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Mit der Drohne in den Feuerwehreinsatz

Mit der Drohne in den Feuerwehreinsatz
Neue Drohneneinheit unterstützt Feuerwehr und Katastrophenschutz mit aktuellen Erkundungsbildern / Kreiseinheit ist ab sofort einsatzbereit

Anlässlich des Tags der offenen Tür am Aldenhoven Testing Center am 14.08.2022 ie IuK-Drohneneinheit der Feuerwehren im Kreis Düren von Landrat Wolfgang Spelthahn offiziell in Dienst gestellt. Damit verfügt der Kreis Düren im Rahmen des Brand- und Katastrophenschutzes über eine eigene Drohneneinheit. Sie ist in der Informations- und Kommunikationseinheit der Feuerwehren im Kreis Düren angegliedert und wird von Feuerwehrleuten aus verschiedenen Kommunen im Kreis Düren besetzt. Zwölf Feuerwehrleute wurden in den vergangenen Wochen für den Einsatz von Drohnen bei Brand- und Rettungseinsätzen speziell ausgebildet.

 

Zur technischen Ausstattung gehören zurzeit zwei spezielle Drohnen sowie ein Einsatzfahrzeug. Die Drohnen können ab sofort von Feuerwehren im Kreis Düren angefordert werden. Neben der schnellen Lageerkundung aus der Luft bei großen Bränden, können Drohnen auf vielfältigste Weise die Arbeit von Feuerwehren unterstützen. Bei Bränden liefern sie sehr schnell Realbilder, die zur Einschätzung des Brandes und seiner Ausbreitung vom Einsatzleiter genutzt werden können. Zudem verfügen die Feuerwehrdrohnen über eine Wärmebildkamera um beispielsweise Glutnester gezielt aufzufinden.

 

Die Drohne liefert dabei Livebilder direkt auf den Bildschirm des Piloten sowie in das Fahrzeug der Drohneneinheit. Bei Bedarf werden die Bilder auch direkt in den Einsatzleitwagen oder jede andere Einsatzleitung weitergeleitet.

 

Zu den weiteren Einsatzbereichen gehört die Personensuche aus der Luft und die Lageerkundung und Dokumentation bei großen Unfallereignissen. Ein wichtiger Einsatzbereich ist zudem die schnelle Lageerkundung bei Wald- und Vegetationsbränden, die auch im Kreis Düren immer mehr zunehmen.

Die Drohne ist zudem mit einem Lautsprecher ausgestattet, sodass sie auch ideal für Warnungen an die Bevölkerung eingesetzt werden kann – wie etwa bei Überschwemmungen.

 

 

Zum Einsatzteam gehören drei Feuerwehrleute - neben dem Einheitsführer einen Drohnenpilot und der Lufraumbeobachter, der für die Sicherheit beim Flug und die Datenübertragung der Drohnenbilder sorgt.

 

Die Drohneneinheit ist am Feuerschutztechnischen Zentrum des Kreises Düren stationiert und kann von allen Feuerwehren und Rettungsorganisationen angefordert werden. Teilweise ist die Alarmierung der Drohneneinheit bei speziellen Alarmstichworten, wie zum Beispiel Waldbränden, in immer mehr Gemeinden automatisch hinterlegt.

 

Die Feuerwehren gehen davon aus, dass Drohnen im Feuerwehreinsatz künftig einen höheren Stellenwert haben.

 

Während der Ausbildungsphase wurde die Drohne bereits zu verschiedenen Einsätzen alarmiert, darunter beim Brand einer Biogasanlage, bei dem sie für die Einsatzleitung wichtige Luftbilder über die Brandausbreitung lieferte. Sie wurde zur Lageerkundung eines Waldbrandes und zur Personensuche in der Rureifel eingesetzt. Ebenso wurde sie für die Überwachung von Rettungswegen bei einer Großveranstaltung eingesetzt.

 

Die Ausstattung der Drohneneinheit soll in den nächsten Monaten weiter optimiert werden, unter anderem mit einer Drohne, die unter allen Witterungsbedingungen eingesetzt werden kann.

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