er gute Nachrichten für den Ausbau des Feuerschutztechnischen Zentrums in Stockheim. Mit der Erweiterungsbaumaßnahme für die neue Leitstelle werden die freiwerdenden Räume für die Belange der Feuerwehr genutzt. Die Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen. 
 
Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar gab schließlich einen Überblick über die Schwerpunkte beim Kreisfeuerwehrverband in diesem Jahr, die vor allem auf der Öffentlichkeitsarbeit lagen. So wurden neue Strukturen geschaffen und die Kommunikationskanäle erweitert. Pünktlich zum Jahresabschlusstreffen ging die neue Internetseite online. Zudem kündigte er ein Schwerpunktthema im Kreisfeuerwehrverband für die Arbeit im nächsten Jahr an. Hier will sich der Verband verstärkt dem Thema Einsatzstellenhygiene widmen. Weitere Infos dazu folgen. 
 

 

 

Fokusthema 2019:

Einsatzstellenhygiene und Kontaminationsverschleppung bei den Feuerwehren

Fokusthema 2019:
Die aktuelle Diskussion über Krankheiten, wie zum Beispiel ein erhöhtes Krebsrisiko, welches durch den Feuerwehreinsatz ausgelöst oder vielleicht begünstigt werden könnte, hat den Kreisfeuerwehrverband Düren dazu veranlasst, sich diesem Thema intensiver zu widmen.

In Abstimmung mit den Wehrleitern möchten wir ab Mitte des Jahres verschiedene Infos und Infoveranstaltungen zu diesem Thema anbieten. Dabei sollen vor allem auch Hygienemaßnahmen an der Einsatzstelle, nach dem Einsatz und im Gerätehaus beleuchtet werden.
Über die Aktionen halten wir euch weiter auf dem Laufenden.  (pb)

Terminhinweis

Leistungsnachweise 2019

Terminhinweis
2. Termin am Freitag den 20.09.2019

Es werden wieder zwei Termine angeboten.

Freitag 28.06.2019 18 Uhr FTZ Stockheim
Freitag 20.09.2019 18 Uhr FTZ Stockheim

Im Moment können wir hier noch relativ gut Termine buchen. Im Mittelpunkt steht wieder Brandbekämpfung mit einer Gruppe, Wasserentnahme offenes Gewässer.
Wir möchten allerdings auch noch einmal darauf hinweisen, dass die Teilnahme mit einer Staffel möglich ist. Dies ermöglicht es, auch mit einer kleineren "Mannschaft" den Leistungsnachweis abzulegen.
Erstmalig ist in diesem Jahr auch eine komfortable Onlineanmeldung über die Website möglich. Den Fragenkatalog werden wir in den nächsten Wochen zum Download anbieten. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dabei seid.
Hier geht´s zur Onlineanmeldung: https://www.kfv-dueren.de/Ticketsystem-FTZ/index.php…
Alle Infos hier https://www.kfv-dueren.de/verband/leistungsnachweis

Kreisfeuerwehrverband Düren intensiviert Medienarbeit

Kreisfeuerwehrverband Düren intensiviert Medienarbeit

In den vergangenen Wochen haben wir unsere Präsenz in den sozialen Netzwerken weiter ausgebaut. Ab sofort informieren wir auch über Twitter. Hier findet man uns KFV_DN oder über die Suche Kreisfeuerwehrverband Düren.
Der Twitter-Kanal wird insbesondere für eine einsatzbezogene Informationsarbeit genutzt werden.
Für die Presse bieten wir Pressemeldungen auf dem DPA  Presseportal an.

Aktuelle Brandschutztipps findet ihr auf unserer Facebookseite, die sich gezielt an Nicht-Feuerwehrleute wendet.

Hier die Links
https://twitter.com/KFV_DN
https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/115956
https://www.instagram.com/kfv_dueren/?hl=de

https://www.facebook.com/KreisfeuerwehrverbandDueren/

Unsere Brandschutztipps
https://www.facebook.com/Tipps-von-der-Feuerwehr-f%C3%BCr-alle-im-Kreis-D%C3%BCren-227451304571341/

Training für die Katastrophe im Kreis Düren.

Feurwehrstab übt Management von Großschadensereignissen

Training für die Katastrophe im Kreis Düren.

Wetterextreme, wie etwa erst vor wenigen Wochen das Sturmtief Eberhard, bestimmen auch zunehmend die Arbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Kreis Düren. Doch was ist, wenn ein solches Unwetterereignis flächendeckend den Kreis Düren betrifft und im weiteren Verlauf zu einer flächendeckenden zu einer Katastrophe heranwächst?

Diese Frage stand im Mittelpunkt einer sogenannten Stabsübung der Feuerwehren im Kreis Düren, die in der vergangenen Woche an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bad Neuenahr stattfand. Feuerwehrleute von vielen Feuerwehren des Kreises Düren übten hier gemeinsam mit Vertretern von Hilfsorganisationen, darunter Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz sowie der Bundeswehr, das Management von großen Schadenslagen im Kreis Düren. Im Mittelpunkt dieser einwöchigen Stabsübung stand dabei eine durchaus realistisch inszenierte Schadenslage: „Unsere Aufgabe war es, Hilfeleistungsmaßnahmen in einer Ruhrgebietsgroßstadt zu koordinieren. Dabei wurde angenommen, dass nach einem heftigen Sturmereignis mit mehr als 170 Kilometer Windgeschwindigkeit größere Schäden in der Stadt entstanden sind. Doch damit nicht genug. Im weiteren Verlauf der Übung hatte sich der Leitungsstab wachsenden Aufgaben zu stellen, denn infolge der Sturmschäden war es zu großflächigen Stromausfällen gekommen mit erheblichen Auswirkungen, etwa auf Krankenhäuser, das öffentliche Leben und die gesamte Infrastruktur“, schildert Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar die Herausforderungen.

Im Rahmen der Übung galt es deshalb, mehrere Stunden lang im Stab die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. „Diese sind vielfältig und auf unterschiedlichen Ebenen. So gilt es, weitere Hilfskräfte heranzuführen und deren Einsatz zu koordinieren, aber auch für die notwendige Logistik, etwa Übernachtungsmöglichkeiten und Versorgungs- und Evakuierungsmaßnahmen in der Bevölkerung zu sorgen“, so Eismar.

„Im Rahmen des Übungsszenarios mussten zeitweise mehr als 4.800 Rettungskräfte im Stadtgebiet von Duisburg koordiniert werden. Dafür standen täglich sieben Stunden Stabsarbeit auf dem Programm, die teilweise so realistisch inszeniert waren, dass man fast vergessen hat, in einer Übung zu sitzen. Die Anspannung war bei allen Beteiligten stets sehr hoch“, berichtet Patrick Harzheim, Leiter der Feuerwehr Merzenich, zum Übungsfortgang.

Gleichzeitig gab es von einem extra eingeladenen Trainerteam, darunter Feuerwehrexperten, aber auch beispielsweise dem Leiter des Einsatzstabes der Bereitschaftspolizei Berlin, Rückmeldungen zum praktischen Katastophenmanagement. Abgerundet wurde die Übung durch einen Praxisbesuch auf dem Nürburgring. Hier informierten sich die Retter aus dem Kreis Düren über Sicherheitskonzepte bei der anstehenden Veranstaltung ‚Rock am Ring‘.

„Insgesamt kommen wir mit vielen neuen Impulsen zurück. Wir haben viele guten Anregungen erhalten, um unsere Stabsarbeit für Katastrophen im Kreis Düren weiter zu optimieren“, zieht Eismar ein Fazit. Nicht ohne einen weiteren Grund: Ab der nächsten Woche ist der Feuerwehrstab der Feuerwehren im Kreis Düren bereits in Rufbereitschaft für den Einsatz bei größeren Schadenslagen in ganz NRW.

 

Nachruf Stadtbrandinspektor Udo Diß

Nachruf

Mit Trauer erfüllt uns die Nachricht vom Tod
unseres Feuerwehrkameraden und stellvertretenden Vorsitzenden des KFV Düren Stadtbrandinspektor Udo Diß, der im Alter von nur 54 Jahren plötzlich, unerwartet und viel zu früh verstorben ist.

In seiner 42-jährigen Mitgliedschaft in unserem Verband setzte er sich stets für die Förderung und den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren ein. Aufgrund seiner besonderen Verdienste wurde ihm die goldene Ehrennadel des KFV Düren verliehen.

Durch sein verantwortungsbewusstes Wirken hat sich der Verstorbene bleibende Verdienste erworben und seine besondere und freundliche Art wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Der Kreisfeuerwehrverband Düren e.V. wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sich seiner verdienstvollen langjährigen Tätigkeit stets in Dankbarkeit erinnern.

Düren, den 26.04.2019

Kreisfeuerwehrverband Düren e.V.

Karlheinz Eismar            Hans Jürgen Pelzer
1. Vorsitzender               stellv. Vorsitzender

Schöne Aktions aus Niederzier

Firma electroplus Joeken aus Niederzier bedankt sich mit Rabatt-Aktion bei den Feuerwehrangehörigen im Kreis Düren

Schöne Aktions aus Niederzier

Schöne Aktion aus Niederzier


Die Feuerwehr Niederzier pflegt seit einigen Jahren einen intensiven Kontakt mit der Firma electroplus Joeken, die in der Gemeinde ansässig ist.
Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit mit der Niederzierer Feuerwehr hat sich das Unternehmen entschieden,
in diesem Jahr eine Dankeschön-Aktion für alle Feuerwehrangehörigen im Kreis Düren durchzuführen.
Im Zeitraum vom 12. bis 24. August 2019 hält das Unternehmen interessante Rabatte für Feuerwehrangehörige bereit.
Mehr Infos dazu gibt’s bei den Wehrleitern und Einheitsführern. Wir finden, eine tolle Aktion der Wertschätzung unseres Ehrenamtes.
Herzlichen Dank dafür.

 

Entnahme von Löschwasser aus dem Trinkwassernetz

Alle Infos für die Ausbildung

Entnahme von Löschwasser aus dem Trinkwassernetz – Alle Infos für die Ausbildung


Beim Feuerwehreinsatz gilt es, eine sichere Trennung von Trinkwasser und Nicht-Trinkwasser zu berücksichtigen.
In der Praxis bedeutet dies, technische Maßnahmen gezielt zu ergreifen. Einen aktuellen Überblick der technischen
Möglichkeiten und Empfehlungen für die Einsatztaktik gibt der neue Foliensatz „Entnahme von Löschwasser aus dem Trinkwassernetz“
des Arbeitskreises / Fachausschuss Technik vom Verband der Feuerwehren in NRW.
Hier geht’s direkt zu den Unterlagen https://www.vdf-nrw.de/uploads/tx_bitloftvdfnrwdownload/2019_01_Loeschwasserentnahme_250119_01.pdf

Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Düren e. V.

am Dienstag, dem 08 Oktober 2019

Einladung der Delegierten zum Verbandstag 2019 des Kreisfeuerwehrverbandes Düren e. V.

am Dienstag, dem 08 Oktober 2019 um 18:00 Uhr

in das Feuerschutz Technische Zentrum des Kreises Düren

in Kreuzau Stockheim, Marienstraße 29


T a g e s o r d n u n g 

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Totengedenken
3. Formalitäten :
a) Form- und fristgerechte Einladung
b) Feststellung der Beschlussfähigkeit
c) Anträge zur Tagesordnung
4. Genehmigung der Niederschrift des letzten Verbandstags
5. Bericht des Vorsitzenden
6. Bericht des Kreisjugendwarts
7. Bericht des Kassierers
8. Bericht der Kassenprüfer
9. Entlastung des Vorstands 10. Wahl eines Versammlungsleiters
11. Wahl des geschäftsführenden Vorstands :
a) Vorsitzender
b) 2 stellvertretende Vorsitzende
12. Wahl des erweiterten Vorstands
a) Kassierer
b) stellvertretender Kassierer
c) Schriftführer
d) stellvertretender Schriftführer
e) Pressewart
13. Wahl zweier Kassenprüfer
14. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (Erhöhung um 1,50 Euro)
15. Behandlung vorliegender Anträge
16. Auszeichnungen und Ehrungen
17. Verschiedenes
18. Schlusswort

 

In Gedenken an HBM Armin Samsen

Der Kreisfeuerwehrverband Düren trauert mit den Hagener Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. 

Kamerad Armin Samsen stürzte bei einer Einsatzfahrt aus einem fahrenden Einsatzfahrzeug und zog sich schwere Verletzungen dabei zu. Vier Tage später erlag Armin Samsen seinen schweren Verletzungen.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seinen Kameradinnen und Kameraden.

 

Wir wünschen euch viel Kraft für diese schwere Zeit.

In stiller Trauer

Die Kameraden des Kreisfeuerwehrverband Düren

http://www.feuerwehr-verband-hagen.de/index.php/12-news/63-in-gedenken-an-hbm-armin-samsen

Ab jetzt für Euch im Einsatz – Kreis Düren KDOW 01

Firma Baron Industries aus Niederzier lieferte innerhalb von 4 Wochen

Ab jetzt für Euch im Einsatz – Kreis Düren KDOW 01

Ab jetzt für den Kreis Düren im Einsatz – Kreis Düren KDOW 01


 

Die Beschaffung des neues KDOW wurde aufgrund eines Unfalls eines Fahrzeugs des FTZ notwendig.
Anstelle eines Neufahrzeuges (aktuelle Lieferzeit 6-9 Monate) wurde ein Gebrauchtfahrzeug angeschafft,
welches nach Bestellung als „Sonder-KFZ Feuerwehr“ umgebaut und innerhalb von 4 Wochen ausgeliefert
wurde.

Zur Ausstattung gehören u.a. Dachbalkenanlage, Frontblitzer, Aussensprechanlage, Kombiantenne 4M und
digital sowie Ladeerhaltung. Das Fahrzeug wird durch den Kreisbrandmeister genutzt.

 

Auslieferung und Koordination erfolgte durch die Firma Baron Industries aus Niederzier – besten Dank für den guten Service!

Notruf 112

Notruf 112
Wie setze ich im Ernstfall einen Notruf ab?

Die Notrufnummer 112 kann man europaweit vom Festnetztelefon oder Mobiltelefon erreichen. Sie ist gebührenfrei und leitet Sie automatisch zu Ihrer zuständigen Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle weiter.
Die Notrufnummer 112 ist nicht nur national, sondern auch international aus den Mobilfunknetzen zu den jeweils zuständigen Einrichtungen geschaltet.
Der Notruf kann von jedem Mobiltelefon, ohne vorherige Eingabe der Pin zum Entsperren, abgesetzt werden. Anstelle der Pin muss hier lediglich die Notrufnummer 112 eingegeben werden.
Über die Notrufnummer 110 kann man von der Polizei zu der zuständigen Leitstelle der Feuerwehr weitergeleitet werden.

Absetzen eines Notrufes
Bitte bleiben Sie ruhig!
Machen Sie klare und deutliche Angaben!

- Wo ist es passiert?
  (Name, Straße, Hausnummer, Ort)
- Was ist passiert?
  (Verkehrsunfall, Brandereignis, Herzinfarkt usw.)
- Wie viele Verletzte
  (ein Verletzter, bewusstlose Person, Person in Gefahrenlage)
- Wer meldet den Notfall?
  (Name, Straße, Hausnummer; Ort, Telefonnummer)
- Warten auf Rückfragen!
- Folgen Sie den weiteren Anweisungen der Feuerwehr!

Legen Sie bitte erst dann auf, wenn das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde!
Die Feuerwehrleitstelle hat eventuell weitere Rückfragen und unterstützt Sie bei Bedarf solange telefonisch, bis Feuerwehr oder Rettungsdienst eingetroffen sind.

Notrufnummern
Feuerwehr            112
Rettungsdienst     112
Polizei                  110

 

Sommerzeit = Wespenzeit

Sommerzeit = Wespenzeit

Jeden Spätsommer besuchen sie uns wieder und lösen teilweise panische Reaktionen aus. Wespen!
Gerade bei trockenen und warmen Sommern sind es besonders viele.
Während Bienen und Hornissen uns meist aus dem Weg gehen, werden die Wespen ab Juli zu wahren "Plagegeistern".
Man findet sie dann überall wo es Eis, Säfte, Kuchen oder Fleisch gibt.
Neben allergischen Reaktionen durch ihre Stiche, können sie auch aufgrund Ihrer Platzwahl für ihr Nest zu ungeliebten Nachbarn oder gar Untemietern werden.
In den meisten Fällen stellen die Wespen jedoch keine direkte Gefahr für den Menschen dar.
Man muss nur einige Verhaltensweisen beachten.

Verhaltensweisen und erste Maßnahmen bei Wespen
- Ruhe bewahren und besonnen reagieren
- keine schnellen und panischen Bewegungen machen
- keinesfalls nach den Wespen schlagen
- nicht anpusten, da der Kohlendioxid in unserem Atem ein Alarmauslöser bei Ihnen ist
- Kindern nach dem Essen direkt das Gesicht und Hände abwischen
- Mülleimer und Kompost abdecken und Essensreste direkt wegräumen
- Süßigkeiten, Essen und Getränke im Freien immer abdecken
- Becher mit Trinkhalmen verwenden
- auf bunte Kleidung sowie auf stark duftendes Parfüm und Cremes verzichten

Wenn Wespen, Bienen und Hornisssen eine denkbar ungünstige Platzwahl für ihren Nestbau gewählt haben, werden die Feuerwehren und/oder Schädlingsbekämpfer gerufen, um sie zu "beseitigen".

Für die Feuerwehr stellt sich hier allerdings das große Problem, dass viele Insektenarten wie zum Beispiel die Deutsche Wespe und viele andere Wespen- und Bienenarten unter Naturschutz stehen. Horissen sind sogar vom Aussterben bedroht und sind besonders geschützt.
Sollte man hier eigenmächtig mit dem Entfernen eines Nestes tätig werden, drohen hohe Bußgelder.
Für das Fangen, Verletzen oder Töten von Wespen, Bienen und Hornissen, sowie für das Beschädigen oder Zerstören der Nester, kann es in NRW Bußgelder bis zu 50.000 € geben.

In den meisten Fällen "belästigen" die Insekten den Menschen nur.
Dies ist natürlich keine Verharmlosung, da diese Insekten gerade für Allergiker schnell zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden können. Sogar Menschen ohne Allergie können bei zu vielen Stichen einen allergischen Schock erleiden.
Da in den meisten Fällen von den Insekten keine direkte Gefahr ausgeht, darf die Feuerwehr hier genau genommen gar nicht eingreifen.
Hier kann man einen Schädlingsbekämpfer zu Rate ziehen, welcher gerne Informationen zum Umgang mit den jeweiligen Insekten als "Nachbarn" gibt.
So können in sehr vielen Fällen die Nester an Ort und Stelle belassen werden und es kommt zu keinem weiteren Vorfall.
Man muss immer bedenken, dass die Wespen auch sehr nützlich sind. Sie essen nicht nur unser Grillfleisch, sie jagen auch Mücken und Fliegen.

Die wenigsten unserer einheimischen Wespenarten können für uns Menschen "lästig" werden.
Hier sind es hauptsächlich die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe die uns in die Quere kommen.
Gerade in der Sommerzeit, wenn gegrillt wird, kann man sich vor den Wespen kaum schützen. Denn genau wie wir, benötigen die Wespen Kohlehydrate und Eiweiße um ihren eigenen Bedarf an "Treibstoff" zu decken.
So findet mit die Insekten beim Grillen auf dem Teller, in Trinkgläsern, auf dem Kuchen oder gar im Haus auf der Suche nach Essbarem.
Dabei greifen sie jedoch nur in absoluten Ausnahmefällen an und stechen dann zu. Dies ist meist der Fall, wenn sie sich bedroht fühlen.

Da die Nester meist nur eine Saison benutzt werden, können diese dann im Winter gefahrlos entfernt werden.
In den meisten Fällen suchen sich die Wespen im Folgejahr einen völlig anderen Platz für ihr Nest aus.

Bitte immer daran denken, dass diese Insekten nur bei falscher Behandlung agressiv reagieren können.
Wenn man sie in Ruhe lässt, geht von ihnen keine Gefahr aus!

Was tun bei einem Wespenstich?
Wenn nach einem Stich noch der Stachel in der Haut steckt, muss dieser als Erstes entfernt werden.
Im Anschluss daran sollte man den Stich kühlen, um ein weitere Giftausbreitung zu vermeiden.
Keinesfalls kratzen, da es so schnell zu Entzündungen kommen kann.
Wenn allergische Reaktionen auftreten, oder man in den Mund- oder Rachenraum gestochen wurde, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen oder die Notrufnummer 112 wählen.
In der Zeit bis zum Eintreffen bei einem Arzt kann man bei Stichen im Mund- oder Rachenraum Eiswürfel lutschen.

Maßnahmen gegen Wespen
Zum Beispiel beim Grillen kann es helfen, wenn man den Wespen einen "eigenen" Teller in etwas Entfernung aufstellt mit einem kleinen Stück Fleisch. Dieser wird dann gerne genommen und man hat Ruhe auf dem Esstisch. Der Teller kann in 5 - 10 Meter Entfernung aufgestellt werden.

Um die Insekten aus dem Haus zu halten, haben sich Insektenschutzgitter und Insektenschutzvorhänge bewährt, welche es in verschiedenen Ausführungen und Farben gibt.

Sehr wirksam gegen nervige Wespen am Tisch haben sich Sprühflaschen gezeigt. Durch die kleinen Tröpfchen beim Sprühen denken die Wespen es regnet und ziehen sich in Ihr Nest zurück.

Bei weiteren Fragen
Sollten Sie jedoch weitere Fragen zu Imkern und Schädlingsbekämpfern in der Umgebung haben, hilft Ihnen ihre örtliche Feuerwehr natürlich gerne und kostenlos weiter.

Wenn Sie bei sich zuhause ein Hornissennest bemerken, wenden Sie sich bitte an das Umweltamt des Kreises Düren.
Weitere Informationen zu Hornissen finden Sie auch unter http://www.hornissenschutz.de

 

Was tun, wenn´s brennt?

Jedes Jahr fallen alleine in Deutschland über 300 Menschen Wohnungsbränden zum Opfer. 
Die meisten sterben in den eigenen vier Wänden an einer Rauchvergiftung.
Rauchmelder retten Leben und warnen frühzeitig vor der toxischen Gefahr.

Bei einem Wohnungsbrand bleiben etwa 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Das ist kürzer als das morgentliche Zähneputzen.
Nicht selten geraten Bewohner in Panik, springen aus dem Fenster, laufen ins verrauchte Treppenhaus und setzen sich und andere dadurch noch größeren Risiken aus.
In einer solchen Situation ist ein Plan ein guter Plan. Denn wenn es ernst wird, zählt jede Sekunde. Wer genau weiß, was bei einem Feuer zu beachten ist, behält auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf.

In der Ruhe liegt die Sicherheit
Panik ist kein guter Ratgeber. Panik führt schnell zu Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen, die fatale Folgen für Sie und Ihre Mitbewohner haben können.
Auch wenn ein Brand keine gewohnte Situation ist und beim Anblick einer brennenden Wohnung der Fluchtreflex greift - bleiben Sie ruhig, handeln Sie besonnen und denken Sie an Ihren Notfallplan. Ein Plan hilft, sich im Ernstfall richtig zu verhalten und aus der Gefahrensituation heil rauszukommen.

Das benötigen vorab
Werden Sie sich bewusst, dass mitten in der Nacht der Rauchmelder Alarm auslösen kann und Sie in der Folge schnell wichtige Entscheidungen treffen müssen, um sich und Ihre Mitbewohner in Sicherheit zu bringen. Informieren Sie sich daher frühzeitig über das richtige Verhalten im Notfall.

Was Sie im Ernstfall immer benötigen
Mobiltelefon
Ihr Handy sollte eingeschaltet und über eine noch ausreichende Akku-Leistung verfügen, um den Notruf absetzen zu können.

Hausschlüssel
Lassen Sie den Schlüssel stecken, wenn Sie abends die Wohnungstür von innen abschließen oder legen Sie diesen, gut sichtbar, im Eingangsbereich ab. Informieren Sie alle Mitbewohner, wo der Hausschlüssel zu finden ist.

Notrufnummer
Die Notrufnummer des Rettungsdienstes und der Feuerwehr lautet bundesweit 112. Diese Nummer hat auch Priorität vor dem Ruf der Polizei - nach Ihrem Notruf wir die Leitstelle der Feuerwehr die Polizei direkt benachrichtigen.

Was ist bei einem Wohnungs- oder Zimmerbrand zu tun?
Bewahren Sie Ruhe, bleiben Sie besonnen!
Sind noch Personen in Ihrer Wohnung? Falls ja, warnen Sie diese und fordern Sie sie zum sofortigen Verlassen der Wohnung auf.
Wenn vorhanden, schließen Sie die Tür zum Raum, in dem es brennt! Dadurch wird ein weiteres Ausbreiten des Feuers und des giftigen Brandrauchs verzögert.
Ist der Fluchtweg zur Wohnungstür frei? Wenn ja, nutzen Sie diesen und verlassen zügig die Wohnung! Denken Sie daran, Ihr Mobiltelefon und - falls dafür noch genug Zeit ist - den Wohnungsschlüssel für die Feuerwehr mitzunehmen.
Schließen Sie die Wohnungstür hinter sich und flüchten Sie über das Treppenhaus - nutzen Sie niemals den Aufzug!
Warnen Sie Ihre Nachbarn beim Verlassen der Wohnung.
Wenn Sie in Sicherheit sind, rufen Sie die Feuerwehr über die 112.
Empfangen Sie die Feuerwehr und stehen Sie den Rettungskräften als Kontaktperson für weitere Informationen zur Verfügung.

Was ist bei einem Brand im Treppenhaus zu beachten?
Bewahren Sie Ruhe, bleiben Sie besonnen!
Bleiben Sie unter allen Umständen in der Wohnung und alarmieren Sie unter der Notrufnummer 112 die Feuerwehr!
Schließen Sie die Wohnungstür (nicht verriegeln) und decken Sie die Türritzen mit nassen Handtüchern ab.
Ziehen Sie sich mit Ihrem Mobiltelefon in einen Raum zurück, der möglichst weit von der Brandquelle entfernt ist.
Positionieren Sie sich an einem Fenster und machen Sie über das Fenster auf sich aufmerksam. Springen Sie niemals aus Angst aus dem Fenster!
Die Feuerwehr wird alles unternehmen, Sie und Ihre Mitbewohner über das Treppenhaus oder über das Fenster zu retten.
Bleiben Sie am Fenster und folgen Sie den Anweisungen der Rettungskräfte.

Einen Notruf richtig absetzen: So gehts
Alarmieren Sie die Feuerwehr erst, wenn Sie sich selbst in Sicherheit gebracht, Ihre Mitbewohner gewarnt und zum Verlassen der Wohnung veranlasst haben. 
Sobald Sie selbst in Sicherheit sind, kontaktieren Sie unter der 112 die Rettungskräfte.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einsatzstelle verstehen Ihre Not und wollen Ihnen schnellstmöglich helfen.
Beachten Sie jedoch bitte beim Absetzen des Notrufes, dass Ihr Gegenüber oftmals weit weg von Ihrem eigenen Aufenthaltsort sitzt.
Versuchen Sie daher, sich ruhig, klar und verständlich ausdrücken und alle Fragen, die Ihnen der Mitarbeiter stellt, zu beantworten:
Wo ist der Notfallort?
Was ist passiert?
Wer ruft an?
Wenn Sie die obigen Fragen beantwortet haben, legen Sie nicht auf, sondern warten Sie unbedingt auf weitere Fragen und Anweisungen des Personals der Leitstelle.



 

Freitag, der 13. September ist Rauchmeldertag

Freitag, der 13. September ist Rauchmeldertag

Am Freitag den 13. September ist bundesweiter Rauchmeldertag.
Unter dem Motto "120 Sekunden, um zu überleben!" startet die Initiative "Rauchmelder retten Leben" an diesem Tag ihre neue Kampagne mit einem bundesweiten Schülerwettbewerb.
Ziel ist die Aufklärung der Bevölkerung zum richtigen Verhalten im Brandfall.

Nur 120 Sekunden, um zu überleben
Die meisten Menschen wissen nicht, wie man im Brandfall richtig reagiert und bringen ihr Leben in Gefahr.
Schließlich bleiben nur rund 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, wenn es brennt und der Rauchmelder alamiert.
Das Installieren von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall sind daher lebenswichtig, denn die Uhr tickt.
Das Gefährliche bei einem Brand sei der hochgiftige Brandrauch. Schon drei Atemzüge können tödlich sein.
Hier ist Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung dringend erforderlich.

Richtiges Verhalten im Brandfall
Im Brandfall geraten die Menschen schnell in Panik, springen aus dem Fenster oder laufen ins verrauchte Treppenhaus.
Dabei Gilt: Wenn es in der Wohnung brennt, sollte diese schnellstmöglich verlassen werden. Brennt das Treppenhaus oder ist dieses verraucht, bleibt man in der Wohnung und ruft die Feuerwehr über den Notruf 112. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung gelangen.
Mehr zum richtigen Verhalten im Brandfall in unserem aktuellen Tipp.
https://www.kfv-dueren.de/aktuelles/details/was-tun-wenns-brennt
 

Sicherheitstipp - Rauchmelder "Kleines Gerät - große Wirkung"

Sicherheitstipp - Rauchmelder "Kleines Gerät - große Wirkung"

So klein wie die Rauch- und Gasmelder heutzutage sind, so unverzichtbar sind sie für den Brandschutz in den eigenen 4 Wänden!

Gerade nachts wenn man schläft, enden Wohnungsbrände meist tödlich. Dabei ist nicht das Feuer selbst die Haupttodesursache. Es sind die Brandgase! Sie fordern die meisten Brandopfer Jahr für Jahr.

Im Schlaf ist der Geruchssinn der Menschen inaktiv und so bekommt man gar nicht mit, wenn es brennt. Durch die im Brandgas enthaltenen Giftstoffe wie Blausäuregase und Kohlenmonoxid kommt es dann erst zur Bewusstlosigkeit und im Anschluss zum Erstickungstod.

Um dem ganzen entgegen zu wirken, sind Rauchmelder seit dem 01. Januar 2017 in allen Bestandsbauten und Mietwohnungen Pflicht! Für Neubauten sind sie sogar schon seit 01. April 2013 Pflicht. Die Rauchmelderpflicht kann man im § 49 Abs. 7 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen nachlesen.

Bei der Anschaffung der Rauchmelder ist darauf zu achten, dass die Melder das CE-Zeichen, die Prüfnummer und zusätzlich die Angabe EN 14604 aufweisen. Alle Rauchmelder, die nach dieser Norm geprüft sind, erfüllen die Mindestanforderungen.

Verantwortlich für die Anschaffung und Installation ist der jeweilige Eigentümer des Gebäudes. Der Eigentümer hat dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend funktionsfähige Rauchmelder in den Räumlichkeiten vorhanden sind.

Für die Betriebsbereitschaft hingegen ist der jeweilige Benutzer oder Mieter der Räumlichkeiten zuständig. Er muss regelmäßig die Funktionstüchtigkeit der Rauchmelder überprüfen und bei Bedarf die Batterien austauschen

Wo sollte er angebracht sein?
- 1 Rauchmelder in jedem Schlafzimmer
- 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer-
- 1 Rauchmelder in jeden Flur

Wie wird er Installiert?
Um eine optimale Funktion des Rauchmelders zu erzielen, sind bei der Installation einige Punkte zu beachten.
- an der Zimmerdecke montieren
- in waagerechter Position montieren
- möglichst in Raummitte montieren (mind. 50 cm Abstand zur Wand)
- nicht in direkter Zugluft oder an Luftschächten montieren
- nicht in Räume mit starker Dampf oder Rauchentwicklung (z.B. Küche)

Was ist sonst noch zu beachten?
- darauf achten, dass die Rauchmelder nicht einstauben (Fehlauslösung möglich)
- den Rauchmelder nicht mit Farbe überstreichen
- funktionsfähige Batterien benutzen (1x jährlich Austauschen)
- 1x im Monat mit dem Testknopf die Funktion des Rauchmelders prüfen
- zur Wartung kann auch ein extra Prüfspray verwendet werden

Welche verschiedenen Arten gibt es?
Grundsätzlich werden Brandmelder in 2 Gruppen eingeteilt.
In nichtautomatische Brandmelder (Handfeuermelder) und automatische Brandmelder.

Optische Rauchmelder: Sie messen die Rauchkonzentration in der Umgebungsluft und erkennen so frühzeitig eine Rauchentwicklung. Die Messung erfolgt hier durch einen LED-Strahl, welcher bei Rauch umgeleitet wird und so den Alarm auslöst.
Sie sind die meist eingesetzten Rauchmelder, da sie auch in vielen deutschen Bundesländern als Normausstattung vorgeschrieben sind.
Wärmemelder: Sie finden in rauchigen und staubigen Räumlichkeiten Anwendung, wo es bei einem Brand zu einer schnellen Temperaturerhöhung kommt.
Sie sind ideal für die Küche oder die Werkstatt, da sie nur auf den schnellen Temperaturanstieg bei einem Feuer reagieren und nicht auf Rauch oder Dampf.
Sie werden gerne als Zusatzausstattung zu den vorgeschriebenen Optischen Rauchmeldern verwendet.
Flammenmelder: Sie reagieren auf die typische Flammenstrahlung in Verbindung mit der Flackerfrequenz, wie sie bei Flammen und Glut auftreten.
Sie sind nur dann angebracht, wenn es bei einem Brand sofort zu einer offenen Flamme kommt, ohne vorherige Rauchentwicklung oder in rauchigen und staubigen Räumen.
Mehrfachsensormelder: Sie sind mit mehreren Sensoren ausgestattet und werten immer alles zusammen aus. So kann, je nach Typ des Melders, ein Optischer Rauchmelder und ein Wärmemelder verbaut sein. Durch den Einsatz mehrerer Sensoren sind diese Melder weniger empfindlich gegenüber Falschalarmen.
Durchlichtrauchmelder: Sie arbeiten nach dem Prinzip des Vergleichs des Rauchmesskanals mit einem Referenzkanal.
Ionisationsrauchmelder: Sie messen die Rauchkonzentration in der Umgebungsluft und erkennen so frühzeitig eine Rauchentwicklung. Sie messen mittels eines Ionen-Stromes die Konzentration der Luft. Steigt die Konzentration von Rauch in der Luft, wird der Ionen-Strom langsamer und der Alarm wird ausgelöst. Da dieser Melder mit gering radioaktiven Komponenten arbeitet, findet er nur noch selten Anwendung.
Handfeuermelder: Sie werden manuell von Hand ausgelöst, wen nein Feuer entdeckt wird. Sie finden hauptsächlich Anwendung in Mehrfamilienhäusern und Bürogebäuden.

Es gibt inzwischen sogar extra Systeme für Hörgeschädigte. Diese Systeme arbeiten zusätzlich zum normalen Signalton mit Lichtblitzen über ein extra Lichtblitzgerät und Alarm über Handy.

Eine interessante Kampagne dazu gibt es auch auf http://www.rauchmelder-lebensretter.de.

Nach einem Brandereignis - was kann man tun?

Nach einem Brand und den daraus resultierenden Löscharbeiten bietet sich den Eigentümern oft ein Bild der „Verwüstung“.

Neben Brandgeruch und Ruß sind viele Einrichtungsgegenstände, Wertsachen sowie Kleidung unbrauchbar oder ganz zerstört.

Hier wollen wir Ihnen Tipps und Empfehlungen geben, wie sie nach so einem Ereignis alles Notwendige in die Wege leiten können.

Das wichtigste ist, die Brandstelle erst wieder zu betreten, wenn diese freigegeben ist! Es kann schnell passieren, dass ein Haus zum Beispiel einsturzgefährdet ist und somit vorerst gar nicht betreten werden darf!
Zudem nimmt die Kriminalpolizei und/oder die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf, wenn bei einem Brand Personen- oder auch Gebäudeschäden entstanden sind.
Daher darf die Brandstelle immer erst wieder betreten werden, wenn diese von der Polizei freigegeben wird.

Erste Maßnahmen nach einem Brand

Brandstelle besichtigen – Schaden feststellen
Wenn die Brandstelle von der Polizei freigegeben wurde, können Sie diese betreten und den entstandenen Schaden feststellen.
Es ist hierbei darauf zu achten, dass alle Räume ausreichend belüftet sind und sich kein Brandrauch mehr in den Zimmern befindet. Damit Sie bei der Besichtigung keine Brandverschmutzungen wie Ruß in nicht betroffene Räume tragen, sollten Sie nasse Tücher vor die Eingänge der verschmutzten Räume legen, um sich die Füße abzuwischen. Des Weiteren ist es ratsam, die Laufwege in den betroffenen Räumen mit Decken, Planen, Folien oder Pappen auszulegen.

Versicherung informieren
Mit als ersten Schritt sollten Sie Kontakt zu Ihrer Wohngebäudeversicherung oder Hausratversicherung aufnehmen. Dort muss der entstandene Schaden unverzüglich gemeldet werden. Die Versicherungsspezialisten geben weitere Tipps, was im Anschluss alles zu beachten ist und wo man Unterstützung erhält. Meistens schickt die Versicherung einen Experten raus, um die ungefähre Höhe des Schadens zu schätzen und beauftragt je nach Ausmaß einen Gutachter.

Sollten Sie zur Miete wohnen, sind in einem solchen Fall alle weiteren Schritte mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung abzustimmen, damit es keine Probleme bei der Schadensregulierung gibt.

Reinigung kleinerer Brandstellen
Wenn es sich um eine kleine Brandstelle handelt, wie zum Beispiel nach einem Brand einer Pfanne, kann man die Reinigung ohne besondere Schutzmaßnahmen vornehmen. Hier reichen dann die üblichen Reinigungsmittel und Gummihandschuhe.

Reinigung und Sanierung größerer Brandstellen
Bei größeren Brandstellen sollte man einige Schutzmaßnahmen einhalten. Dabei ist es egal, ob eine Fachfirma mit der Reinigung sowie Sanierung beauftragt wurde, oder der Eigentümer die Arbeiten selbst ausführt.
Es ist darauf zu achten, dass möglichst staubarm gearbeitet wird und weiterhin keine Brandverschmutzungen in nicht betroffene Bereiche getragen wird.
Man sollte bei den Arbeiten verstärkte Einmalschutzanzüge tragen und vor allem bei Arbeiten mit viel Staub eine Atemschutzmaske tragen. Zudem sollte man Arbeitshandschuhe bei den Aufräum- und Trockenbauarbeiten anziehen. Die Schutzkleidung ist in jedem gut sortierten Baumarkt oder Fachgeschäft erhältlich.
Beim Ablegen der Schutzkleidung ist darauf zu achten, dass diese in den vom Brand betroffenen Bereich verbleiben.
Um eventuelle Verschleppungen von Ruß und Schadstoffen zu vermeiden, ist eine ausgiebige Dusche im Anschluss empfehlenswert.

Entsorgung des Abfalls
Bei der Entsorgung des Abfalls sollte man möglichst darauf achten, dass man den Müll weitestgehend trennt, um ihn optimal verwerten zu können.
Klar zu trennen sind hier alle Materialien mit Brandverschmutzung und Rußbeaufschlagung, da diese gesondert entsorgt werden. Hierzu bei dem zuständigen Umweltamt in Düren informieren.
Des Weiteren kann man die verwertbaren Bestandteile wie Steine, Ziegel, Elektrogeräte und sonstiger Schrott trennen.
Der Restmüll, wie zum Beispiel Teppiche, Medikamente oder Kleidung, kann normal über die Hausmülltonne entsorgt werden.
Sonderabfälle wie Farben, Lacke und Batterien sind normal als Sondermüll zu entsorgen.

Sanierung – Instandsetzung
Nach der gründlichen Reinigung der Brandstelle kann ganz normal mit der Sanierung begonnen werden.

Sicherheitstipp - Die Sirenensignale

Was bedeuten eigentlich die Sirenensignale?

Wer kennt sie nicht, die Sirenen auf dem Dach, die zu jeder Tages- und Nachtzeit ertönen.
Wofür haben wir diese Sirenen überhaupt?
Was bedeuten eigentlich die verschiedenen Signale?
Wie muss ich mich bei welchem Signal verhalten?

Die Sirenen sind dafür da, uns bei Katastrophen und großen Schadensereignissen schnellstmöglich zu warnen und auf die Gefahr aufmerksam zu machen!
Dies erfolgt, wenn die eigene Sicherheit und die Sicherheit Ihres Eigentums gefährdet sind.

Die verschiedenen Sirenensignale

Sirenensignal: Warnung
Es ist ein auf- und abschwellender Ton, der eine Minute andauert.
Bedeutung: Warnung / Gefahr! Radio einschalten!
Verhaltensweise: Ruhe bewahren, einen geschlossenen Raum aufsuchen, Türen und Fenster schließen, Belüftung und Klimaanlage ausschalten, Nachbarn informieren, auf Lautsprecherdurchsagen achten, kein offenes Feuer, das Haus nicht verlassen
Radio: WDR 2 auf UKW 93,5 MHz – hier erfolgen alle Informationen über das Ereignis und des richtige Verhalten.

Bitte nicht bei den Notrufnummern 112 und 110 anrufen um die aktuelle Lage zu erfragen.
Die Notrufleitungen werden so blockiert.
Nur in einem Notfall die 112 und 110 anrufen!

Sirenensignal: Entwarnung
Es ist ein Dauerton von einer Minute.
Bedeutung: Die Gefahr ist vorbei.
Verhaltensweise: Alle Aufforderungen sind aufgehoben.

Sirenensignal: Feuerwarnung
Es ist ein Dauerton von einer Minute, der zweimal unterbrochen ist.
Bedeutung: Alarmierung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Für die Bevölkerung hat das Signal keine Bedeutung!

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite des Innenministeriums NRW.
Innenminesterium_Sirenen

 

 

Sicherheitstipp – Wildunfälle im Straßenverkehr

Wenn die Tage kürzer werden nehmen die Wildunfälle wieder zu…

Mit Beginn des Herbstes und immer kürzer werdenden Tagen steigt auch wieder die Gefahr von Wildunfällen im Straßenverkehr.
Jedes Jahr fallen tausende Wildtiere dem Straßenverkehr zum Opfer.
In den frühen Morgen- und Abendstunden kommt es bei Dämmerung und Nebel nun vermehrt zu Wildunfällen.
Besonders auf Straßen an Feldern und Wäldern nehmen die Wildunfälle von Jahr zu Jahr zu.
In dieser Jahreszeit treffen Berufsverkehr und Wildwechsel in der Dämmerung zusammen.
Wildunfälle können grade im Straßenverkehr auch für Menschen schnell gefährlich werden.
Das wirkliche Ausmaß eines möglichen Wildunfalles wird von vielen unterschätzt.
So bringt zum Beispiel ein 40 Kilo schweres Reh bei einem Wildunfall mit 100 km/h ein Aufprallgewicht von 1 Tonne auf die Waage.

Wie verhält man sich vorrausschauend als Autofahrer?
- langsam fahren, besonders bei Warnschildern mit Wildtierwechsel
- volle Konzentration beim Fahren
- bremsbereit sein
- Wald- und Feldränder im Auge behalten

Was tun, wenn ein Wildunfall unausweichlich ist?
- das Lenkrad festalten
- geradeaus fahren und nicht ausweichen
- mit voller Kraft abbremsen
- hupen und Licht abblenden

Da gerade Rehe, welche auf der Straße stehen, in der Dämmerung von den Autoscheinwerfern geblendet werden und dadurch nicht die Flucht ergreifen, ist es hilfreich, wenn man Lichter ausschaltet und hupt. So ergreift das Reh in vielen Fällen doch noch rechtzeitig die Flucht.
Ausweichmanöver sollte man wenn möglich vermeiden, da sich so die Verletzungsgefahr für den Menschen erhöht. So kann das Kfz schnell ins Schleudern geraten, sich überschlagen, von der Straße abkommen oder in den Gegenverkehr fahren.

Der Wildunfall ist passiert, was nun?
- als erstes Warnblinkanlage einschalten
- Warnweste anziehen
- die Unfallstelle absichern
- größte Vorsicht, sollte das Wildtier noch vor Ort sein, es könnte aggressiv / panisch reagieren
- den Rettungsdienst unter der 112 anrufen – bei Personenschaden
- die Polizei unter der 110 anrufen - bei Sachschaden
   Diese informiert den zuständigen Jäger zur Bergung oder Suche des verunfallten Wildtieres.
- in sicherer Entfernung auf die Einsatzkräfte warten

Wichtig! Bei Wildtierunfällen gilt in Deutschland die Meldepflicht. Sie ist im Jagdgesetzt festgeschrieben.

Was kann man nach einem Wildunfall tun?
Sollte am Kfz durch den Wildunfall ein Schaden entstanden sein, kann man sich diesen von der Polizei bescheinigen lassen. Mit dieser Bescheinigung kann man dann zu seiner Kfz-Versicherung gehen.
Ob der Wildunfall von der Versicherung übernommen wird, hängt davon ab, was im Versicherungsschutz vereinbart ist. Hier wird zwischen Federwild (Fasan, Taube,…) und Haarwild (Reh, Wildschwein,…) unterschieden.

Was passiert mit dem angefahrenen Wildtier?
Das angefahren Wild darf unter keinen Umständen einfach mitgenommen werden. Handelt man zuwider, begeht man die Straftat der Jagtwilderei.

Um eine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, sollte man das tote Wildtier an den Straßenrand ziehen. Hierzu bitte unbedingt Handschuhe zum Schutz anziehen. Es besteht Tollwutgefahr.
Niemals einem angefahrenen oder verletzen Wildtier folgen. Nur die Fluchtrichtung merken, damit der Jäger später nach dem Tier suchen kann.

Sollten Sie Glück gehabt haben und das Wildtier ist von der Fahrbahn, bevor es zum Unfall kommt, immer daran denken, dass zum Beispiel ein Reh oder Wildschwein selten alleine kommt!
Oft folgen einem Tier noch weitere „Nachzügler“.

Neue UVV für die Feuerwehren

Neue UVV für die Feuerwehren
Neue UVV für die Feuerwehren tritt am 01.10.2019 in Kraft.

Am 12.09.2019 ist im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen eine Bekanntmachung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen erfolgt, wonach die DGUV-Vorschrift 49 ("UVV Feuerwehren") in der Fassung vom Juni 2018 zum 01.10.2019 in Kraft tritt.

Gleichzeitig tritt die bisherige UVV Feuerwehren (GUV-V C 53, Fassung 2009) außer Kraft.
Die Bekanntmachung inklusive Textfassung der neuen UVV Feuerwehren (DGUV-Vorschrift 49) finden Interessierte hier:

Link zur neuen UVV
 

Das Inkrafttreten bezieht sich auf den Zuständigkeitsbereich der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, also das Ehrenamt in der Feuerwehr.

Leistungsnachweis 2019

Viel los beim Leistungsnachweis, top Leistungen und einige Neuerungen

Leistungsnachweis 2019

Bei bestem Wetter fand am 20.09.2019 der zweite Termin für den Leistungsnachweis der Feuerwehren statt – mit einer tollen Beteiligung. Insgesamt waren 17 Gruppen am Start, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Darunter auch eine Gruppe der Feuerwehr Neuss (Neuss Norf) sowie 2 Gruppen aus dem Erftkreis.
Schöne Idee: Erstmalig waren auch die hauptamtlichen Kräfte des FTZs mit einer Gruppe dabei - mit KBM Karlheinz Eismar als Gruppenführer. Der Löschangriff wurde dabei vom AB Wasser vorgenommen, per AB Schlauch drei B-Schläuche verlegt.

Zudem gab es eine begleitende Fahrzeugausstellung: die drei neuesten Fahrzeuge von Feuerwehren im Kreis Düren konnten besichtigt werden. Für eine Top-Verpflegung sorgte die Verpflegungseinheit der Feuerwehr Nideggen.

Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes 2019

Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes 2019

Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes 2019

"Volles Haus und volles Programm" - so könnte man ein Fazit zum diesjährigen Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes ziehen, der am Dienstagabend im Feuerschutztechnischen Zentrum in Stockheim stattfand. Turnusmäßig alle drei Jahre treffen sich Verantwortliche aus den 15 kommunalen Feuerwehren im Kreis Düren und den angeschlossenen Werkfeuerwehren mit ihren Delegierten zum Verbandstag, bei dem die Weichen für die weitere Entwicklung des Kreisfeuerwehrverbandes gelegt werden.

Karlheinz Eismar, Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, nutzte die Veranstaltung deshalb zunächst für einen Rückblick auf die zurückliegenden drei Jahre. Einen Schwerpunkt der Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes lag bei der Unterstützung und bei der Weiterentwicklung der Ausbildung der Feuerwehren im Kreis Düren. Hierzu führte der Kreisfeuerwehrverband verschiedene Spezialseminare, beispielsweise zum Thema Großtierrettung oder ein umfassendes Fahrsicherheitstraining für Feuerwehrfahrzeuge durch. Zudem wurden AbStuSi-Sets für Übungen und Funkgeräte für die Grundausbildung angeschafft. Ebenso unterstützte der Kreisfeuerwehrverband die Anschaffung eines Jugendfeuerwehr-Anhängers. Weitere Schwerpunktthemen bildeten der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit sowie eine neue Internetseite und der Auftritt in Social-Media-Kanälen, wie beispielsweise Facebook oder Instagram.

Ein Novum in der Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes gab es erstmalig in diesem Jahr: ein Schwerpunktthema begleitet die Informationsarbeit. In diesem Jahr widmet man sich hier dem Thema Einsatzstellenhygiene nach dem Brandeinsatz, zudem beispielsweise auch ein Fachseminar umgesetzt wurde. Aufgrund der guten Erfahrungen soll auch in den nächsten Jahren ein fachliches Schwerpunktthema die jährliche Arbeit begleiten.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes standen dann Neuwahlen an. Hierbei wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig von den Delegierten im Amt bestätigt. Neu hinzugekommen ist Karl-Heinz Latz aus Nideggen, der die Nachfolge des im vergangenen Jahr verstorbenen Udo Diß antritt und die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes übernimmt.

Kreisdezernent Peter Kaptain, verantwortlich bei der Kreisverwaltung für den Feuer- und Katastrophenschutz, dankte den anwesenden Delegierten und allen Feuerwehrleuten des Kreises Düren für ihr großartiges Engagement. Zudem sicherte der Dezernent zu, dass er und sein Team bei der Kreisverwaltung den Ausbau des Feuerwehrwesens engagiert unterstützen werden. Dazu nannte er konkrete Beispiele: Der in diesem Jahr begonnene Ausbau und die Modernisierung der Sozialräume für die Brandsimulationsanlage und der Atemschutz-übungsstrecke wird noch weiter fortgesetzt. Kurzfristig werden neue Trainingsgeräte für die Übungsstrecke angeschafft.

Der Vorstand setzt sich in den nächsten drei Jahren wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Karlheinz Eismar
Stellv. Vorsitzender: Hans Jürgen Pelzer
Stellv. Vorsitzender: Karl-Heinz Latz
Kassiere. Wilfrid Kempener
Stellv: Kassierer Georg Flatten
Schriftführer: Klaus Peter Göddertz
Stellv: Schriftführer: Thomas Croe
Beauftragter Für Öffentlichkeitsarbeit: Peter Berndgen
Vertreter der Werkfeuerwehren: Robert Schubert
Beisitzer: Stellv. KBM Patrick Harzheim
Beisitzer: Stellv. KBM Wilfried Thelen
Beisitzer: Johannes Rothkranz
Beisitzer: Stefan Giesen
Beisitzer: NN.

Rettungsgasse – Wieso, weshalb, warum?

Rettungsgasse – Wieso, weshalb, warum?

In den Medien wird in letzter Zeit viel über sie berichtet. Die Rettungsgasse.
Eigentlich sollte jeder zwischenzeitlich das Prinzip verstanden haben.
Aber wenn es nach einem Unfall auf jede Minute ankommt, müssen sich die Rettungskräfte oftmals durch versperrte Autobahnspuren ihren Weg bahnen und verlieren so wertvolle Zeit.
Hier ist wirklich jeder einzelne gefragt, richtig und überlegt zu handeln.

Man muss immer im Hinterkopf haben, dass man einmal selbst in eine Notlage geraten könnte und schnellstmöglich Hilfe erwartet.

Wer keine Rettungsgasse bildet und dadurch Rettungskräfte behindert oder andere gefährdet, dem drohen seit dem 19.10.2017 Bußgelder ab 200 € aufwärts und mindestens 2 Punkte in Flensburg. Darüber hinaus sind auch Fahrverbote möglich.

Man darf keinesfalls die Rettungsgasse nutzen, um selbst weiter zu fahren oder gar mit dem Fahrzeug wenden um zurück zu fahren. Dies darf man nur nach Aufforderung von der Polizei!
Verstößt man gegen das Verbot, drohen hohe Bußgelder, bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis.

Rettungsgassen müssen dauerhaft freigehalten werden!

Wann ist eine Rettungsgasse zu bilden?
Sobald der Verkehr Außerorts oder auf Autobahnen ins „Stocken“ kommt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Dies gilt für alle Straßen ab 2 Fahrtstreifen pro Richtung!
Das Bedeutet, wenn die Fahrzeuge nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren oder sogar ganz zum Stillstand kommen, unverzüglich die Rettungsgasse bilden.
Allerspätestens, wenn es Durchsagen im Radio über einen Unfall gibt, muss umgehend die Rettungsgasse gebildet werden, damit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei möglichst ungehindert und schnell zur Unfallstelle gelangen.

Wie wird die Rettungsgasse gebildet?
Bei zweispurigen Straßen und zweispurigen Autobahnen pro Richtung, müssen die Fahrzeuge zwischen dem ganz linken Fahrstreifen und dem rechten Fahrstreifen für die betroffene Richtung eine freie Rettungsgasse bilden.
Die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren möglichst weit links (ohne Gefährdung des Gegenverkehrs!) und die Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen fahren möglichst weit rechts. Der Standstreifen kann hierfür genutzt werden.
(§ 11 Abs. 2 StVO 2016)

Auf drei- und vierspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem ganz linken Fahrstreifen und dem direkt rechts daneben liegenden Fahrstreifen zu bilden.
Auch hier gilt wieder, die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren möglichst weit links rüber, ohne den Gegenverkehr zu gefährden. Die Fahrzeuge auf den rechten Fahrstreifen fahren möglichst weit rechts rüber.

Am Ende muss die Rettungsgasse so breit sein, dass ein LKW durchfahren kann.

Unter folgendem Link ist ein Video vom VVR, welches sehr schön verdeutlich, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. Rettungsgasse

Bilderquelle : Pace.car

Unwetter mit Starkregen – Wie schütze ich mein Haus

Unwetter mit Starkregen – Wie schütze ich mein Haus

Unwetter mit Starkregen und Hagel haben in den letzten Jahren zugenommen.
Aufgrund der stetig wachsenden Bebauung der Grünflächen, kann der Regen immer schlechter abfließen und versickern.
Allzu oft können die unterirdischen Kanäle die Regenmassen nicht mehr schnell genug aufnehmen und es kommt vielerorts zu Überschwemmungen oder gar Hochwasser aufgrund von steigenden Flusspegeln.

Das Hauptproblem stellen hier die versiegelten Flächen wie Straßen, Parkplätze, Gehwege und Terrassen dar.
Wenn die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr bewältigen kann, kommt es zu überfluteten Straßen und vollgelaufene Kellern durch Rückstau.
Gerade Keller und tiefer gelegene Räume können bei Starkregen in wenigen Minuten volllaufen. Bei Hochwasser hat man meist einiges an Vorlaufzeit, aber bei Starkregen erfolgt die Überflutung binnen weniger Minuten.
Neben dem Wasser im Keller, kann dann noch zusätzlich die Gefahr bestehen, dass die Wassermassen im Haus unter Strom stehen, wenn der Sicherungskasten nicht automatisch alles ausgeschaltet hat.
Die Wassermassen dringen dann als Erstes über Fenster, Türen, Kellereingänge oder Tore in tief gelegene Keller, Garagen oder Souterrainwohnungen ein.
Besonders gefährdet von Überflutungen sind Gebäude mit topografischer Tieflage und Gebäude an bestehenden Gewässern wie Flüssen.

Sollte es bei Ihnen bereits früher zu Überflutungen gekommen sein, oder es gab Wassereinbrüche bei den Nachbarn, sollte man sich im Vorfeld schon Gedanken machen, wie man seine eigenen 4 Wände im Ernstfall schützen kann.
Denn auch hier gilt wie beim vorbeugenden Brandschutz, Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Vorbeugende Maßnahmen
Aber was kann man als Privatperson im Vorfeld unternehmen, um sich möglichst gut gegen Flutschäden zu schützen?
Es gibt einiges, was man als Privatperson präventiv machen kann. Hier einige der Möglichkeiten.

Erhöhte Lichtschachtoberkanten bei Kellerfenstern können eine erste Abhilfe gegen das Volllaufen der Keller sein.
Wasserdichte Kellerfensterklappen sind ebenfalls wirksame Schutzmaßnahmen.
Spezielle Einfassungen der Häuser, Wälle und Schwellen sind auch eine gute Maßnahme, aber im Nachhinein oft nur schwer umzusetzen.
Rückstauklappen oder Hebeanlagen in betroffenen Abwasserleitungen verhindern das Eindringen von Wasser bei Rückstau aus der Kanalisation.
Sandsäcke eignen sich hervorragend, um sich kurzfristig gegen Wassermassen zu schützen. Mit Sandsäcken kann man, je nachdem wo es zu der Überflutung kommt, die betroffenen Bereiche schützen und die Wassermassen „umleiten“.

Zudem sollte man in Räumlichkeiten, welche überschwemmungsgefährdet sind, keine wichtigen Dinge lagern. Denn wenn das Wasser einmal kommt, hat man oft keine Zeit mehr, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen.

Wenn es zur Überflutung kommt
- Türen und Fenster schließen (eventuell sogar mit Balken und Brettern sichern)
- vorhandene Rollläden und Fensterläden im Erdgeschoss schließen
- gefährdete Räumlichkeiten von giftigen Stoffen wie Chemikalien befreien
- alle elektrischen Geräte abstellen (auch die Heizung!)
- Strom und Gas komplett abstellen
- Eingänge von außen mit Sandsäcken sichern

Wenn es zu einem länger anhaltenden Hochwasser kommt, kann der Katastrophenfall eintreten.
Hierauf sollte man sich immer einstellen. Kommt es zum Katastrophenfall, kann es sein, dass für längere Zeit der Strom ausfällt und Versorgungsengpässe auftreten.
Gerade für solche Fälle sollte man einen 10-Tage-Vorrat zuhause vorhalten.

Weitere Infos zu Hochwasser und dem 10-Tage-Vorrat im Artikel zu Hochwasser.

Was, wenn die Überflutung vorbei ist?
Sollte es trotz allen Vorsichtsmaßnahmen zu einer Überflutung gekommen sein, sollte man folgende Punkte beachten.
- Fotos von der Überflutung machen für die Versicherung
- Räumlichkeiten leerpumpen
- Wasserstand markieren
- bei Schadstoffaustritt umgehend die Feuerwehr unter der 112 verständigen
  Dann Rauchen vermeiden und wenn möglich Fenster öffnen zum Lüften
- Fotos vom gesamten Schadensausmaß machen
- bei der Versicherung anrufen und Schaden melden
- Aufräumarbeiten erst nach Rücksprache mit Versicherung beginnen
- Elektrische Geräte vor Inbetriebnahme vom Fachmann prüfen lassen!

Hochwasser – Wenn Flüsse über die Ufer treten

Hochwasser – Wenn Flüsse über die Ufer treten

Wenn offene Gewässer über die Ufer treten, dann spricht man von Hochwasser!Hochwasser kann durch verschiedene Umwelteinflüsse ausgelöst werden, wie zum Beispiel durch langanhaltenden Starkregen, Schneeschmelze oder Unwetter.
Überschwemmungen, welche kurzfristig durch Starkregen in einzelnen Städten und Dörfern auftreten, zählen nicht zum Hochwasser. Dies sind örtlich begrenzte Ereignisse, welche binnen Minuten auftreten und oftmals genauso schnell wieder weg sind. Überschwemmungen werden zum überwiegenden Teil durch überlastete Kanalisationen ausgelöst und nur selten von offenen Gewässern.

Auf ein Hochwasser kann sich jeder Einzelne besser vorbereiten, da die Pegelstände in Flüssen und Seen langsam ansteigen und man dadurch mehr Zeit hat, Vorkehrungen zu treffen.
In einigen Regionen von NRW treten Hochwasser durch offene Gewässer wie Flüsse häufig auf und dauern oftmals viele Tage. Gerade in diesen „Hochwassergebieten“ sollte jeder ausreichend auf ein mögliches Auftreten von Hochwasser vorbereitet sein.

Bei einem Hochwasser unterscheidet man zwischen 3 Meldestufen.

1. Meldestufe (offene Gewässer treten über die Ufer, landwirtschaftliche Flächen werden überflutet)
Allgemeine Vorkehrung gegen Hochwasser und Rückstaugefahr in der Kanalisation
- alle offenen Durchführungen am Haus abdichten (z.B. Kabel- und Rohrdurchführungen)
- alle möglichen Schächte und Öffnungen in und um das Haus überprüfen auf die Lage zum Kanaldeckel (Kellerschacht, Haustür)
   Alles was unterhalb der Kanaldeckel liegt wird bei Hochwasser als erstes überflutet!
- im oder am Gebäude befindliche Öl- und Gastanks gegen Umkippen und Aufschwimmen bestmöglich sichern
- Maschinen und Geräte im Keller auf einen Sockel stellen (ca. 30 cm hoch)
- Sicherungskasten und Steckdosen bei Neumontage möglichst hoch anbringen

2. Meldestufe (erste bebaute Grundstücke werden überflutet und erste Verkehrsanbindungen gesperrt)
Vorbereitende Maßnahmen bei akuter Hochwassergefahr
- alle umweltgefährdenden Stoffe aus tieferen Räumen entfernen (z.B. Farben und Lacke)
- alle Elektrogeräte in höher gelegene Etagen bringen
- alle wichtigen Gegenstände aus tieferen Räumen in eine höhere Etage bringen- Füllstand des Gas- oder Öltanks überprüfen (befüllen lassen, damit er nicht so leicht Aufschwemmt)
- Stabilisierung des Gas- oder Öltanks kontrollieren und nachbessern- für alle Öffnungen der tieferliegenden Räumlichkeiten Sandsäcke, Bretter, dicke Folien und Silikon besorgen (wasserdichtes versiegeln von Öffnungen im Haus)
- Wassermelder kaufen um bei Wassereinbruch frühzeitig gewarnt zu werden

3. Meldestufe (bebaute Gebiete können überflutet werden)
Absicherungsmaßnahmen durchführen bei drohendem Hochwasser
Jetzt sollte man seine eigenen 4 Wände gegen Hochwasser absichern! Denn Vorsorge ist besser als Nachsorge!
- alles was noch in tiefer gelegenen Räumen gelagert ist in höhere Etagen bringen
- Öffnungen wie Kellerfenster, Bodenabläufe und Türen mit Brettern oder Folien abdichten
- Wassermelder im Keller auslegen um frühzeitig gewarnt zu werden
- wenn vorhanden, Sandsäcke füllen und bereitlegen

Verhalten bei Hochwasser im eigenen Haus
- alle abgedichteten Öffnungen verschlossen halten
- zusätzlich Eingänge mit Sandsäcken absichern
- Schachtabdeckungen der Kanalisation nicht öffnen
- Wasser aus dem eignen Haus ins Freie abpumpen (nicht in Kanalisation)
- wenn Schadstoffe im Wasser sind, dieses nicht abpumpen! Umweltverschmutzung
- rechtzeitig die Heizung ausschalten
- Strom- und Gaszufuhr rechtzeitig abstellen
- steht das Wasser bis zum Hausanschlusskasten (HAK-Strom) sofort den Notdienst der Stadtwerke verständigen – LEBENSGEFAHR!

Verhalte bei Hochwasser im Freien
- Rücksichtsvoll und besonnen handeln
- Ruhe bewahren
- Einsatz & Rettungskräfte nicht bei der Arbeit behindern
- anderen Mitmenschen helfen
- Absperrungen der Einsatzkräfte einhalten
- überflutete Straßen nicht mit Kraftfahrzeugen befahren
- vorsichtig fortbewegen da gefährliche Gegenstände im Wasser sein könnten

Wenn man einmal mit Hochwasser zu tun hatte, ist damit zu rechnen, dass es nochmals auftritt.
Daher sollte man sich nach einem Hochwasser nur noch besser auf ein eventuelles nächstes Hochwasser vorbereiten und eventuelle Schwachstellen der eigenen 4-Wände ausbessern.

Zusätzlich ist es gerade in Hochwassergebieten ratsam, den vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfohlenen 10-Tage-Vorrat im Haushalt vorzuhalten.
Sollte es zu einem Katastrophenfall durch Hochwasser kommen, und es gibt Versorgungsengpässe, so hat man für einige Tage einen guten Vorrat im Haus. Denn im Ernstfall gibt es auch kein frisches Leitungswasser mehr!

Wie sollte ein 10-Tage-Vorrat aussehen?
Für den 10-Tage-Vorrat gibt es ganz konkrete Anweisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Darüber hinaus sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Die folgenden Angaben an Nahrungsmittel sind pro Person.
20 Liter Wasser, 3,5 Kilo Getreideprodukte (z.B. Nudeln), 2,5 Kilo Dosenfrüchte, vier Kilo Gemüse in Dosen oder Glas und Volleipulver anstelle von frischen Eiern und Fleisch.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hierzu auch eine extra Broschüre. Ratgeber für Notfallvorsorge

Zusätzlich kann man noch Batterien, Kerzen, Feuerzeug, Campingkocher, Regenkleidung mit Gummistiefel, batteriebetriebenes Radio, Taschenlampen und wichtige Medikamente bevorraten.

Gerade in hochwassergefährdeten Gebieten sollte man darüber hinaus im eignen Interessenoch Folien, Sandsäcke, Notstromaggregat, TReibstoff und Pumpen zur Kellerentwässerung haben.

Sankt Martin

Damit das Fest für Klein und Groß zu einem tollen Erlebnis wird, hier ein paar Tipps.

Am 11. November ist es wieder soweit. Vieler Orts gibt es um den 11. November herum den beliebten Sankt-Martins-Umzug.
Der Tag zu Ehren des Heiligen Martin von Tours gilt als Fest der Bescheidenheit und Nächstenliebe.
Bei der Feuerwehr hat neben dem heiligen Florian auch der heilige Martin einen sehr hohen Stellenwert. Und so begleiten vielerorts die ansässigen Feuerwehren die alljährlichen St. Martinszüge und sichern diese ab.
Da sich der Laternenumzug an größter Beliebtheit bei Kindern erfreut, ist es besonders wichtig, dass alles gut organisiert ist und einige Sicherheitsaspekte beachtet werden.
So können die Kinder erst mit dem Laternenumzug durch die Dörfer ziehen und im Anschluss von Tür zu Tür singen gehen.

Gerade wenn man auf ein großes Martinsfeuer nicht verzichten will und Pferde dabei sind, sollte man eine Dinge beachten, damit es ein unvergesslicher Abend für alle wird, der positiv in Erinnerung bleibt.
Über die genauen Vorgaben, was genau bei einem Brauchtumsfeuer und dem St. Martinszug zu beachten ist, gibt das zuständige Ordnungsamt Auskunft.

Hier einige Tipps:
- Sankt Martinsfeuer rechtzeitig beim Ordnungsamt anmelden (Brauchtumsfeuer)
- Feuerholz erst kurz vorher aufstapeln, damit sich keine Tiere einnisten (alternativ kurz vorher umschichten)
- ausschließlich unbehandeltes Holz und Reisig verwenden
- möglichst nicht brennbaren Untergrund für das Feuer wählen
- keine Brandbeschleuniger zum Entzünden des Feuers verwenden
- Sicherheitsabstand zum Martinsfeuer einhalten (Atemgifte)
- Feuer muss von mind. 2 volljährigen Personen bewacht werden, bis letzte Glut erloschen ist
- Martinsfeuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden (Gefahr von Funkenflug)
- Sollte das Feuer außer Kontrolle geraten, rufen Sie sofort die Feuerwehr!
- Laternenumzug rechtzeitig anmelden
- Hilfe erfragen bei Feuerwehr und Polizei zur Zugabsicherung
- Straßen des Zugweges rechtzeitig absperren
- beim Zug den fließenden Verkehr anhalten
- Reihenfolge im Zug festlegen
- Haftungsfragen mit „St. Martin“ klären
- Haftungsfragen mit Pferdebesitzer klären
- Kinder müssen Sicherheitsabstand zum Pferd halten
- Aufsichts- und Betreuungsfragen klären
- in Laternen LED-Lämpchen verwenden statt echter Kerzen
- sollte eine Laterne in Brand geraten, sofort austreten
- gut sichtbare Kleidung tragen

Herbstzeit - Worauf ist im Herbst besonders zu achten?

Herbstzeit - Worauf ist im Herbst besonders zu achten?

Der Sommer ist vorbei und der Herbst hält Einzug.
Wenn die Bäume sich langsam in verschiedene Rottöne verfärben und das Laub zu fallen beginnt, entstehen neue Gefahren.
Mit dem Herbst kommen in dieser Jahreszeit auch wieder vermehrt Stürme, Unwetter und Regen.
Da die Bäume allmählich ihr Laub verlieren, sind viele Straßen durch das Laub besonders rutschig.
Erste Nachtfröste mit glatten Straßen und Nebel können einen ebenfalls überraschen.
Zudem ist in dieser Jahreszeit vermehrt mit Wildwechsel zu rechnen.

Auch im Herbst kann man einige vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um die Gefahr von Schäden und Verletzungen zu reduzieren.

Tipps fürs Haus:
- Dachziegel auf festen Sitz und Beschädigungen kontrollieren (Abdeckgefahr bei Sturm)
- Hausfassaden auf Risse kontrollieren (Wasserschaden durch Regen)
- Dichtigkeit der Fenster überprüfen (Wärmebrücke beim Heizen)
- Laub von Gehwegen entfernen (Rutschgefahr)
- Dachrinnen und Gullis reinigen (Verstopfungs- & Überschwemmungsgefahr)

Tipps für Auto- & Motorradfahrer:
- vor Fahrtantritt Laub vom Kraftfahrzeug entfernen
- angepasst fahren, gerade bei nasser, laubbedeckter Straße
- auf Erntemaschinen achten wie Traktoren und LKW
- prüfen, ob die Winterreifen noch ok sind
- Winterreifen rechtzeitig aufziehen
- bei Nebel den Sichtverhältnissen entsprechend angepasst fahren
- bei Wildtieren auf der Straße richtig reagieren
- auf funktionierende Beleuchtung achten

Sollte es einmal zu einem Unfall kommen, rufen Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit
Advent, Advent, hier 24 Tipps damit’s nicht brennt!

Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt es leider jedes Jahr vermehrt zu Wohnungsbränden.
Die Häufung der Brände in dieser Zeit resultiert aus dem oft leichtfertigen Umgang mit brennenden Kerzen in Adventsgestecken und Tannenbäumen.
Je trockener die Zweige von Adventskranz und Tannenbaum werden, desto schneller können diese Feuer fangen. Hat der Tannenbaum erst einmal Feuer gefangen, brennt er rasend schnell ab. Die ätherischen Öle in den Tannennadeln wirken bei einem Feuer wie Brandbeschleuniger.
Ebenfalls führen vergessene Weihnachtsplätzchen im Backofen schnell zu einer starken Rauchentwicklung bis hin zum Feuer.
Je näher das Weihnachtsfest rückt, desto mehr Brände sind zu beklagen.
Viele Brände resultieren dann von abgebrannten Kerzen, welche so weit abbrennen, dass der Adventskranz Feuer fängt.
Durch die Brände, ausgelöst von unbeaufsichtigten Kerzen und vergessenen Plätzchen im Backofen, entsteht meist ein hoher Sachschaden. Häufig kommen auch Menschen bei den Bränden zu schaden oder verlieren sogar ihr Leben. Dann ist schnell die Weihnachtsvorfreude dahin.

Damit die vorweihnachtliche Zeit und auch das Weihnachtsfest an sich, nicht zu einem Desaster wird, hier 24 Tipps zum Umgang mit Kerze, Adventskranz, Tannenbaum und Co.

- Rauchmelder überprüfen
- das Weihnachtsgebäck im Backofen immer im Auge behalten
- am besten elektrische Beleuchtung verwenden
- bei Verwendung elektrischer Lichterketten eine Überlastung der Steckdosen vermeiden
- brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen
- möglichst nicht-tropfende Kerzen verwenden oder direkt LED-Kerzen
- Kerzen ausmachen, wenn man den Raum verlässt (auch wenn es nur kurz ist)
- Kerzen am Baum nur mit nicht brennbaren Haltern montieren
- Feuerzeuge und Streichhölzer außer Reichweite von Kindern lagern
- Kerzen niemals mit kleinen Kindern oder Tieren alleine lassen
- abgebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln
- Adventskränze und Tannenbäume auf nicht brennbaren Untergrund stellen
- möglichst nur frisch gebundene Adventskränze und frisch geschlagene Tannenbäume kaufen (je trockener die Nadeln sind, desto leichter entzünden sie sich)
- den Tannenbaum möglichst lange im Freien aufbewahren
- den Tannenbaum so aufstellen, dass der Fluchtweg nicht versperrt ist
- Tannenbaumständer verwenden für sicheren Stand
- Adventkränze und Tannenbäume nicht direkt neben den Kaminofen oder den Heizkörper stellen
- möglichst nicht brennbare Deko verwenden
- beim Anbringen der Kerzen darauf achten, dass sich darüber nichts entzünden kann
- darauf achten, dass Deko und Zweige nicht in die Flamme geraten können
- Adventskränze und Tannenbäume möglichst weit weg von brennbaren Gegenständen aufstellen
- keinesfalls Wunderkerzen in den Tannenbaum hängen
- bei brennenden Kerzen, starken Luftzug im Raum vermeiden
- zur Vorsicht Wassereimer, Löschdecke oder Feuerlöscher griffbereit haben

Vor der Weihnachtszeit sollte man zusätzlich noch alle verbauten Rauchmelder auf Funktion testen. So ist im Fall der Fälle sichergestellt, dass diese einwandfrei funktionieren und man bei einem Brand rechtzeitig gewarnt wird.

Gute Alternativen zu herkömmlichen Kerzen sind die LED-Kerzen. Mit diesen Kerzen kann man die Weihnachtszeit beruhigt verbringen.
Und für den Tannenbaum gibt es als Alternative elektrische Lichterketten. Hier ist nur darauf zu achten, dass diese nicht beschädigt sein dürfen. Sie sind wesentlich sicherer als Kerzen.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass LED-Kerzen und Lichterketten das VDE-Prüfsiegel tragen.
Heutzutage kann man auch komplette Tannenbäume aus Plastik mit integrierten Lämpchen kaufen. Diese sehen oftmals täuschend echt aus und man kann sie mehrere Jahre nutzen.

Wer in der Adventszeit dennoch nicht auf echt Kerzen verzichten mag kann auf „Sicherheitskerzen“ zurückgreifen. Bei diesen Kerzen ist der Docht nicht bis nach ganz unten durchgezogen, wodurch die Kerze nicht ganz abbrennen kann.

Sollte es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Brand kommen, verlassen Sie umgehend die Wohnung, warnen eventuelle Nachbarn und alarmieren die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.
Unternehmen Sie nur einen Löschversuch, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen!

Kohlenmonoxid (CO) – die unterschätzte Gefahr Zuhause

Kohlenmonoxid (CO) – die unterschätzte Gefahr Zuhause
Farblos, geruchslos & geschmacklos – im schlimmsten Fall aber tödlich! Kohlenmonoxid ist in den eigenen 4 Wänden eines der gefährlichsten Atemgifte.

 

Kohlenmonoxid ist in den eigenen 4 Wänden eines der gefährlichsten Atemgifte.
Dadurch das es farblos, geruchlos und geschmacklos ist, bemerkt man das Gas nicht, wenn man es einatmet bis es zu spät ist.
Je nach Menge des CO in der Raumluft, führt es erst zu schweren gesundheitlichen Körperbeschwerden, dann zur Bewusstlosigkeit und letztendlich in schweren Fällen sogar zum Tod.
Erste möglich Anzeichen für eine CO-Vergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Herzrasen und Übelkeit sein. Die Symptome sind aber vielfältig! Von daher kann man immer nur schlecht feststellen, ob es sich um eine CO-Vergiftung handelt.
Ist man einer zu hohen CO-Konzentration zu lange ausgesetzt, kommt es zur Bewusstlosigkeit. Dann besteht Lebensgefahr!
Sollte man eines der Symptome bei sich bemerken und es könnte eine CO-Vergiftung sein, dann Fenster und/oder Türen öffnen, für Frischluft sorgen und schnell den Raum verlassen.


Wie entsteht Kohlenmonoxid?
Kohlenstoffmonoxid (CO) bildet sich bei einer nicht vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen wie beispielsweise Kohle, Holz, Gas, Papier oder Kunststoff. Man spricht von einem unvollständigen Verbrennungsvorgang, wenn nicht genug Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden ist.

Welche CO-Quellen gibt es Zuhause?
- Defekte Feuerstätten wie Kaminöfen, Gasthermen und Ölheizungen
- Heizpilze bei unsachgemäßem Gebrauch
- Grillen in geschlossenen Räumen
- undichte oder verstopfte Schornsteine und Abluftrohre


Wie kann man sich Zuhause bestmöglich schützen?
- Installation von Kohlenmonoxid-Melder (CO-Melder)
-
regelmäßige Wartung der Feuerstätten durch einen Fachmann
- regelmäßige Kontrolle der Schornsteine durch den Schornsteinfeger
- offenes Feuer nur im Freien
- Heizstrahler und Heizpilze nur im Freien verwenden


Was sind Kohlenmonoxid-Melder?
Der CO-Melder misst mit einem Sensor die CO-Konzentration in der Umgebungsluft. Wird ein bestimmter (von der EU festgelegter) Grenzwert überschritten, warnt der Melder mit einem schrillen Alarmsignal. CO-Melder gibt es mit Batteriebetrieb oder Netzanschluss. Sollte bei Batterieladung zu Neige gehen, warnt der CO-Melder ebenfalls.
Da die Sensoren der CO-Melder eine begrenzte Lebensdauer haben, müssen die CO-Melder nach 3-10 Jahren ausgetauscht werden.

Da das CO farblos, geruchlos und geschmacklos ist, sind Co-Melder für Räume, die mit Gas oder offenem Feuer beheizt werden, unerlässlich.
Der CO-Melder ist jedoch
kein Ersatz für Feuermelder! Der CO-Melder warnt ausschließlich vor Kohlenmonoxid (Co). Um bei einem Wohnungsbrand rechtzeitig gewarnt zu werden, sind Feuermelder unerlässlich und daher auch gesetzlich vorgeschrieben!

In welchen Räumen sollte ein CO-Melder vorhanden sein?
- in Räumen mit Gastherme
- in Räumen mit Kaminofen oder Pelletofen
- in Räumen mit offenem Kamin
- in Räumen wo Schornsteine oder Abgasrohren durchführen


Was tun bei Verdacht auf CO?
Wenn der CO-Melder Alarm schlägt, sollte man schnellstmöglich das Haus oder die Wohnung verlassen. Wenn möglich, vorher noch Türen und Fenster zum Lüften öffnen.
Wenn man draußen im Freien ist, die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 alarmieren.
Sollte es sich um ein Mehrfamilienhaus handeln, darüber die Leitstelle der Feuerwehr informieren.


Weitere Informationen gibt es auf der Seite von
CO-macht-KO.

Brände von Elektrogeräten

Was kann man vorbeugend gegen mögliche Brände von elektrischen Geräten unternehmen?

 

In unserem Alltag halten immer mehr elektrische Geräte Einzug in unsere Haushalte.
Trotz immer besser werdender Sicherheitsvorkehrungen der Hersteller, sind Brände nie ganz auszuschließen.
Selbst ein, in der Steckdose vergessenes, Handy-Ladegerät kann explodieren und so einen Brand auslösen, obwohl man gar kein Handy auflädt.
Ein elektrisches Gerät kann durch einen unentdeckten Defekt oder fahrlässigen Umgang jederzeit in Brand geraten.
Um zum Beispiel einem Kabelbrand vorzubeugen, sollte man nicht zu viele Großverbraucher auf einmal an einer einzigen Steckdose betreiben.
Sollte bei Inbetriebnahme eines elektrischen Gerätes die Sicherung im Stromkasten „rausfliegen“ sollte das betreffende Gerät umgehend vom Stromnetz genommen werden und von einem Fachbetrieb überprüft und gegebenenfalls repariert werden.


Was kann man vorbeugend unternehmen, um die Gefahr von Bränden der elektrischen Geräte bestmöglich vorzubeugen?
- Hinweise der Bedienungsanleitung beachten
- elektrische Geräte nie im Standby lassen
- elektrische Geräte immer ganz ausschalten
- keine Ladekabel dauerhaft am Strom lassen
- Steckernetzteile von Telefon und Co. regelmäßig prüfen auf Überhitzung

- keine Flüssigkeiten über elektrische Geräte schütten
- Belüftungseinrichtungen von Geräten nicht abdecken
- für ausreichend Belüftung sorgen
- elektrische Geräte vor Verstauung im Schrank abkühlen lassen
- Geräte mit technischem Defekt in Fachbetrieb überprüfen lassen
- Geräte mit defekten Kabeln reparieren lassen

Was tun, wenn ein elektrisches Gerät Feuer fängt?
Sollte ein elektrisches Gerät anfangen komisch nach verbranntem Plastik zu riechen, zu Qualmen oder gar direkt anfangen zu brennen, unterbrechen Sie wenn möglich sofort die Stromzufuhr.
Dafür muss der Netzstecker aus der Steckdose gezogen werden. Alternativ kann man auch am Sicherungskasten die entsprechende Sicherung freischalten. Wenn am Sicherungskasten nicht sofort ersichtlich ist, welche Sicherung die richtige ist, einfach alle Sicherungen rausnehmen.
Direkt im Anschluss sofort über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr verständigen und sich ins Freie begeben. Selbst der kleinste Brand entwickelt bereits Brandrauch mit gefährlichen Atemgiften.

Sollte es ohne Selbstgefährdung möglich sein, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, kann man einen Löschversuch unternehmen. Die am besten geeigneten Löschmittel bei Bränden von elektrischen Geräten sind Pulverlöscher, CO2-Löscher oder Löschdecken.
Bei einem Löschversuch bitte keinesfalls Wasser verwenden! Durch eventuelle Restspannung im elektrischen Gerät kann es zu einem Stromschlag kommen.

 

Verbrennen von Gartenabfällen und Lagerfeuer im Garten

Verbrennen von Gartenabfällen und Lagerfeuer im Garten
Darf man Gartenabfälle und anderen Restmüll einfach auf dem eigenen Grundstück verbrennen? Welche Gefahren hierbei entstehen können und was zu beachten ist…

 

Gerade in der Herbstzeit, wenn man den Garten und die Blumenbeete „winterfertig“ macht, fällt so einiges an Grünschnitt an. Zudem sitzt man an den letzten schönen Abenden des Jahres gerne mit Freunden am Lagerfeuer und genießt die Freizeit.
Aber wie sieht es eigentlich rechtlich aus mit Lagerfeuer und Co. im eigenen Garten?


Das Verbrennen von Gartenabfällen wie Grünschnitt und anderem anfallenden Müll im eigenen Garten ist nicht erlaubt!
Sollte es zu einem Feuerwehreinsatz wegen brennendem Unrat in einem Privatgarten kommen, kann es sein, dass die Einsatzkosten vom Eigentümer / Verursacher getragen werden müssen.
Da es sich dabei auch um eine Straftat handelt, kann auch noch eine Geldbuße dazu kommen.


Hingegen sind Lagerfeuer im eigenen Garten in einigen Gemeinden erlaubt.
Bevor man aber hingeht und im Garten eine Feuerstelle baut, sollte man unbedingt im Vorfeld die Genehmigung des Ordnungsamtes einholen.
Die einzelnen Gemeinden haben eigens hierfür ihre Regeln, über welche das zuständige Ordnungsamt Auskünfte erteilen kann.
Vielerorts müssen zusätzlich zum Ordnungsamt auch noch die Nachbarn ihre Zustimmung zum Lagerfeuer geben. Diese sollte man sich dann schriftlich geben lassen.
Macht man ein Lagerfeuer und es kommt zu einer Beschwerde oder man wird erwischt, drohen empfindliche Strafen wenn dies nicht vorher angemeldet war.
Wer sein Lagerfeuer ordnungsgemäß beim zuständigen Ordnungsamt genehmigen lässt, kann die anbrechende Nacht gemütlich bei einem knisternden Lagerfeuer genießen.


Eine gute Alternative zu einem offenen Lagerfeuer stellen die Feuerschalen dar. Solange diese einen Durchmesser von 1 Meter nicht überschreiten sind Feuerschalen im Garten ohne Genehmigung erlaubt. Feuerschalen gibt es bereits für kleines Geld im Fachhandel und sie können mehrfach verwendet werden. Sie sind aufgrund ihrer Bauart mobil und man kann den Platz für sein Feuer im Garten jedes Mal neu wählen.

Immer zu bedenken ist, dass offenes Feuer eine Gefahr für die Umwelt und die Menschen in der unmittelbaren Umgebung darstellt.
Von daher sollte man einige Punkte bei einem geplanten Feuer im Garten beachten.


Checkliste für Lagerfeuer und Feuerschale:
- ausreichend Abstand zu Bebauungen und brennbaren Gegenständen
- nicht in geschlossenen Räumen wie z.B. Garagen
- nicht brennbaren Untergrund wählen
- Windrichtung beachten wegen Rauchentwicklung
- windgeschützten Platz wählen
- keinesfalls bei starkem Wind (Funkenflug)
- besondere Vorsicht bei kleinen Kindern und Tieren
- einen ebenen Untergrund wählen
- nur trockenes, unbehandeltes Holz verwenden
- keinen Müll verbrennen
- Feuer bewachen bis letzte Glut erloschen ist
- keine Brandbeschleuniger verwenden
- kleine Äste und Zeitung zum Anzünden verwenden
- zum Löschen Wassereimer, Gartenschlauch oder Feuerlöscher bereitlegen


Sollte es trotz allen Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einer ungewollten Brandausbreitung oder zu Verbrennungen kommen, bringen Sie sich umgehend in Sicherheit und rufen die Feuerwehr / Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112!

Ob Brauchtumsfeuer wie Osterfeuer und Martinsfeuer angemeldet werden müssen, muss immer vorab beim zuständigen Ordnungsamt erfragt werden. Diese können dann auch weitere Informationen geben.

Bitte ebenfalls daran denken, dass man nicht einfach im Wald Feuerholz sammeln darf!
Hierfür benötigt man einen extra Holzsammelschein! Handelt man zuwider drohen auch hier empfindliche Geldbußen bis hin zu einer Anzeige wegen Diebstahls.
Im Fachhandel kann man fertiges, trockenes Holz für Lagerfeuer käuflich erwerben.

Silvester und der richtige Umgang mit Feuerwerk

Silvester und der richtige Umgang mit Feuerwerk
Auf was muss man gerade bei Silvester achten, damit der Start ins neue Jahr nicht in einem Desaster endet?

Jahr für Jahr wird das neue angehende Jahr nicht nur mit Feuerwerk begrüßt, sondern auch oftmals mit Blaulicht und Sirenen.

Während die Meisten das neue Jahr mit tollen Lichteffekten und Freude begrüßen, gibt es auch zahlreiche Einsätze für die Rettungskräfte.
Feuerwehr und Rettungsdienst haben dann mit einer erheblichen Anzahl von Verletzungen, Verbrennungen und Wohnungsbränden zu tun. Die Einsätze sind oftmals auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkkörpern zurückzuführen.
Daher sollte man sich an einige Sicherhinweise halten, damit alle gesund in ein neues Jahr starten können!
Da es sich bei Feuerwerkskörpern und Raketen um Sprengstoff handelt, dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nur unter Aufsicht eines Volljährigen damit hantieren.


Um den Feierlichkeiten rund um Silvester entspannt entgegensehen zu können, gibt es einige Dinge, welche man bereits im Vorfeld tun kann.
1. Achten Sie beim Kauf der Feuerwerkskörper auf die Herkunft. Billigimporte oder Feuerwerkskörper mit zweifelhafter Herkunft können mitunter lebensgefährlich sein! Kaufen Sie die Feuerwerkskörper in einem Geschäft Ihres Vertrauens! In Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper kann man an dem BAM-Prüflogo (Bundesanstalt für Materialforschung) erkennen.
2. Lagern Sie die Feuerwerkskörper trocken.
3. Feuerwerk sicher verschlossen lagern, damit sie nicht vorab durch Irrgänger entzündet werden können.
4. Die vorhandenen Feuermelder auf Funktion testen, um im Ernstfall rechtzeitig bei einem Brand gewarnt zu werden.
5. Im Vorfeld brennbare Gegenstände im Freien wegräumen.
6. Feuerlöscher und Löschdecke für den Ernstfall parat legen.
7. Eine Kiste mit leeren Flaschen als Starthilfe für Raketen bereitstellen.
8. Einen Eimer mit Wasser zum Löschen bereitstellen.
9. Schwer entflammbare Kleidung raussuchen für den Aufenthalt im Freien beim Feuerwerk.
10. Mülltonnen, besonders die Papiertonne, rechtzeitig in Sicherheit bringen.
11. Vorab mit Kindern über die möglichen Gefahren mit Feuerwerk sprechen.

Wenn man an Silvester nicht zuhause ist, sollte man auf jeden Fall alle Fenster schließen. So kann kein Feuerwerkskörper versehentlich ins Hausinnere gelangen und einen Brand auslösen.


Damit am 31.12. um 0 Uhr der Start ins neue Jahr möglichst unbeschwert ist, hier Tipps zum sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern:
1. Während des Feuerwerkes alle Fenster und Türen geschlossen halten.
2. Wer zu viel Alkohol getrunken hat, sollte nur noch zuschauen.
3. Keine Straßen blockieren (Rettungskräfte könnten durchfahren).
4. Feuerwerk nicht in Hände von Kindern oder Betrunkenen Personen geben.
5. Vor Gebrauch die Gebrauchsanweisung lesen und beachten.
6. Nicht mit Feuerwerkskörpern experimentieren.
7. Feuerwerkskörper nur im Freien verwenden! (ausgenommen extra deklariertes Tischfeuerwerk)
8. Bei Tischfeuerwerk feuerfeste Unterlage verwenden!
9. Sicherheitsabstand zu Personen, Gebäuden und brennbaren Gegenständen.
10. Raketen und Böller nur von der Straße aus zünden.
11. Feuerwerkskörper nach dem anzünden sofort aus der Hand werfen.
12. Umgehend vom angezündeten Feuerwerkskörper entfernen.
13. Feuerwerkskörper nicht in Richtung von Menschen oder Tieren werfen.
14. Feuerwerkskörper nur einzeln zünden.
15. Auf feuerfesten Untergrund achten.
16. Windrichtung beachten bei Rakenstart und Funkenflug von Bodenfeuerwerk.
17. Raketen ausschließlich senkrecht mit freier Flugbahn abschießen.
18. Vermeintliche „Blindgänger“ nicht direkt anfassen sondern abwarten und mit Wasser übergießen.


Es gibt auch ein paar gesetzliche Regelungen, welche an Silvester zu beachten sind:
1. Das Steigenlassen von Fluglaternen ist in Nordrhein-Westfalen verboten!
Hierzu hat das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen am 13. Juli 2009 eine "Ordnungsbehördliche Verordnung zur Verhütung von Gefahren durch unbemannte Fluglaternen (Fluglaternenverordnung)" erlassen.
Da Fluglaternen eine offene Feuerquelle besitzen mit einer leicht entflammbaren Hülle, stellen sie eine erhebliche, unkontrollierbare Gefahr dar.


2. Zu beachten ist auch, dass laut Verordnung zum Sprengstoffgesetz (§23, Absatz 1) das Zünden von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kinder- oder Altersheimen, Kirchen, Krankenhäusern sowie Reet- und Fachwerkhäusern ganzjährig verboten ist! Diese Verordnung gilt Deutschlandweit.

Sollte es trotz allen Vorkehrungsmaßnahmen zu einem Unfall oder Brand kommen, alarmieren Sie umgehend Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.
Bei Verbrennung kühlen Sie die verbrannten Hautareale mit kaltem Wasser oder Eis.
Offene Wunden möglichst steril abdecken und Blutungen weitestgehend stillen.


Da gerade in der Silvesternacht immer mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen ist, kann es hier und da sein, dass die Rettungskräfte ein paar Minuten länger bis zum Einsatzort benötigen. Wir bitten dafür um ihr Verständnis.

Da es sich, wie bereits geschrieben, bei den Feuerwerkskörpern und Raketen um Sprengstoff handelt, handeln sie bitte umsichtig im Umgang.
Wenn man sich an den Sicherheitstipps orientiert, steht einem fröhlichen und ausgelassenen Jahreswechsel nichts im Wege.

Die Feuerwehren im Kreis Düren wünschen allen einen geruhsamen Jahreswechsel.

Richtiges Verhalten bei einem Verkehrsunfall

Richtiges Verhalten bei einem Verkehrsunfall
Welche Dinge sind bei einem Verkehrsunfall zu beachten?

Auf unseren Straßen gibt es immer mehr Fahrzeuge und auch die Zahl von Elektrofahrzeugen und Gasfahrzeugen steigt stetig.
Mit der steigenden Zahl der Verkehrsteilnehmer, steigt leider auch die Anzahl der Verkehrsunfälle.

Die Fahrzeughersteller legen immer mehr Wert darauf, dass durch immer bessere Fahrzeugtechnik die Folgen bei Verkehrsunfällen minimiert werden. Somit fallen die Unfallfolgen oftmals weniger schwer aus als noch vor einigen Jahren.

Sollte es einmal zu einem Unfall kommen, sollte man wissen, welche Dinge zu beachten sind. Denn gerade wenn es verletze Personen oder Tiere gibt, gilt es einiges umgehend in die Wege zu leiten.
Hierbei ist es egal, ob es ein Unfall zwischen zwei PKW ist, oder ein Unfall zwischen PKW und Fußgänger.

 

Hier die wichtigsten Punkte zum richtigen Verhalten bei einem Unfall:

Ruhe bewahren! Besonnen und überlegt handeln!
Immer möglichst am Rand der Fahrbahn bewegen!


1. Eigensicherung
Möglichst noch vor dem Aussteigen die Warnweste anziehen. Gerade bei Nacht und auf der Autobahn ist es sehr wichtig gut und vor allem frühzeitig gesehen zu werden.

2. Unfallstelle Absichern
Sofort die Warnblinkanlage einschalten sobald das Fahrzeug zum Stehen kommt.
Danach vorsichtig aus dem Fahrzeug aussteigen.
Immer auf den fließenden Verkehr achten.
Aus dem Kofferraum das Warndreieck holen und in entsprechendem Abstand aufstellen. Innerstädtisch 50 Meter, auf Landstraßen 100 Meter und auf Autobahnen 200 Meter vom Unfallort. Bei Kurven und Hügeln das Warndreieck noch davor aufstellen.
Beleuchtung an den Fahrzeugen anschalten.

3. Rückkehr zur Unfallstelle
Überprüfen, ob es verletzte Personen gibt. Gerade wenn mehrere Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt sind, sollte man schauen, wie es den anderen Unfallbeteiligten geht.
Teilen Sie eventuelle weitere Aufgaben unter den anderen Unfallbeteiligten auf.
So kann einer den Notruf absetzen, während andere bereits mit der Ersten Hilfe beginnen.


4. In Sicherheit bringen
Gibt es keine Verletzten, sollten sich alle Unfallbeteiligten in Sicherheit bringen und die Fahrbahn verlassen. Auf Autobahnen zum Beispiel in ausreichender Entfernung hinter die Schutzplanke stellen.
Auch wenn es regnet, keinesfalls einfach im Fahrzeug sitzen bleiben wenn man nicht verletzt ist! Es könnten auf Grund von Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer weitere Fahrzeuge in die Unfallstelle reinfahren.


5. Personen aus Unfallfahrzeug befreien?
Je nach Schwere des Unfalls sollte man verletzte, bewusstlose oder eingeklemmte Personen nach telefonischer Rücksprache mit dem Rettungsdienst im Fahrzeug belassen und dort betreuen, bis der Rettungsdienst am Unfallort eintrifft.
Sollte mal ein Fahrzeug zu brennen beginnen, entfernen Sie sich umgehend von dem Fahrzeug und bringen sich in Sicherheit!
Verletzte Personen, welche sich noch in dem Fahrzeug befinden, versuchen zu retten. In dem Fall sind eventuelle Folgeschäden der verletzten Person durch unsachgemäße Rettung egal!


6. Feuerwehr oder Rettungsdienst erforderlich?
Feuerwehr und Rettungsdienst sind europaweit unter der Notrufnummer 112 zu erreichen.
Wenn es verletzte Personen gibt, sollte man noch vor Beginn der Ersten-Hilfe den Notruf absetzen. Umso schneller ist die professionelle Hilfe am Unfallort.
Die Leitstelle stellt dann einige Fragen um zu klären, was alles zum Unfallort geschickt wird.
Wie man einen Notruf absetzt, können Sie
hier nachlesen.
Sollten durch den Unfall Betriebsmittel wie Benzin, Diesel oder Öl auslaufen, bitte ebenfalls die Notrufnummer 112 anrufen und so die Feuerwehr alarmieren.


7. Erste Hilfe leisten!
Gibt es Verletze? Dann ist man dazu verpflichtet Ersten Hilfe zu leisten!
Erste-Hilfe-Maßnahmen können in Notsituationen über Leben und Tod der verletzten Person entscheiden.
Jeder ist dazu verpflichtet Erste Hilfe zu leisten, soweit Hilfe erforderlich ist und nach den Umständen zumutbar ist. Bei unterlassener Hilfeleistung können Strafen drohen.
Jedes Fahrzeug hat einen Verbandskasten, welcher die wichtigsten Materialien für die Erste Hilfe beinhaltet.
Damit im Ernstfall die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen auch sitzen, sollte man regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen.


8. Verletzte Tiere?
Wurde bei dem Unfall ein Tier verletzt muss überprüfen werden, ob es noch lebt oder nicht. Sollte das Tier noch leben könnte es panisch reagieren. Gerade bei verletzten Wildtieren muss man daher besonders vorsichtig sein. Sollte ein verletztes Wildtier davonlaufen, keinesfalls suchen. Nur die Fluchtrichtung merken. Wenn Wildtiere am Unfall beteiligt sind, wird der zuständige Bezirksjäger informiert, welcher sich um das verletzte kümmert.

9. Polizei anrufen?
Gibt es keine Verletzten, die Unfallschuld ist eindeutig und es gibt keinen größeren Sachschaden, muss man nicht unbedingt die Polizei rufen. Dann reicht es, wenn man die Personalien austauscht, Fotos von Unfall und Schäden macht und die herumliegenden Gegenstände einsammelt.
Sobald es jedoch Verletzte gibt, es zu gefährlichen Situationen kommt, ein höherer Sachschaden entstanden ist oder wenn der Unfallgegner sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat sollte immer die Polizei gerufen werden. Auch wenn die Schuldfrage nicht eindeutig zu klären ist oder wenn ausländische Fahrzeuge beteiligt sind sollte man zur Vorsicht die Polizei rufen.
Die Polizei erreicht man unter der Notrufnummer 110. Die Leitstelle der Polizei alarmiert dann gegebenenfalls auch weitere Rettungskräfte wie Feuerwehr und Rettungsdienst.


10. Eigene Beweissicherung!
Wenn man zum Unfall keine Polizei zur Hilfe ruft, ist es umso wichtiger die eigene Beweissicherung zu machen!
Hierzu muss man sich die Anschriften der Unfallgegner notieren und die Kennzeichen der am Unfall beteiligten Fahrzeuge. Lassen Sie sich die Ausweise geben, um so die Adressdaten zu notieren. Ebenfalls sollte man sich die Unfalluhrzeit, das Datum und die genaue Adresse des Unfallortes notieren. Wenn vorhanden, sollte man sich vom Unfallverursacher auch direkt dessen KFZ-Versicherer nennen lassen.
Zusätzlich muss man die Unfallstelle fotografieren. Hier sollte man Übersichtsaufnahmen machen, sowie Fotos aus verschiedenen Richtungen, worauf auch eventuelle Bremsspuren und Abstände ersichtlich sind. Zusätzlich zu den Fotos vom Unfall, sollte man noch Fotos von den entstandenen Schäden an allen Fahrzeugen machen!
Achten Sie aber stets auf den fließenden Verkehr!
Sind alle Fotos gemacht, sollte man bei Bagatellschäden unverzüglich die Unfallstelle räumen, damit es nicht noch durch die Verkehrsbehinderung zu Folgeunfällen kommt.


11. Nach dem Unfall
Ist der erste Schreck „verdaut“ sollte man unverzüglich bei seiner Kraftfahrzeug-Versicherung anrufen und den Unfall melden. Dies sollten Unfallverursacher und Geschädigter machen. Die Versicherer geben dann weitere Infos oder Auflagen, was nach dem Unfall weiter zu beachten ist.


Sollte es im Nachhinein zu Schmerzen oder Symptomen kommen, scheuen Sie sich nicht, im Notfall den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 zu alarmieren!

 

Stromausfall

Stromausfall
Wenn Handy, Computer, Heizung und Co. streiken! Welche Konsequenzen und Einschränkungen ergeben sich bei einem Stromausfall für den privaten Haushalt?

Heutzutage funktioniert kaum noch etwas ohne Strom. Ist er da, funktioniert alles wie gewohnt. Aber was, wenn er mal ausfällt?
Wie abhängig wir heute von einem intakten Stromnetz sind, bekommen wir erst zu spüren, wenn der Strom ausfällt.
Längere Stromausfälle gibt es heutzutage nur noch in wenigen seltenen Fällen.
Meist kommt es zum Beispiel durch Tiefbauarbeiten zu Beschädigungen am Stromnetz, welche in kürzester Zeit behoben werden können. Selbst die kurzen Stromausfälle können jedoch schon für Ärger bei den Betroffenen sorgen.
Fällt der Strom nur für einen kurzen Zeitraum aus, ist dies jedoch meist unkritisch zu sehen und es sind keine schlimmeren Folgen zu erwarten. Oft bemerkt man dies nur, weil einige Uhren oder Zeitschaltuhren verstellt sind.
Wenn der Strom jedoch für mehrere Stunden oder sogar mehrere Tage ausfällt, stellt uns dies vor teilweise große Probleme.
So kann zum Beispiel ein plötzlicher starker Wintereinbruch oder ein Hochwasser zu schweren Schäden im Stromnetz führen, welche von den Stromversorgern nicht schnell behoben werden können. Je nach Schwere der Beschädigung kann es im Ernstfall bis zu mehreren Wochen dauern, bis die Stromversorgung im gewohnten Rahmen wieder zur Verfügung steht!

Das fehlende Licht in der Nacht ist da nur eine Folge. Betroffen sind bei einem Stromausfall im eigenen Haushalt alle netzbetriebenen Geräte. Dazu zählen auch Handy, Telefon, Computer, Fernseher, Kühlschrank, Heizung und auch die Beleuchtung.
Ebenfalls kann es auf Dauer zu erheblichen Engpässen bei der Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln kommen.
Denn je nach Ausmaß des Stromausfalles, kann auch die Lieferung des Leitungswassers ausfallen.

Jahreszeitenbedingt entstehen hier und da schnell weitere Engpässe wenn der Strom weg bleibt.
Fällt der Strom im Winter aus, funktioniert die Heizung nicht mehr und es wird schnell kalt in den eigenen 4 Wänden.
Im Sommer funktionieren dann weder Kühlschrank, Gefrierschrank noch Klimaanlage.

Bei größeren Ereignissen, wie auch ein Stromausfall, kann es dazu kommen, dass Rettungskräfte wie Feuerwehr und Rettungsdienst längere Anfahrtszeiten haben! Dies liegt zum einen an einem erhöhten Einsatzaufkommen, aber auch an zum Beispiel fehlenden Ampelsignalen auf der Straße und das dadurch resultierende Verkehrschaos.
So kann es teilweise lange dauern, bis die Rettungskräfte zu Hilfe kommen!
Umso wichtiger ist es, dass man sich im Ernstfall für das Erste selbst helfen kann, bis einem entsprechende Hilfe erreicht!


Wie kann man sich als Privatperson auf einen Stromausfall vorbereiten?
- einen 14-Tage-Vorrat zuhause vorhalten
- wichtige Medikamente in ausreichender Menge
- batteriebetriebenes Radio
- kleiner Erste-Hilfe-Kasten mit Verbandsmaterial
- ausreichend warme Anziehsachen
- Kerzen, Batterien und Taschenlampen
- Feuerzeuge und Streichhölzer
- eventuell Campingkocher mit Gasflasche
- Grill mit Holzkohle zum Kochen im Freien
- eventuell Bargeldreserve für den Ernstfall
- Stromerzeuger mit ausreichendem Kraftstoffvorrat
- Handy und Laptop immer ausreichend laden

Wer zuhause einen Kamin oder Holzkohleofen hat, sollte dafür sorgen, dass immer genug Holz oder Holzkohle vorhanden ist.

Immer zu bedenken ist, dass bei einem Stromausfall nicht nur der eigene Haushalt betroffen ist, sondern auch alles andere wie Supermärkte, Tankstellen und Banken.
So kann man an Geldautomaten kein Bargeld mehr abheben und die Kraftstoffpumpen an Tankstellen sind außer Betrieb sodass man nicht mehr tanken kann.


Was kann man bei einem Stromausfall machen?
- Lebensmittel entsprechend lagern
- Kerzen und Taschenlampen bereitlegen
- Handy ausschalten um Akkuleistung zu sparen
- weitere Lebensmittel und Trinkwasser kaufen
- mit Essen und Trinken sparsam haushalten
- batteriebetriebenes Radio einschalten
- Fenster und Türen geschlossen halten um Wärme zu speichern
- nicht in geschlossenen Räumen Grillen!!!

Bei einem Stromausfall fallen nicht nur die Geräte aus, die uns das Leben erleichtern, wer zum Beispiel ein Aquarium im Haus hat, muss dann auch schauen, dass die Tiere entsprechend versorgt werden! Denn fällt zum Beispiel die Aquarienpumpe und die Aquarienheizung aus, kann es für die Fische schnell zu einer lebensbedrohlichen Lage kommen. Denken Sie also bitte bei einem Stromausfall auch immer an Ihre Tiere.


Sollte es bei einem Stromausfall zu einem Notfall kommen, rufen Sie umgehend bei der Leitstelle unter der Notrufnummer 112 an.

Weiterreichende Informationen erhalten Sie auch in den Broschüren des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Informationsbroschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge“

Informationsbroschüre „Meine persönliche Checkliste“ 

Winterzeit: Schnee, Glatteis & Frost

Winterzeit: Schnee, Glatteis & Frost
Wenn die Temperaturen draußen eisig werden… Worauf muss man besonders achten, wenn es draußen wunderschön weiß wird??

Wenn es draußen Tag und Nacht eisig kalt ist, hat der Winter die Landschaft fest im Griff.
Kaum eine Jahreszeit birgt so viele Gefahren in sich, wie der Winter.
Von gefrorenen Seen, über Schnee bis hin zu spiegelglatten Straßen.

Durch zum Beispiel Blitzeis auf den Straßen kann so manch eine Autofahrt zu einer unerwarteten Schlitterpartie werden, die dann im Straßengraben endet. Umso wichtiger ist es, sich und vor allem sein Kraftfahrzeug entsprechend auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.
Wenn es zu lang anhaltendem Schneefall oder sogar zu einem Schneesturm kommt, kann auch mal das Stromnetz Schaden nehmen und dadurch der Strom für längere Zeit ausfallen.

Hier ein paar Tipps, was man bei einem Stromausfall alles beachten sollte.

Allgemeine Tipps für den Winter
1. Heizungsanlage:
Um für die kalte Jahreszeit gerüstet zu sein, sollte die Heizungsanlage rechtzeitig auf Funktion überprüft und gewartet werden. Ein Heizungsfachmann sowie der Schornsteinfeger überprüfen hier die einwandfreie Funktion von Heizungsanlage und Schornstein. Denn eine defekte Heizung oder ein verstopfter Kamin können schnell schwere Folgen haben. Durch einen verstopften Kamin können beispielsweise die gefährlichen CO-Gase in die Wohnräume gelangen. Da dieses Gas geschmacklos, geruchlos und farblos ist, kann es durch seine erstickende Wirkung schnell zum Tod führen.
Weiteres zu Co-Gasen hier.

2. Eisflächen: So verführerisch die zugefrorenen Seen auch sein mögen, so gefährlich sind diese auch. Selbst wenn man an der einen Stelle des Sees von der Eisfläche getragen wird, kann die Dicke der Eisschicht einen Meter weiter schon wieder ganz anders aussehen!
Bricht man durch die Eisschicht ins kalte Wasser, kann es sehr schnell lebensgefährlich werden, da man sich dann oftmals nicht mehr aus eigener Kraft befreien kann und so schnell eine Unterkühlung erleidet.
Eisflächen dürfen nur dann betreten werden, wenn diese ausdrücklich dafür freigegeben sind!


3. Glatte, verschneite Straßen: Ob zu Fuß oder mit dem Kraftfahrzeug, glatte und verschneite Straßen stellen ein hohes Risiko im Winter dar.
Gerade zu Fuß sollte man vereiste, eingeschneite und ungestreute Gehwege und Straßen meiden. Auch beim Schuhwerk sollte man zur kalten Jahreszeit der Witterung entsprechende Schuhe tragen. Bei den Kraftfahrzeugen sind es die Winterreifen, als Fußgänger sollte man bei Schnee und Eis auf Schuhwerk mit groben Profil zurückgreifen. Diese bieten auf glatten Flächen den bestmöglichen Halt. Zudem sollte man gut sichtbare Kleidung tragen, die auch bei Dunkelheit gut zu erkennen ist.
Wie die Fußgänger sollten auch Radfahrer und Kraftfahrzeugfahrer bei vereisten und ungeräumten Straßen aufpassen und situationsgerecht angepasst fahren. Selbst wenn man sein eigenes Fahrzeug im Griff hat, muss man jederzeit mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen.


4. Auto & Motorrad im Winter: Spätestens wenn die Temperaturen auf die 0 Grad zugehen, sollte man bei seinem Kraftfahrzeug einige Dinge Kontrollieren und beachten.
Um als Fahrzeughalter bestmöglich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet zu sein, sollte man rechtzeitig auf geeignete Winterbereifung umsteigen. Zudem sollte man Forstschutz in das Scheibenwasser füllen, um stets freie Sicht beim Fahren zu haben.
Eingeschneite Kraftfahrzeuge müssen
komplett vom Schnee befreit werden und die Scheiben müssen bei Fahrtantritt alle eisfrei sein. Bei der Fahrt herabfallender Schnee von Autodächern kann zur Gefahr für den rückwärtigen Verkehr werden.
Kontrollieren Sie regelmäßig die Beleuchtung auf Funktionalität.
Gerade zur kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, eine Wolldecke dabei zu haben. So ist man für eine Panne oder Vollsperrung gut gerüstet. Denn gerade im Winter kann es schnell kalt werden.
Stets den Witterungsverhältnissen angepasst fahren, bremsbereit sein, ausreichend Sicherheitsabstand zum Vordermann halten und vorausschauend fahren.


5. Frostschäden an Rohrleitungen: Wenn die Temperaturen so tief sinken, dass Teiche und Seen gefrieren, dann besteht auch die Gefahr, dass die verlegten Wasserleitungen im Garten oder in der Garage gefrieren und in Folge dessen Platzen.
Von daher sollten alle Wasserführenden Leitungen vor der Winterperiode entwässert werden. Dies gilt für Wasserleitungen im Garten, in unbeheizten Räumen mit Frostgefahr sowie auch für ganze Heizungsanlagen in unbewohnten und leerstehenden Gebäuden!
Schauen Sie bereits im Vorfeld, wo es Absperrmöglichkeiten der Wasserleitungen gibt, um im Ernstfall schnell den Wasserdurchfluss zu stoppen.


6. Schneefall: Für Kinder ist Schnee ein wahres Spielparadies und sie können den Schnee kaum erwarten.
Wenn es schneit und Schnee liegen bleibt, gibt es einiges zu beachten.

Gehwege räumen: So ist zum Beispiel jeder Eigentümer / Mieter dazu verpflichtet, den Gehweg vor seinem Haus / Wohnung vom Schnee zu räumen und diesen bestmöglich frei zu halten, bzw. zu Streuen. Denn sollte auf einem ungeräumten Gehweg eine fremde Person zu Schaden kommen, ist der Eigentümer / Mieter dafür haftbar zu machen. In Mehr-Parteien-Häusern sollte hierfür vorab ein Plan erstellt werden, wer in welchem Zeitraum für das Schneeräumen zuständig ist.
Hausdächer: Gerade bei länger anhaltendem oder starken Schneefall kann es von Dächern zu Dach-Lawinen kommen.
Bei Flachdächern ist zusätzlich darauf zu achten, dass die Tragfähigkeit des Flachdaches den Schneemassen gewachsen ist und nicht unter der Schneelast einstürzt.
Es sollten auch Eiszapfen von Dächern entfernt werden, wenn diese bei herabfallen zu einer Gefahr werden könnten. Dachdeckerbetriebe können diese entfernen. Bis die Eiszapfen entfernt sind, sollte man den Gefahrenbereich absperren.


7. Hydranten und Gullys im Winter: Ein Brandereignis macht auch vor dem Winter keinen Halt und es kommt gerade zur Weihnachtszeit vermehrt zu Brandeinsätzen. Umso wichtiger ist es, dass die in den Straßen liegenden Hydranten auch bei Schnee und Eis frei zugänglich sind und gut aufzufinden.
Damit es im Ernstfall schnell geht, sollte man die vorhandenen Hydranten vor dem eignen Haus beim Schneeräumen ebenfalls von Schnee und Eis befreien so gut es geht. So können Verzögerungen bei der Brandbekämpfung minimiert werden.
Also sollte man beim Schneeräumen darauf achten, den geräumten Schnee nicht auf den Hydranten zu lagern.
Zusätzlich sollte man die Gullys überprüfen, ob diese frei sind. Sollten diese beispielsweise durch Laub verstopft sein, kann das Schmelzwasser nicht richtig ablaufen und das Wasser sucht sich einen anderen Weg.


Sollte es trotz allen Vorkehrungen dennoch zu einem Unfall kommen, man benötigt anderweitig Hilfe oder befürchtet eine Gefahr, rufen Sie Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112!
Bitte bedenken Sie, dass bei Schnee und Glätte auch die Feuerwehr den Wetterverhältnissen angepasst fahren muss.
So kann es dann auch bei extremen Wetterlagen teilweise zu längeren Einsatzzeiten kommen, besonders wenn ein erhöhtes Einsatzaufkommen vorliegt.

Jahresempfang des Kreisfeuerwehrverbandes 2019

Jahresempfang des Kreisfeuerwehrverbandes 2019

Viele neue Projekte auf der Agenda.

Traditionell findet kurz vor der Weihnachtspause der Jahresempfang des Kreisfeuerwehrverbandes statt. Der Vorstand lädt hierzu Vertreter der Feuerwehren, darunter Wehrleiter oder Kreisausbilder, zu einem kameradschaftlichen Rück- und Ausblick ein. Mitte Dezember konnte Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes ist, zahlreiche zusätzliche Gäste begrüßen – darunter Vertreter von Hilfsorganisationen, dem Notfall-Bildungszentrum NOBiZ , dem RDKD sowie dem EKNT-Team und Vertreter der Kreisverwaltung.

Beim Jahresabschluss ließ es sich auch Landrat Wolfgang Spelthahn nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. In seinen Grußworten würdigte der Landrat die professionelle Arbeit der Feuerwehren im Kreis Düren und dankte allen für die geleistete Einsatzzeit. Und dies nicht nur als zentrale Säule in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, sondern auch für die gesellschaftliche Vorbildfunktion der Freiwilligen Feuerwehrleute. „Ihr Ehrenamt ist ein wichtiger „Kitt“ für unsere Gesellschaft, vor allem in Zeiten, in denen sich viele Werte wandeln. Sie sind Vorbild und tragen zum Zusammenhalt in der Gesellschaft bei“, so der Appell des Landrates an alle Feuerwehrleute. Im Gepäck hatte der Landrat auch einige gute Nachrichten für die Feuerwehren im Kreis Düren, darunter die Zusage weiterer Unterstützung für Projekte und den kontinuierlichen Ausbau des Feuerschutztechnischen Zentrums, beispielsweise was die Ausbildung im Bereich Atemschutz anbelangt.

KBM Karlheinz Eismar und Peter Berndgen, Pressebeauftragter des Kreisfeuerwehrverbandes, gaben anschließend einen kurzen Ausblick auf die KFV-Projekte für das Jahr 2020. Neben dem Sankt-Florians-Marsch, einer sportlichen Wanderung für Feuerwehrleute und alle Interessierten, der Anfang des Jahres stattfinden soll, stehen einige neue Projekte auf dem Programm – darunter auch ein „SpeedDating 112“. Mit diesem neuen Format will der KFV Düren politische Entscheidungsträger aus den Kommunen über die Arbeit der Feuerwehren im Kreis Düren, über alle Sorgen, Nöte und vor allem auch Herausforderungen, informieren. Zudem soll das Netzwerk Feuerwehrfrauen auf Kreisebene ausgebaut werden.

Fachlich will der Kreisfeuerwehrverband in 2020 bei dem in diesem Jahr erstmalig eingeführten Fokusthema bleiben. Obwohl es viele spannende neue Themen gibt, beispielsweise im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung, haben sich die Wehrleiter dafür ausgesprochen, das diesjährige Fokusthema Einsatzstellenhygiene auch in das nächste Jahr weiter mitzunehmen. Unter dem Stichwort ‚Einsatzstellenhygiene 2.0‘ sind deshalb einige weitere Aktionen geplant. Zudem will der Kreisfeuerwehrverband das Thema ‚E-Mobilität – Herausforderungen für die Feuerwehren‘ in Form von Ausbildungsangeboten und einem Fachsymposium aufgreifen.

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung

 

Kreisfeuerwehr zieht Bilanz

Kreisfeuerwehr zieht Bilanz

Einsätze 2019 weiterhin auf hohem Niveau

Die Feuerwehren aus dem Kreis Düren mussten mehr als 4.000-mal ausrücken. Die Wetterextreme bestimmen auch zunehmend das Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr –

Das Jahr 2019 war für die Feuerwehrleute im Kreis Düren erneut ein sehr arbeitsreiches Jahr. Im Durchschnitt mussten die Feuerwehren 11-mal pro Tag ausrücken – in Summe 4.023 Feuerwehr-Einsätze. Damit liegt die Gesamtzahl in etwa auf dem Niveau des bisherigen Rekordjahres 2018.

Insgesamt 825-mal mussten die Feuerwehren dabei zu Bränden unterschiedlicher Größe ausrücken. „Bei den Brandereignissen im Kreis Düren ist in 2019 eine leicht rückläufige Tendenz zu verzeichnen, allerdings waren bei insgesamt 16 Bränden Menschenleben akut in Gefahr“, berichtet Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar.

Im Jahr 2019 gab es zudem sehr unterschiedliche Einsatzentwicklungen bei den Feuerwehren. Vor allem die Kommunen mit hohem Waldanteil, wie etwa Hürtgenwald oder Nideggen, mussten aufgrund des Dürre-Sommers sehr oft wieder zu Vegetations- und Waldbränden ausrücken. Insgesamt gab es kreisweit im Jahr 2019 knapp 75 größere Waldbrandeinsätze. Doch nicht nur die Trockenheit forderte die Feuerwehren. Auch Unwetter im Kreis Düren sorgten dafür, dass die Feuerwehren mehr als 125-mal zu unmittelbaren Unwetterschäden ausrücken mussten. Hinzu kommen zahlreiche Hilfeleistungen bei oder nach Stürmen. „Die Erfahrung aus den vergangenen beiden Jahren zeigt uns sehr deutlich: Die Wetterextreme bestimmen auch zunehmend das Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr – egal ob Trockenheit oder Unwetter und Sturm – die Feuerwehren sind bei den immer häufiger vorkommenden Wetterextremen immer mehr gefordert“, so der Kreisbrandmeister.

Ein großer Einsatzbereich sind zudem technische Hilfeleistungen, beispielsweise nach Verkehrsunfällen. Sie machen mittlerweile mehr als ein Viertel des Einsatzaufkommens, in 2019 knapp 1.000 Einsätze, aus – Tendenz weiter steigend.

„Im zurückliegenden Jahr sind wir auch erstmalig im Kreis Düren mit Einsätzen konfrontiert worden, bei denen Elektrofahrzeuge beteiligt waren, beispielsweise bei einem Verkehrsunfall oder auch einem Fahrzeugbrand in Kreuzau“, so Eismar. Die neuen Antriebssysteme stellen die Feuerwehren zunehmend vor neue Herausforderungen, beispielsweise was die Löschtaktik von brennenden Pkw-Akkus in E-Autos anbelangt. Diesen neuen Herausforderungen will sich der Kreisfeuerwehrverband nicht nur mit neuer Technik, sondern auch mit einem entsprechenden Ausbildungsangebot stellen.

Als weitere Herausforderung für das Jahr 2020 sieht Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar die Akzeptanzschaffung für das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Der wichtigste Schlüssel zur flächendeckenden Sicherstellung des bestehenden Brandschutzkonzeptes mit einer Freiwilligen Feuerwehr ist der Erhalt, die Förderung und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements. Gerade die jüngsten Entwicklungen, darunter bundesweit zahlreiche Übergriffe auf Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei in der Silvesternacht, zeigen, dass vielerorts kaum noch Respekt für unsere Aufgabe und der Hilfeleistung besteht. Deshalb wird der Feuerwehrverband ab 2020 auch hier verstärkt Informationsarbeit, beispielsweise auch bei politischen Entscheidungsträgern, leisten.“

Phönix Hotel 2020



Die neuen Phönix Termine für die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverband Düren sind online

und können ab sofort mit dem Buchungstool beim Kameraden Georg Flatten gebucht werden.
Um zum Buchungstool zu gelangen, folgt bitte einfach den entsprechenden Links auf der Webseite.


Direkt zu den Terminen kommt Ihr mit enem Klick auf dem Phönix Logo

Wie schon im letzten Jahr stehen 5 verschiedene Termine zur Auswahl. Alle Termine werden vom KFV Düren e.V finanziell unterstützt.
Der Kreisfeuerwehrverband Düren fördert damit nun seit Jahren Aufenthalte im Hotel, nicht zuletzt, um damit einen Beitrag zur Pflege und Förderung der Kameradschaft zu leisten. 

Fettbrände

Fettbrände
Ob Fondue zu Silvester oder die Fritteuse in der Küche. Fettbrände sind nicht zu unterschätzen. Sie dürfen keinesfalls mit Wasser gelöscht werden!

Nicht allzu selten kommt es in privaten Haushalten zu Fettbränden. Sei es beim frittieren mit der Fritteuse oder beim Kochen in der Küche.
Versucht man einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, kommt es unweigerlich innerhalt weniger Sekunden zu einer Fettexplosion.
Das Löschwasser, welches dabei in das brennende Fett gelangt, vergrößert sein Volumen durch die Hitze um ein Tausendfaches. Das verdampfende Wasser reißt dann bei der Ausbreitung feinste Fetttröpfchen mit.
Das Wasserdampf-Fett-Gemisch entzündet sich dann schlagartig und es entsteht eine Fettexplosion.

1 Liter Wasser wird durch starkes Erhitzen zu 1673 Liter Wasserdampf.

Kommt es zu einer Fettexplosion sind starke Verbrennungen, Knalltrauma und weitere schwere Verletzungen möglich.

Bereits wenn man Wasser in heißes Fett schüttet, spritzt das Fett in kleinsten Tröpfchen und führt so zu Verbrühungen oder Verbrennungen.

Was tun bei einem Fettbrand?
- Ruhe bewahren!
- in Sicherheit bringen
- wie bei einem normalen Brand umgehend Haus und Wohnung verlassen
- ist man in Sicherheit, den Notruf unter der 112 absetzen

Sollte es möglich sein, ohne sich selbst zu gefährden einen Löschversuch zu unternehmen, kann man versuchen den Fettbrand selbst unter Kontrolle zu bringen. Im Zweifelsfall immer die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren!

Wie löscht man einen Fettbrand am besten?
Handelt es sich um einen kleinen Fettbrand, beispielsweise in einem Topf, reicht es oftmals den Deckel draufzumachen um die Flammen zu ersticken.
Möchte man zum Löschen des Fettbrandes einen Feuerlöscher verwenden, unbedingt darauf achten, dass dieser auch für Fettbrände geeignet ist. Dies erkannt man an der Aufschrift Brandklasse F.
Alternativ kann man zum Löschen auch eine Löschdecke verwenden, welche das Feuer bei richtiger Anwendung erstickt.

Andere Feuerlöscher wie Schaumlöscher und Wasserlöscher sind eher ungeeignet. Da diese einen gewissen Wasseranteil im Löschmittel haben, kann es hier dennoch zu einer Fettexplosion kommen.

Wie immer gilt: Kommt es zu einem Brand, im Zweifelsfall sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren und sich in Sicherheit bringen.

 

Blaulicht und Martinshorn

Blaulicht und Martinshorn
Freie Fahrt auf Einsatzfahrten für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei!


Wenn Feuerwehr, Rettungsdienst & Polizei mit Blaulicht und Martinshorn fahren, dann bestimmt nicht, um die Anwohner zu „nerven“.
Wenn Einsatzfahrzeuge mit Sondersignalen unterwegs sind, ist stets höchste Eile geboten, um das Leben von Menschen, Tieren oder großer Sachwerte zu retten und Gefahren abzuwenden.

Durch die Inanspruchnahme der Sondersignale, in Form von Blaulicht und Martinshorn, dürfen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die Straßenverkehrsordnung überschreiten, um schnellstmöglich an den Einsatzort zu gelangen.
Dies dürfen sie jedoch nur unter Benutzung der Sondersignale!
Fahren sie beispielsweise nur mit Blaulicht und es passiert ein Unfall, kann das betreffende Einsatzfahrzeug dafür mit haftbar gemacht werden.
Mit Sondersignalen dürfen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei innerorts rote Ampeln überfahren, schneller fahren als 50 km/h und müssen nicht an Stoppschildern halten. Dies alles setzt aber voraus, dass dabei keine anderen Verkehrsteilnehmer zu Schaden kommen!
Kommt es bei einer Einsatzfahrt zu einem Unfall, muss das Einsatzfahrzeug den Einsatz abbrechen und wertvolle Minuten verstreichen am eigentlichen Einsatzort.
Dass es sich bei der Fahrt um eine Einsatzfahrt handelt, zeigt das Einsatzfahrzeug durch die Sondersignale an. Dann haben alle übrigen Verkehrsteilnehmer umgehend für freie Fahrt zu sorgen.

Was ist also zu beachten, wenn ein Einsatzfahrzeug mit Sondersignalen kommt?
- Ruhe bewahren!
- Klären, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt.
- Wohin will das Einsatzfahrzeug fahren?
- Wie viele Einsatzfahrzeuge sind es?
- Eigene Geschwindigkeit verringern.
- Sorgen sie umgehend für freie Fahrt!
- Mit dem Blinker anzeigen, in welche Richtung Sie ausweichen.
- Auf andere Verkehrsteilnehmer achten!
- Abstand zum Vordermann halten.
- Kreuzungen und Kurven nicht blockieren.
- Schauen ob weitere Einsatzfahrzeuge kommen.
- Wenn alle Einsatzfahrzeuge vorbei sind, vorsichtig einordnen und weiterfahren.

Nur wenn die Einsatzfahrzeuge freie Fahrt haben, können Sie schnellst möglich am Einsatzort Hilfe leisten.
Durch die Behinderung wegen falschem oder zu späten Reagieren oder nicht anhalten, geht den Einsatzkräften wertvolle Zeit verloren.

Bildet man auf der Autobahn bei stockendem Verkehr oder gar Stau keine Rettungsgasse, wird dies sogar mit Bußgeldern bis hin zum Fahrverbot geahndet!
Wie eine Rettungsgasse gebildet wird, können Sie hier nachlesen.

Also immer daran denken, die Sondersignale sind nicht zum verärgern der Bevölkerung gedacht. Nur so gelangen die Einsatzkräfte schnellstmöglich zum Einsatzort, um anderen Mitbürgern Hilfe zu leisten.
Gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr handelt es sich ausschließlich um Kameradinnen und Kameraden, die dies in ihrer Freizeit tun, um anderen Menschen und Tieren zu helfen. Auch sie werden mitten in der Nacht von dem Alarm aus dem Schlaf gerissen und fahren zum Einsatz. Sie müssen dann trotzdem am nächsten Morgen um 6.00 Uhr aufstehen, um gegen 8.00 Uhr auf Arbeit zu sein.

Die Feuerwehr im Winter – Einsätze im Winter

Die Feuerwehr im Winter – Einsätze im Winter

Wenn es witterungsbedingt vermehrt zu Unfällen kommt und die Einsatzzahlen sich häufen, muss sich auch die Feuerwehr auf den Winter einstellen.
Von Oktober bis Ostern gilt es daher einiges extra einzuplanen und zu beachten.

Die allseits bekannten Worte "Eile mit Weile" sollten gerade in dieser Jahreszeit alle Feuerwehrangehörigen besonders beherzigen!
Damit man als Feuerwehr gut durch den Winter kommt, hier ein paar Ratschläge, wie man sich sicherheitstechnisch auf den Winter vorbereitet.

Allzeit Einsatzbereit
Um bestmöglich auf einen eventuellen Einsatz vorbereitet zu sein, sollte man im PKW Schneebesen und Eiskratzer bereit legen. Zusätzlich sollte man frostsicheres Wischwasser in die Scheibenwaschanlage füllen.
Bereifung Privat-PKW
Die richtige Bereifung ist auch beim eigenen PKW nicht zu vernachlässigen. Seit 2010 gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht! Daher rechtzeitig auf eine entsprechende Bereifung umsteigen.
Autoscheiben
Vor Fahrtantritt gilt auch bei Fahrten zum Gerätehaus, dass die Autoscheiben ausreichend freizukratzen sind!
Sollte der PKW zusätzlich mit Schnee bedeckt sein, ist dieser ebenfalls vor Fahrtantritt zu räumen.
Gerade bei Tagen mit Frost und Schnee ist es nicht verkehrt, sein Fahrzeug vorab vom Schnee zu befreien sobald der Schneefall aufgehört hat. Das spart im Ernstfall wichtige Minuten.

Weg ins Gerätehaus
Sobald der Funkmeldeempfänger oder die Sirene ertönen, ist oft höchste Eile geboten.
In der Mustersatzung der Feuerwehren wird zwar bei Alarmierung sofortiges Erscheinen der Feuerwehrangehörigen verlangt, dies bedeutet jedoch nicht, dass man sich auf der Fahrt zum Gerätehaus durch Hochgeschwindigkeitsfahrten selbst in Gefahr bringen muss. Es ist keinem geholfen, wenn man auf dem Weg zum Gerätehaus durch nicht angepasste Fahrweise selbst verunfallt und dadurch selbst auf die Hilfe der Kameraden angewiesen ist.

Gerade in den kalten Wintermonaten wird man nicht allzu oft durch plötzliche Schneeschauer, eine gefrorene Straße oder gar Eisregen überrascht. Dadurch wird oftmals ein schnelles Erreichen des Gerätehauses mit dem PKW oder zu Fuß erschwert oder gar unmöglich.

Man muss entsprechend der Gegebenheiten Umsichtig sein um nicht ins Rutschen zu geraten.
Denn selbst wenn vor dem Gerätehaus geräumt ist, gilt dies für die anderen Wege und Straßen zum Gerätehaus oftmals nicht.
Dies gilt auch besonders beim Ein- und Aussteigen aus dem eigenen PKW. Hier besteht erhöhte Rutschgefahr.

Gerätehaus
Heizung
Wenn die Temperatur in den Frostbereich wechseln, muss dafür gesorgt werden, dass es im Gerätehaus nicht friert.
Mannschaftsbereiche wie Umkleiden, Sanitärbereiche und Aufenthaltsräume müssen selbst bei seltener Benutzung beheizt sein.
Durch Frost geplatzte Leitungen und einen dadurch entstehenden Einsatz in den eigenen 4 Wänden braucht keine Feuerwehr. Daher rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass im Gerätehaus im Winter eine Heizung läuft. Sollte es in einem Gerätehaus keine funktionierende Heizungsanlage geben, kann man auch auf Heizlüfter zurückgreifen.
Vorplatz
Bei Schnee und Eis sollte der Vorplatz möglichst schnell von Eis und Schnee befreit werden. Ebenfalls sind laut UVV die Parkplätze und Wege zum Gerätehaus von Schnee und Eis zu räumen.
Hier könnte man überlegen, einen Schneeräumdienst-Plan zu erstellen. So wäre sichergestellt, dass immer einer bei Bedarf den Schnee rechtzeitig räumt. Für das Schneeräumen sollten Streusalz, Besen und Schneeschaufel in den Wintermonaten griffbereit stehen.
Es empfiehlt sich, nach dem Schneeräumen auch direkt Salz zu streuen, damit sich bei den Minustemperaturen nicht direkt eine Eisschicht bildet und so Vorplatz, Zuwege und Parkplätze Eisfrei bleiben.
Kommt es zu einem Einsatz, ist somit die Gefahr des Ausrutschens auf dem Weg ins Gerätehaus um ein erhebliches Maß reduziert.
Zugänge
Alle Türen und Tore sollte bereits vor der kalten Jahreszeit auf ihre Gangbarkeit geprüft und bei Bedarf repariert werden.
Es empfiehlt sich, Scharniere und bewegliche Torelemente mit Schmierstoffen zu fetten und Schlösser sollten neu geölt werden.
Dächer & Dachrinnen
Dachrinnen sollten spätestens nach dem Herbst von Laub und Dreck befreit werden um ein schnelles Abfließen von Wasser zu gewährleisten. Überlaufendes Tauwasser kann bei Minusgraden zu gefährlichen Eiszapfen gefrieren.
Gerade Gerätehäuser mit Flachdächern müssen darauf achten, dass die Schneelast auf dem Dach nicht zu groß wird. Sollte es einmal kritisch werden, muss mit entsprechender Schutzausrüstung und Absturzsicherung das Dach räumen.
Auch Eiszapfen, welche bei herabfallen Passanten treffen könnten, müssen rechtzeitig entfernt werden.
Regenwasserabläufe
Damit Regenwasser und Tauwasser ungehindert abfließen kann, müssen alle Wasserabläufe vor Wintereinbruch gereinigt werden. So kann sich keine Glätte bilden durch gefrierendes Tauwasser.
Hydranten
Um den Bürgern ein gutes Beispiel zu sein, sollten die Hydranten, welche sich direkt am Gerätehaus befinden, stets von Eis und Schnee befreit sein.

Einsatzfahrzeuge
Bereifung

Mittlerweile ist es auch für Einsatzfahrzeuge Pflicht, im Winter entsprechende Winterbereifung zu verwenden. Hierzu gibt es diverse Regelungen und Ausnahmen, welche im Einzelfall vom jeweiligen Fahrzeugführer geprüft werden müssen.
Bei Nichteinhaltung der Winterreifenpflicht droht nicht nur dem Fahrzeugführer ein Bußgeld, sondern auch der Fahrzeughalter erhält ein Bußgeld!
Schneeketten
In Gebieten mit Starkschnee ist es teilweise sogar erforderlich auf die Einsatzfahrzeuge Schneeketten zu ziehen.
Damit dies im Ernstfall schnell geht, sollten die Maschinisten dies regelmäßig üben. Die wichtigsten Handgriffe sollten bekannt sein damit alles routiniert abläuft.
Beleuchtung
Die Beleuchtung der Einsatzfahrzeuge muss gerade in der Winterzeit regelmäßig überprüft werden. Wird ein Defekt festgestellt, sollte dieser schnellstmöglich behoben werden.
Türen und Geräteraumrollladen
Rechtzeitig vor der Frostperiode sollten alle Dichtungen von Türen und Rollladen extra gefettet werden.
Scheibenwischwasser & Kühlerwasser
Damit man gerade bei Einsatzfahrten durch die Scheiben freie Sicht hat, sollte man frühzeitig auf Scheibenwischwasser mit Frostschutz umsteigen. So ist gewährleistet, dass die Wischwasserdüsen nicht gefrieren und einwandfrei funktionieren.
Auch das Kühlerwasser muss entsprechend mit Frostschutz versehen werden.
Scheibenwischer
Da die Scheibenwischer gerade im Winter bei Schnee und Regen vermehrt zum Einsatz kommen, sollten diese frühzeitig überprüft und bei Bedarf gewechselt werden.
Unterboden
Der Unterbodenschutz der Einsatzfahrzeuge muss regelmäßig überprüft und bei Bedarf umgehend repariert werden. Nur so können Folgeschäden und ein unvorhergesehener Ausfall des Einsatzfahrzeuges vorgebeugt werden.
Bremsen
Bei Einsatzfahrzeugen mit Druckluftbremsen oder drucklufthydraulischen Bremsanlagen muss vor dem ersten Frost das Kondenswasser aus dem Luftkessel abgelassen werden.
Kraftstoff
Im Winter müssen die Einsatzfahrzeuge mit entsprechendem Winterdiesel betankt werden.
Zusätzlich
Öl und Schmierstoffe müssen ebenfalls auf den Winterbetrieb eingestellt werden.
Luftfilter wenn möglich von Sommer auf Winter umstellen.
Je nach Einsatzfahrzeug müssen ABS und Retarder bei Einsatzfahrten auf glatten Straßen abgeschaltet werden.
Pumpen
Auch die Pumpen müssen im Winter kontrolliert werden.
In Gebieten mit extremem Frost sollten die Flüssigkeitsentlüftungseinrichtungen vorsorglich mit Frostschutzmittel befüllt werden. Zu bedenken ist hier jedoch, dass Frostschutzmittel zu den wassergefährdenden Stoffen zählen. Daher sollten diese nur zur Anwendung kommen, wenn dies Witterungsbedingt unbedingt notwendig ist!
Alle Dichtungen an Zu- und Ausgängen sollten gerade vor dem Winter noch einmal gefettet werden.
Sollte die Pumpe im Einsatz einmal eingefroren sein, kann diese durch Einleiten der heißen Motorabgase über die offene A-Kupplung am Saugeingang langsam aufgetaut werden.
Löschmittel
Wassertanks
Wenn ein Einsatzfahrzeug einen Wassertank verbaut hat, muss dieser mit einer Raum- oder Tankheizung ausgestattet sein.
Sollte das Einsatzfahrzeug länger dem Frost ausgesetzt sein, muss der Wassertank geleert werden damit er bei gefrieren nicht platzt. Hier sind dann auch zwingend alle wasserführenden Leitungen zu entwässern!
Wenn das Einsatzfahrzeug in einer forstsicheren, beheizten Fahrzeughalle steht, ist dies nicht nötig.
Schaummittel
Das Schaummittel ist meist bis zu bestimmten Minusgraden frostsicher. Da es hier Unterschiede von Hersteller zu Hersteller gibt, muss man hier genauer schauen, wie es mit dem eigenen Schaummittel aussieht.
Drehleitern
Hier ist bei Schnee und Eis besondere Vorsicht geboten!
Die Standfläche der Drehleiter sollte im Einsatz möglichst frei von Schnee und Eis sein.
Auflageflächen der Stützen müssen eisfrei sein. Wenn vorhanden, hier extra die Profilschuhe auf die Stützen ziehen.
Der Boden des Rettungskorbes könnte vereist sein, hier daher besondere Vorsicht!
Bei Löscharbeiten von der Drehleiter aus, kann es durch das Löschwasser zur Vereisung von Korb und Leiter kommen. Da von der Vereisung auch die Sensoren betroffen sein können, könnte es zu Störungen bei der Elektrik kommen.
Hier besteht im Winter erhöhte Rutschgefahr in Rettungskorb und Leiterpark.

Zusätzliche Geräte und Hilfsmittel im Winter
Um vor Ort im Einsatz eventuelle Wege Eisfrei zu halten muss Streusalz in ausreichender Menge verlastet werden.
Sofern vorhanden, sollte man im Winter die richtige PSA gegen Absturz verladen, um bei Schneeräum-Einsätzen richtig gesichert arbeiten zu können.
Da es gerade in der Winterzeit vermehrt zu Einsätzen im Dunklen kommt, sollte eine ausreichende Zahl an Warnwesten mit Reflektorstreifen auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführt werden.
Isoliermatten für Einsatzkräfte welche weniger in Bewegung sind haben sich auch bei Frost bewährt.
Im Winter sollte auch entsprechend passende Wechselkleidung und Wolldecken auf den Einsatzfahrzeugen vorhanden sein.
Auf Drehleitern sollte im Winter extra Streusalz mitgeführt werden um den Stellplatz im Einsatz bestmöglich zu räumen.

Einsatzfahrten
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es Pflicht mit Beleuchtung zu fahren!
Dem Fahrzeugführer/Maschinist muss besonders in diesen Tagen bewusst sein, dass er die Verantwortung für das Einsatzfahrzeug und die mitfahrende Mannschaft trägt und dementsprechend umsichtig fahren.
Es ist zusätzlich zu beachten, dass die meisten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr LKW sind, welche ein anderes Fahrverhalten bei Schnee und Glätte haben wie in PKW!
Wenn die Straßen rutschig werden, sollte bei LKW unter anderem auf die Verwendung der Motorbremse / Retarder verzichtet werden. Wenn man mit der Motorbremse bei Glätte bremst, kann dadurch der LKW ausbrechen.
Bei Schnee und Glätte ist weniger oftmals mehr. Hier gilt es, am Einsatzort anzukommen! Wenn es wegen schlechter Witterungsverhältnisse länger dauert, kann man daran nichts ändern. Es ist keinem geholfen, wenn man auf der Einsatzfahrt selbst verunfallt und gar nicht am Einsatzort ankommt.

Einsatzstellen
Absichern
Gerade in der Dunkelheit sollte man bei der Absicherung von Einsatzstellen zusätzlich zu den Verkehrsleitkegeln auf Warnleuchten und Warndreieck verwenden.
Sollte ein gefahrfreies Arbeiten an der Einsatzstelle nicht möglich sein, kann man auch eine Sperrung der Straße in Betracht ziehen, um den fließenden Verkehr zu stoppen.
Die Einsatzfahrzeuge sollten stets im Einsatz das Blaulicht, Heckblitzer und Warnblinkanlage anlassen!
Ausleuchten
In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, die Einsatzstelle schnellstmöglich auszuleuchten.
Hierzu mit als Erstes sofern vorhanden den Lichtmast ausfahren oder das Statif mit Scheinwerfern aufbauen.
Einsatzdauer
Gerade in der kalten Jahreszeit muss die Einsatzleitung darauf achten, dass die Einsatzdauer den Witterungsbedingungen angepasst ist. Hier muss rechtzeitig für die Ablösung gesorgt werden.
Versorgung
Bei längeren Einsätzen sollte nicht nur Wasser bereit stehen sondern auch Heißgetränke wie Kaffee und Tee.
Löschwasserentnahme aus Hydranten
Sollte bei Schnee und Eis ein Hydrant vereist sein, kann dieser beispielsweise mit den heißen Motorabgasen aufgetaut werden. Eine Alternative wäre heißes Wasser. Sollte trotz aller Bemühungen der Hydrant nicht aufgehen, muss der Deckel zerstört werden. Hier im Anschluss unbedingt an die Absicherung denken.

Der Feuerwehrmann im Einsatz
Einsatzkleidung

Die Einsatzkleidung sollte den Witterungsbedingungen angepasst werden.
Gerade für Atemschutzgeräteträger sollte in der kalten Jahreszeit warme Wechselkleidung parat sein.
Für Einsatzkräfte wie den Maschinisten ist es ratsam, Isoliermatten im Winter auf den Einsatzfahrzeugen zu verlasten. So sind die Einsatzkräfte, welche sich im Einsatz aufgrund Ihrer Tätigkeit nicht so viel bewegen besser vor Kälte geschützt.
Auch die Eigensicherung ist gerade in der dunklen Jahreszeit nicht zu unterschätzen. Darauf sollte daher besonders großen Wert gelegt werden!
Gerade im öffentlichen Verkehrsraum kann es bei Dunkelheit schnell zu gefährlichen Situationen kommen, welche sich vermeiden lassen.
Zusätzlich zur PSA könnte man, je nach Gefährdungsbeurteilung, eine Warnweste mit Reflektorstreifen tragen.

Nach dem Einsatz
Schläuche
Sollten benutze Schläuche gefroren sein und sich nicht mehr rollen lassen, diese vorsichtig in Buchten legen und so ins Gerätehaus transportieren. Im Gerätehaus können diese dann auftauen und nach dem Trocknen wieder normal verladen werden.
Armaturen
Wenn nasse Armaturen auf den Einsatzfahrzeugen verladen werden, sollte die Geräteräume der Einsatzfahrzeuge im Gerätehais so lange offen stehen bleiben, bis alles abgetrocknet ist.

Wir wünschen allen Kameradinnen und Kameraden eine sichere und vor allem unfallfreie Winterzeit!

Unwetterwarnung vor Sturm

Unwetterwarnung vor Sturm

Jahr für Jahr gibt es in Deutschland Unwetter. Mal mit Orkanböen, Starkregen, Gewitter, Hagel, Glatteis oder Schneefall. So entstehen jählich Schäden in beträchtlicher Höhe und mit teils schweren Ausmaß.
Mögliche Schäden bei Sturm sind herabfallende Äste, umstürzende Bäume oder abgedeckte Dächer.

Je nach vorhergesagter Stärke ordnet der Deutsche Wetterdienst die Ereignisse als Unwetter ein.
Bei Sturm gibt es dort folgende 4 Stufen:
- Windböen: > 50 km/h = Stufe 1
- Sturmböen: 65 bis 89 km/h = Stufe 2
- Schwere Sturmböen: 90 bis 104 km/h = Stufe 2
- Orkanartige Böen: 105 bis 119 km/h = Stufe 3
- Orkanböen: ab 120 km/h = Stufe 3
- Extreme Orkanböen: überörtlich mehr als 140 km/h = Stufe 4

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastropfenschutz hat eine eigene Warn-App herausgegeben Namens NINA. Bei Verwendung dieser APP wird man über wichtige Warnmeldungen, wie anstehende Unwetter oder sonstige Schadenereignisse, frühzeitig gewarnt.

Wetterlagen wie Sturm, sind für alle Bürger, welche davon betroffen sind, eine Ausnahmesituation.
Dadurch kann es zu so manchen unvorhergesehenen Problemen kommen.
Bei Extremwetterlagen wie Orkanböen bittet die Feuerwehr daher um Verständnis und auch mit Mithilfe der Bürger.

Da es an Tagen mit Unwetter zu erhöhter Einsatzzahlen kommt, kann es hier und da einmal vorkommen, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, nicht in der üblichen kurzen Zeit vor Ort sein können.
Alle Einsatzkräfte sind an diesen Tagen ausgelastet und geben ihr Bestes.
In kürzester Zeit können bei den Leitstellen dutzende Anrufe zu Unwetterschäden eingehen.
Je nach Einsatzlage und Einsatzzahl werden die gemeldeten Einsätze dann nach und nach abgearbeitet. Dies führt dazu, dass die Einsatzkräfte teils viele Stunden am Stück arbeiten. Dadurch werden Eihnsatzkräfte und Gerät stark belastet.

Wenn der Deutsche Wetterdienst und NINA eine Warnung ausgibt, kann man sich darauf bereits ein wenig einstellen.

Mögliche Vorkehrungsmaßnahmen für das eigene Hab und Gut:
Garten gegen Sturm sichern
Räumen Sie alle Gegenstände aus dem Garten, welche vom Sturm weggeweht oder zerstört werden können.
Private Kraftfahrzeuge
Kraftfahrzeuge sollten möglichst nicht unter Bäume geparkt werden. Wenn möglich in eine Garage.
Dächer des Hauses
Die Dächer des eigenen Hauses sollten in regelmäßigen Abständen auf Vorschäden kontrolliert werden.
Jede Beschädigung des Daches ist eine mögliche Angriffsfläche für den Sturm.
Rolläden & Schlagläden
Je nach Lage des Hauses kann man zusätzlich noch die Rölladen und Schlagläden schließen.

Wenn der Sturm kommt:
Das wohl wichtigste im Falle eines Falles ist wie immer „Ruhe bewahren und besonnen handeln!“.

Die meisten entstandenen Schäden durch Sturm und Regen sind meist nicht lebensbedrohlich und bedürfen keinem Eingreifen der Feuerwehr.
Die Feuerwehr ist nur für Sturmschäden zuständig, von denen eine akute Gefahr ausgeht oder der öffentliche Verkehrsraum betroffen ist.
Dies bedeutet beispielsweise, dass umgestürzte Bäume auf Straßen und abgedeckte Dächer auf Gehwegen sowie beschädigte Hochspannungsleitungen ein Fall für die Feuerwehr sein können. Bäume die drohen durch den Sturm umzufallen, werden an solchen Tagen ebenfalls von der Feuerwehr bei Bedarf notgefällt.
Sturmschäden im eigenen Garten, wie beispielsweise ein kaputtes Gartenhaus, sind keine Fall für die Feuerwehr. Hier ist der Eigentümer für die Beseitigung zuständig.

Sollte es sich um einen Fall für die Feuerwehr, die Polizei oder den Rettungsdienst handeln, rufen Sie wie gewohnt die Notrufnummer 112 an. Hier kann es bei solch einer Wetterlage teilweise zu Wartenzeiten kommen. Wir bitten dafür um Verständnis.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte, sollte eine mögliche Gefahrenstelle abgesichert werden, sofern man sich dabei nicht selbst in Gefahr bringt.

Sollten Sie sich einmal nicht sicher sein, ob die Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst benötigt wird, bitte bei der Notrufnummer 112 anrufen.
Wie ein Notruf abgesetzt wird, kann hier nachgelesen werden. 

RWE Dankeschön Event beim Bundesligaspiel der swd powervolleys Düren

RWE Dankeschön Event beim Bundesligaspiel der swd powervolleys Düren

Die Danke - Veranstaltung ist vom Sponsor RWE vorerst abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Weitere Informationen folgen sobald uns diese vorliegen.

 
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
 
am 11. März 2020 findet in der Arena Kreis Düren anlässlich des Spiels der SWD Power Volleys Düren ein Dankeschön-Event statt.
 Hier gibt es für Feuerwehrleute das RWE Blaulicht-Paket mit kostenlosem Eintritt, guten Plätzen und ein Fotoshooting mit dem Spielteam.
 
Der Kreisfeuerwehrverband hat hierzu ein exklusives Kartenkontingent erhalten. Normalerweise müssen sich Mitglieder von Hilfsorganisationen für den Eintritt bewerben..
 
Der Kreisfeuerwehrverband hat allerdings für unsere Mitglieder ausreichend Karten erhalten.
 
Details zur Veranstaltung findet ihr anbei.
 
Über beiliegendem Link könnt ihr euch direkt anmelden (Eine Bewerbung beim RWE ist nicht notwendig). Die Karten erhaltet ihr dann aus dem KFVDN Kontingent.
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr mit dabei seid. Natürlich ist die Teilnahme an der Veranstaltung und das VIPkostenlos-Paket.
 
 
 
Das Angebot gilt natürlich auch für die Hilfsorganisationen und Rettungswachen im Kreis Düren
 
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung
 
Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag:
 
Karlheinz Eismar

+++ Blaulichthelden Dankeschön Event verschoben +++

+++ Blaulichthelden Dankeschön Event verschoben +++

+++ Blaulichthelden Dankeschön Event verschoben +++
Heute möchten wir Euch über eine aktuelle Entscheidung der RWE Power AG informieren: Das Blaulichthelden Dankeschön Event, ursprünglich für den 11.03.2020 geplant, wird aufgrund der aktuellen Situation verschoben. RWE ist es ein großes Anliegen, nicht diejenige Helfergruppe einem möglichen Risiko auszusetzen, die im Gefahrenfalle für andere im Einsatz wären.
RWE bittet um Euer  Verständnis.
Der neue Termin  wird frühzeitig bekannt gegeben.
Alle, die sich bereits angemeldet haben, sind für die kommende Veranstaltung dann automatisch auf der Gästeliste! Mehr Infos folgen.

Aktuelle SARS -CoV-2 Lage - Informationen des Kreisfeuerwehrverbandes Düren - Stand 13.03.2020

Aktuelle SARS -CoV-2 Lage - Informationen des Kreisfeuerwehrverbandes Düren - Stand 13.03.2020

Information zum Vorgehen in der aktuellen SARS –CoV-2 Lage zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Kreis Düren


In der aktuellen Lage haben auch die Feuerwehren eine besondere Verantwortung: Zum einen gilt es, unsere Einsatzbereitschaft zur Sicherstellung des Schutzes unserer Städte und Gemeinden uneingeschränkt zu erhalten, zum anderen haben auch wir den Auftrag, die Verbreitung des als „CORONA-VIRUS“ bekannten Erregers SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

Aus diesem Grund haben die Leiter der Feuerwehren im Kreis Düren in einer Sondersitzung folgenden Beschluss gefasst:

Bis auf Weiteres werden alle vorgeplanten Veranstaltungen unserer Feuerwehren ausgesetzt. Ausgenommen von dieser Maßnahme sind selbstverständlich alle Einsätze sowie alle für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendigen Tätigkeiten, wie Tankvorgänge, notwendige Reparaturen, Hauptuntersuchungen von Feuerwehrfahrzeugen usw.. Weiterhin ausgenommen sind von dieser Regelung Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einem Einsatzgeschehen.

Die beschlossenen Maßnahmen dienen der Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehren.

Im Zuge dessen weisen wir darauf hin, dass alle Kameradinnen und Kameraden schon heute einmal
mehr zur unbedingten Einhaltung der gängigen Hygieneregeln angehalten sind. Wer sich krank fühlt,
muss darüber hinaus dem Einsatzdienst fernbleiben.

Die nächste Sitzung der Leiter der Feuerwehren im Kreis Düren zur Lagebeurteilung sowie zur Einleitung oder Aufhebung von Maßnahmen findet am 23.04.2020 statt.

TEL der Feuerwehren im Kreis Düren ist einsatzbereit!

TEL der Feuerwehren im Kreis Düren ist einsatzbereit!

Im Rahmen neuer Nutzungskonzepte der Räume am Feuerschutz Technischen Zentrum werden die „alten“ Räume der Leitstelle jetzt als Lagezentrum der Feuerwehren im Kreis Düren genutzt. Hierzu wurden in den vergangenen Wochen verschiedene Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Um bestmöglich auf die COVID-19 Lage vorbereitet zu sein, hat Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar den Auftrag erhalten, dort auch die Technische Einsatzleitung (TEL) für die Feuerwehren im Kreis Düren vorzubereiten.

Am Wochenende wurde dazu der Stabsraum vorbereitet und die Einsatzbereitschaft an den Krisenstab des Kreises Düren gemeldet.
Mitglieder der IuK-Einheit bereiteten die Arbeitsplätze und ein umfangreiches IT- und Kommunikationssystem vor. Im Mittelpunkt steht das Lagedarstellungssystem NRW. Eine taktische Arbeitswand entspricht den Anforderungen des Führens mit Führungsgruppe (Stufe D) und den Bedürfnissen einer stabsmäßigen Einsatzleitung. Bei einer möglichen Ausweitung der Pandemie ist die TEL ein wichtiger Baustein für die Koordination von Hilfseinsätzen der Feuerwehr.
Mit dem Status der Einsatzbereitschaft gilt auch ein erweitertes Hygienekonzept in der TEL sowie am FTZ.

Leistungsnachweis 2020 KFV Düren

Hallo Kameradinnen und Kameraden,

lange haben wir gehofft den Leistungsnachweis in diesem Jahr für Euch anbieten zu können! Zweimal haben wir den möglichen Termin auch schon nach hinten verschoben.
Leider hat das alles nichts genützt!

Ich muss Euch leider heute mitteilen, dass der Leistungsnachweis 2020 nun ersatzlos gestrichen werden muss.

Das Corona Virus hat uns viel beschäftigt und mit dem Nachwehen und Arbeiten der nahen Zukunft, um den „Normalbetrieb“  sobald als möglich wieder aufnehmen zu können, haben wir noch ein großes Stück Arbeit vor uns.

Ich hoffe Ihr tragt unsere Entscheidung alle mit! Und hoffe das wir uns dann beim Leistungsnachweis 2021 alle Gesund und motiviert wiedersehen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

BOI Thomas Croé

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